fbpx
Start Schlagworte Energieeffizienz

SCHLAGWORTE: Energieeffizienz

ChinaContact 09/2012

ChinaContact 09/2012

Chinas Hunger nach Rohstoffen ist ungestillt. Im Schwerpunktthema unserer Septemberausgabe berichten wir über die Rohstoff-Allianz mit Brasilien und beleuchten die chinesische und deutsche Sicht der Exportbeschränkungen für Seltene Erden, die China gegen den Widerstand weltweiter Handelspartner geltend macht. Der Geschäftsführer der Deutschen Energieagentur erläutert, wo China bei den Themen Energiemix und Energieeffizienz steht. Im Fokus haben wir außerdem den chinesischen Luftfahrtsmarkt, den sich rasant entwickelnden Dienstleistungssektor und das Kunststück Mitarbeiterbindung. Im Standortporträt stellen wir die zentralchinesische Wirtschaftsmetropole Chongqing vor.
Mehr Nachhaltigkeit des Wirtschaftens und höhere Energieeffizienz stehen im laufenden Fünfjahresprogramm ganz oben auf der Tagesordnung. Eine wichtige Voraussetzung dafür ist unter anderem eine Veränderung des Energiemixes, denn mehr als 80 Prozent des chinesischen Stroms werden auf Kohlebasis erzeugt. Dass die chinesische Wirtschaft in den vergangenen Monaten ein wenig an Fahrt verloren hat, die Zuwachsraten auf etwa acht Prozent zurückgegangen sind, ist aus Sicht des Umbaus der Energieversorgung positiv. Diese Ansicht vertritt der Vorsitzende der Geschäftsführung der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena), Stephan Kohler. Er stellt fest, dass in China die deutsche Energiewende sehr genau verfolgt werde, und ist der Auffassung, dass dieses Modell in modifizierter Form auch auf China übertragbar ist.
KIEW. Der Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft hat dem ukrainischen Premierminister Mykola Azarow bei Gesprächen in Kiew Mitte Mai einen Projektvorschlag zur Teilrehabilitierung des ukrainischen Gastransportsystems unterbreitet. Das Projekt sieht die Modernisierung einer ersten Verdichterstation in der Ukraine durch ein deutsches Firmenkonsortium vor. Die Kompressorstationen des Gastransitnetzes waren bereits in den 1970er Jahren von einer deutschen Firmengruppe gebaut worden. Die eingebauten Gasturbinen und Kompressoren müssen nun dringend generalüberholt werden. „Die Erneuerung des teilweise überalterten Gastransitnetzes ist eines der wichtigsten wirtschaftlichen und politischen Projekte im Dreieck EU-Ukraine-Russland. Das Pilotprojekt könnte der Grundstein für das seit Jahren erwogene Gaskonsortium zwischen den drei Seiten sein.
Nachhaltigkeit, Energieeffizienz – das sind Begriffe, die in aller Munde sind. Auch die chinesischen Wirtschaftsplaner setzen darauf. Vor allem die Städte sollen „grüner” werden. Dabei muss ein Spagat geschafft werden: Einerseits soll mit sozialem Wohnungsbau der Anteil bezahlbaren Wohnraums steigen. Die Durchsetzung energieeffizienter Standards am Bau macht Wohnungen aber zunächst teurer. Aus dem Blickwinkel ausländischer Akteure wird das Label „grün“ heute bereits großzügig vergeben in China – nicht immer ganz zu Recht.
ChinaContact 05/2012 – dena-Special: Energieeffizienz in China
Nachhaltiges Wirtschaften und die Steigerung der Energieeffizienz zählen zu den wichtigsten Aufgaben bei der weiteren wirtschaftlichen Entwicklung Chinas. Jedes Jahr werden in der Volksrepublik rund zehn Millionen neue Wohnungen benötigt, bestehende müssen energetisch saniert werden. Die staatlichen Anforderungen an die Energieeffizienz sind enorm gestiegen. Bei der Umsetzung wird gern auf deutsches Know-how und deutsche Technologien zurückgegriffen. Bereits seit mehreren Jahren engagiert sich die Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena) für energieeffizientes Bauen in China. In einem gemeinsamen Special stellen OWC und dena den Stand der deutsch-chinesischen Zusammenarbeit in diesem Bereich vor. Beschrieben werden chinesische Passivhaus-Bauvorhaben in Qinhuangdao und gemeinsame Pilotprojekte in Mianyang, Harbin und Changzhou. Beantwortet werden Fragen nach Anspruch und Wirklichkeit beim energieeffizienten Bauen in China und nachhaltiger Stadtentwicklung. Deutsche und chinesische Akteure äußern sich zu den damit einhergehenden Herausforderungen und schätzen die gemeinsame Arbeit ein. Gezeigt wird außerdem, wie und wo sich für deutsche Unternehmen Chancen für eine Markterschließung ergeben.
Ost-Ausschuss-Informationen 04/2012
Die Ost-Ausschuss Informationen entstehen in Zusammenarbeit mit dem Ostausschuss der Deutschen Wirtschaft. Sie erscheinen seit Mai 2001 monatlich als Beileger zu unserem Wirtschaftsmagazin Ost-West Contact. Seit seiner Gründung im Jahre 1952 vermittelt der Ost-Ausschuss zwischen den Interessen der deutschen Wirtschaft und den Entscheidungsträgern in Osteuropa. Täglich treffen im Ost-Ausschuss Informationen...
BUKAREST. Das Berliner Cleantech-Unternehmen Greenvironment Plc hat Mitte März einen Vorvertrag für die Lieferung und Installation einer Mikrogasturbinen-Anlage inklusive zusätzlicher Komponenten als Teil eines Kraft-Wärme-Kälte-Kopplungssystems (KWKK) unterzeichnet. Die KWKK-Anlage wird im Gewerbezentrum des Sun Plaza-Einkaufszentrum in Bukarest eingerichtet. Die Installation und Inbetriebnahme der Anlage wird zusammen mit TAI s.r.l., dem repräsentativen Vertreter der Greenvironment in Rumänien, und mit anderen regionalen Unternehmen aus Rumänien realisiert. Es ist geplant, die Anlage bis Ende dieses Jahres fertigzustellen. Mit rund 80.000 Quadratmeter vermietbarer Fläche ist Sun Plaza das größte Einkaufszentrum in Rumänien. Es wurde von der Sparkassen Immobilien AG entwickelt. Sun Plaza wurde im Februar 2010 eröffnet und umfasst mehr als 130 Geschäfte.
SHIJIAZHUANG. Die Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena) kooperiert mit der chinesischen Provinzregierung Hebei beim Aufbau eines Forschungszentrums für Niedrigenergiehäuser mit Passivhaustechnik. Darüber hinaus sollen mit Hilfe der dena ein Energieeffizienzstandard für Gebäude in der nordchinesischen Klimaregion entwickelt, chinesische Experten in Deutschland geschult, Maßnahmen zur Qualitätssicherung eingeführt und ein Passivhaus nach deutschem Vorbild als Pilotprojekt realisiert werden. Eine entsprechende Absichtserklärung wurde Anfang Dezember in Peking unterzeichnet. Die Kooperation wird vom chinesischen Bauministerium unterstützt. Die Ergebnisse sollen auch in die Planung von nationalen Maßnahmen zur Einsparung von Energie und CO2-Emissionen einfließen. Der Effizienzstandard, der für die Provinz Hebei entwickelt wird, kann für ganz Nordchina beispielgebend sein.