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SCHLAGWORTE: HeidelbergCement

Silvio Thiede erscheint früh zu dem Interviewtermin in einem Café im Westen Berlins. Die Sonne scheint. Er ist noch ein paar Schritte um den Block gegangen. In solchen Momenten beginnt er zu hinterfragen: „Wenn man an einem so schönen sommerlichen Tag durch Berlin läuft und sorglos in einem Café...
BERLIN. Mitte Juni kam der Ministerpräsident Georgiens, Giorgi Kvirikashvili, zu seinem offiziellen Antrittsbesuch nach Berlin. In seiner Rede auf dem Deutsch-Georgischen Business-Forum dankte er Deutschland für die frühe Anerkennung der georgischen Souveranität - und für 340 Unternehmen, die sich bis dato im Kaukaususland niedergelassen haben.
MOSKAU. Er wurde abgekanzelt wie ein kleiner Junge. Als Siemens-Chef Joe Kaeser im März 2014 – Männer in schwarzen Uniformen hatten gerade die Krim besetzt – Russlands Präsidenten Wladimir Putin besuchte, fragte ihn ZDF-Moderator Claus Kleber: „Was haben Sie sich dabei gedacht?“. Das Handelsblatt titelte mit „Der nächste Putin-Versteher“, und Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel fand den Auftritt im ARD-Bericht aus Berlin „ein bisschen schräg“.
Wenn die Rollläden in Rosa Khutor, dem kleinen Ort am Fuße des Skiressorts von Sotschi, heruntergelassen werden, kommt „Made in Germany“ zum Vorschein. „Hörmann“ steht klein und bescheiden rechts unten an den Jalousien einiger Gebäude. Man muss schon genau hinsehen, um zu erkennen, dass deutsche Unternehmen ...
HEIDELBERG/TULA. In Nowogurowskij in der Region Tula eröffnete HeidelbergCement Mitte Juli ein neues Zementwerk. Die Produktionsanlage TulaCement, die rund 150 Kilometer südlich von Moskau liegt, verfügt über eine jährliche Produktionskapazität von zwei Millionen Tonnen Zement. Die Investitionskosten für das im April 2009 begonnene Werk, in dem heute 400 Mitarbeiter beschäftigt sind, beliefen sich auf rund 300 Millionen Euro. Das gesamte Produktionsgelände einschließlich der Steinbrüche, in denen das Rohmaterial für die Zementproduktion gefördert wird, umfasst über 100 Hektar. Die Anlage soll hauptsächlich den stark wachsenden Markt im Großraum Moskau mit Zement versorgen, erklärte der Vorstandsvorsitzende Bernd Scheifele bei der Eröffnung. HeidelbergCement könne seine Zementkapazitäten in Russland damit auf rund fünf Millionen Tonnen pro Jahr erhöhen. Seit 2001 ist das Unternehmen in Russland tätig und betreibt unter anderem ein Zementwerk in der Nähe von St. Petersburg und hält die Mehrheit an einem Baustoffunternehmen in Baschkortostan.