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SCHLAGWORTE: St. Petersburg

ERLANGEN. Siemens will zusammen mit dem russischen Unternehmen Power Machines OJSC binnen der nächsten Monate ein Gasturbinen-Joint Venture gründen, an dem Siemens 65 Prozent und Power Machines den Rest der Anteile halten soll. Das Gemeinschaftsunternehmen mit Sitz in St. Petersburg soll für Entwicklung, Fertigung und den Service von Gasturbinen...
MOSKAU. Die russische Eisenbahngesellschaft RŽD zog Anfang August eine positive Bilanz für ihre Hochgeschwindigkeitsstrecken: Die Sapsan-Züge zwischen Moskau und Nishnij Nowgorod sind seit einem Jahr unterwegs und haben in dieser Zeit 511.000 Passagiere befördert – eine durchschnittliche Auslastung von 70,8 Prozent. Die durchschnittliche Auslastung auf den Strecken Moskau-St. Petersburg-Nishnij Nowgorod sowie Nishnij Nowgorod-Moskau-St. Petersburg betrug mehr als 83,5 Prozent. Seit der Inbetriebnahme der ersten Sapsan-Züge im Dezember 2009 wurden mehr als 3,5 Millionen Passagiere auf den Hochgeschwindigkeitsstrecken der russischen Bahn befördert.
ST. PETERSBURG. Der russische Präsident Dmitrij Medwedjew will die Privatisierung beschleunigen und hat die Regierung beauftragt, bis zum 1. August Programmkorrekturen am Privatisierungsplan für die Jahre 2011 bis 2013 vorzunehmen. „Der Staat braucht kein so großes Eigentum“, betonte Medwedjew bei der Eröffnung des St. Petersburger Wirtschaftsforums in der vergangenen Woche. Die bisherigen Privatisierungspläne seien „zu bescheiden“, so der Staatschef. „Vorsichtiger soll man nur bei den Infrastrukturmonopolen und bei der Gewährleistung der militärischen Sicherheit des Landes sein.“ Der Präsident kündigte an, dass Russland weitere Anreize für internationale Investoren schaffen werde. So soll die Kontrolle über strategische ausländische Investitionen verringert werden. Bereits gegründet sei eine Verwaltungsgesellschaft für den früher angekündigten Direktinvestitionsfonds. Als Startkapital habe der Staat rund zwei Milliarden US-Dollar vorgesehen. Zudem machte sich Medwedjew für eine Dezentralisierung wirtschaftspolitischer Entscheidungen stark und bekräftigte die Pläne, bis Herbst alle Staatsfunktionäre in den Aufsichtsräten von Unternehmen durch unabhängige Personen ersetzen zu lassen.