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SCHLAGWORTE: Sotschi

FRANKFURT/VLOTHO/SOTSCHI. Im Auftrag der Herbert Kannegiesser GmbH bringt DB Schenker in den kommenden Wochen eine rund zehn Millionen Euro teure hochmoderne Großwäscherei vom nordrhein-westfälischen Minden ...
BERLIN/VLOTHO. Wäschereitechnik-Hersteller Kannegiesser wird die Olympiawäscherei in Sotschi ausrüsten. Das Mindener Tageblatt berichtet Ende Februar, dass das Unternehmen aus Vlotho dieser Tage in Berlin die letzten Absprachen dafür mit dem russischen Kooperationspartner Master Cleaning und dem Wäscherei-Einrichter Isaak Koblenz getroffen habe. Der Auftrag sei zehn Millionen Euro wert. Das Gebäude auf rund 7.000 Quadratmetern befindet sich bereits im Bau. Bis Ende Juni werden die Maschinen zum Schwarzen Meer transportiert. Vorgesehen sind zwei Waschstraßen, fünf Mangelstraßen und neun Durchladevolltrockner, die durch insgesamt 300 russische Angestellte bedient werden sollen. Die Anlage soll bei einer Tageskapazität von 100 Tonnen vornehmlich Wäsche aus den Hotels reinigen, und zwar im Schichtbetrieb sieben Tage in der Woche 22 Stunden pro Tag. Die Abnahme der neuen Anlage durch die russischen Behörden ist für den 1. November dieses Jahres vorgesehen. Die Olympischen Winterspiele in Sotschi finden im Februar 2014 statt.
MOSKAU. Der Bau und die Modernisierung der Stadien zur Fußball-WM 2018 wird Russland zwischen 162 und 199 Milliarden Rubel kosten (etwa vier bis 4,9 Milliarden Euro), schreibt das Consultingunternehmen PMR in seinem Report „World Cup 2018 in Russia – Development forecasts and planned investment“. Auf weitere 22 Milliarden Rubel 567 Millionen Euro) werden sich die Anpassungen der Trainingszentren für die russische Nationalelf belaufen. Elf Städte wurden Ende September als Austragungsorte für die WM ausgesucht, darunter Sotschi, in dem der erste Stadion-Neubau schon Ende 2013 fertiggestellt werden wird. Allerdings werden hier zuvor die Olympischen Winterspiele 2014 ausgetragen. Ebenfalls Ende 2013 soll das Stadion in Kasan, der Hauptstadt der Teilrepublik Tatarstan, vollendet werden. In Bau befinden sich außerdem bereits die Stadien in St. Petersburg, Saransk und das Moskauer Spartak-Stadion. Das Luschniki-Stadion in Moskau und das Jekaterienburger Stadion sollen für die WM saniert werden.
DUDERSTADT. Der deutsche Orthopädietechnik und Prothesen-Anbieter Ottobock wird bei den Paralympischen Spielen 2014 in Sotschi als exklusiver Partner den technischen Service für die Athleten übernehmen. Wie das Familienunternehmen Ende Okotober mitteilte, wurde die Partnerschaft beim 11. Internationalen Investitionsforum in Sotschi vom Organisationskomitee „Sotschi 2014“ offiziell bestätigt. Im Rahmen des Vertrages wird Ottobock ein Team aus Technikern zur Verfügung stellen, das die Wartung und Reparaturen der Prothesen, Orthesen und Rollstühle der Athleten übernehmen wird. Der Vertrag sei bereits zwei Wochen nach Abschluss der Paralympischen Spiele 2012 in London unterzeichnet worden. Dort haben 80 Mitarbeiter von Ottobock aus 18 Ländern Wartungs- und Reparaturarbeiten für die 4.200 Athleten durchgeführt.
MOSKAU. Das Ticketing für die Olympischen Spiele in Sotschi 2014 wird vom deutschen Marktführer Eventim organisiert, berichtet die Zeitung Wedomosti Ende September. Der offizielle Ticketverkauf beginnt im Februar 2013, für die Paralympics einige Monate später, verlautete es aus dem Organisationskomitee der Olympi-schen Spiele. Die Preise sollen in diesem Winter bekannt gegeben werden. In Russland gehören CTS Eventim die Ticketportale Parter.ru und Kontramarka. ru. Das Internationale Olympische Komitee begrenzt den Zuschlag für die Tickets weltweit auf maximal 20 Prozent – diese Gebühr ist im Preis enthalten. Üblicherweise liege der Aufpreis zu Ticketgebühren für kleine Agenturen bei fünf Prozent, für große bei zehn, sagte ein Sprecher des Ticketverkäufers Rambler-Kassa.
Baukräne, Sand- und Schutthaufen prägen die Gegend um Sotschi in den Jahren vor den Olympischen Winterspielen 2014. Reges Treiben herrscht nahezu 24 Stunden am Tag, sieben Tage die Woche auf allen Baustellen. Die Bauherren sehen sich im Zeitplan. Ab dem kommenden Jahr sollen erste Testwettkämpfe stattfinden. Auch deutsche Firmen profitieren vom Großprojekt Olympia. OWC machte sich Ende Mai selbst ein Bild von der Großbaustelle Sotschi.