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SCHLAGWORTE: BIP

Russland will seine wirtschaftliche Entwicklung in den kommenden Jahren von einer globalen ökonomischen Eintrübung abkoppeln. Dazu hat die Regierung der Staatsduma einen Entwurf des Staatshaushalts für 2020 bis 2022 vorgelegt.
Russland senkt den Leitzins auf das niedrigste Niveau seit Mai 2014. Das wurde auf der Vorstandssitzung der russischen Zentralbank am 6. September beschlossen. Damit sinkt der Leitzins um 0,25 Prozentpunkte auf sieben Prozent. Zugleich unterscheidet sich die aktuelle Situation deutlich von der im Jahr 2014, als es schon einmal ein solch niedriges Niveau gab: Derzeit weist Russland niedrigere Inflationsraten auf (4,3 Prozent gegenüber 7,5 Prozent im Jahr 2014), die Wachstumsraten des BIP sind mit etwa einem Prozent vergleichsweise gering. Formal sind dadurch die Voraussetzungen für eine weitere Lockerung der Geldpolitik gegeben.
Rosstat schätzt das BIP-Wachstum im zweiten Quartal 2019 auf 0,9 Prozent.
Viele Anzeichen deuten darauf hin, dass sich die Weltwirtschaft an der Schwelle zu einer Rezession befindet. Auch die russische Wirtschaft hat 2019 bereits eine deutliche Abschwächung erlebt: In den ersten fünf Monaten des Jahres betrug die Wachstumsrate des BIP lediglich 0,7 Prozent. Die Regierung versucht, das BIP-Wachstum mithilfe nationaler Entwicklungsprojekte „anzuheizen“. Dazu werden auch Investitionen durch den staatlichen Wohlstandsfonds diskutiert, um einen solchen Zyklus zumindest zu dämpfen.
Öl- und Gasexporte erhöhen das Sondervermögen des russischen Staates.
Dieses Jahr wird voraussichtlich für die russische Wirtschaft nicht so gut laufen. Es wachsen die Zweifel, dass Staatsausgaben das Wirtschaftswachstum noch ankurbeln können.
Die Weltbank hat in ihrem neuen Bericht die wirtschaftliche Lage in Russland analysiert und warnt vor „erheblichen“ Risiken. Doch entspricht die Einschätzung der objektiven Wirklichkeit?
MOSKAU. Die russische Regierung sieht vor, den Anteil des Tourismus am Bruttoinlandsprodukt von aktuell 3,5 Prozent mittelfristig auf sechs Prozent zu erhöhen.
MOSKAU. Das Institute of International Finance (IIF) hat ein auf ausländischen Direktinvestitionen basierendes Ranking der Schwellenmärkte veröffentlicht.
Die russische Regierung hat in der vergangenen Woche Pläne für die sozioökomische Entwicklung Russlands bis 2024 vorgelegt. Die Ziele scheinen ambitioniert. Fraglich ist, ob eine Umsetzung ohne grundlegende Strukturreformen möglich ist.