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SCHLAGWORTE: RZD

MOSKAU. Die staatliche russische Eisenbahngesellschaft RZD erwägt den Kauf des Logistikdienstleisters Gefco. Das französische Unternehmen ist Teil der Peugeot-Gruppe und auf Automobillogistik spezialisiert. Der Automobilkonzern Peugeot S.A. (PSA Peugeot Citroën) gab Mitte September bekannt, dass er mit der RZD in exklusive Verhandlungen zur Bildung einer strategischen Partnerschaft getreten ist. Im Gespräch ist die Übernahme von 75 Prozent der Anteile an Gefco im Wert von rund 800 Millionen Euro. Die RZD hätte laut einer Mitteilung des russischen Staatskonzerns das attraktivste Angebot vorgelegt und sei damit derzeit in der besten Position sich die Mehrheit an Gefco zu sichern.
SOTSCHI. Bis zum Jahr 2020 will die Russische Eisenbahn (RZD) 20.000 Kilometer neue Strecke bauen, davon allein 5.000 Kilometer für den Verkehr von Schnellzügen, kündigte RZD-Präsident Wladimir Jakunin vergangenen Freitag auf dem 7. Internationalen Eisenbahnforum in Sotschi an. Der Siemens-Schnellzug Velaro Rus, der in Russland unter dem Namen Sapsan zwischen St. Petersburg, Moskau und Nishnij Nowgorod fährt, soll bald auch weitere russische Regionalzentren untereinander verbinden, sagte Jakunin. In Planung seien Omsk, Nowosibirsk, Tscheljabinsk, Jekaterinburg und Kasan. Auch den für die Olympischen Spiele in Sotschi georderten 38 Elektrozügen Desiro aus dem Hause Siemens sollen weitere folgen. Der „Lastotschka“ getaufte Zug werde zukünftig in deutsch-russischer Gemeinschaftsproduktion im Ural entstehen. Zunächst seien 1.000 Exemplare anvisiert.
MOSKAU. Ende Oktober hat die russische Eisenbahngesellschaft RZD ihre Frachttochter OAO Perwaja grusowaja kompanija (PGK) versteigert. Der Anteil von 75 Prozent minus zwei Aktien wurde in einer offenen Auktion in Moskau verkauft. Bieten durften in Russland eingetragene juristische Personen, die keine Staatsunternehmen und finanziell stabil sind sowie Erfahrungen mit...
MOSKAU. Russland und Großbritannien kommen sich näher. Bei dem Besuch des britischen Premierministers David Cameron in Moskau Mitte September vereinbarten beide Seiten, dass auch das Vereinigte Königreich trotz der zuletzt eingetrübten politischen Beziehungen beim russischen Modernisierungsprozess als Partner teilhaben wird. Ein Kooperationsabkommen, das Cameron und der russische Präsident Dmitrij Medwedjew unterzeichneten, hält fest, dass Handelsbarrieren beseitigt, Innovationen gefördert, kommerzielle Unternehmungen stimuliert und Rechtsstaatlichkeit unterstützt werden sollen. Eine Wirtschaftsdelegation mit Vertretern von 24 großen britischen Unternehmen, angeführt vom britischen Handelsminister Stephen Green, begleitete Cameron. Es wurden Geschäfte im Gesamtwert von 215 Millionen Britischen Pfund (rund 246 Millionen Euro) angekündigt.
MÜNCHEN. Die Russische Eisenbahn (RZD) hat weitere Regionalzüge vom Typ Desiro RUS bei Train Technologies bestellt, einem Gemeinschaftsunternehmen von Siemens und dem russischen Bahntechnikhersteller Sinara. Der Auftrag, für den im Juni dieses Jahres bereits ein Vorvertrag unterzeichnet worden war, umfasst die Lieferung von 1.200 Wagen und hat einen Wert von rund zwei Milliarden Euro. Die neuen Züge sollen ab 2013 im Werk von Ural Locomotives nahe Jekaterinburg gebaut werden. Dort fertigt Siemens im Joint Venture mit Sinara bereits seit 2010 elektrische Güterlokomotiven. Mehr als 200 Millionen Euro will Siemens in den Aufbau der Desiro-Produktion investieren. Außerdem hat Siemens von der RZD den Auftrag erhalten, ab 2013 für die Dauer von 40 Jahren die Instandhaltung von 54 Zügen des gleichen Typs zu übernehmen, die das Bahnunternehmen bereits 2009 und 2010 bestellt hatte. Der Wartungsvertrag hat einen Wert von etwa 500 Millionen Euro.