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SCHLAGWORTE: Bildung und Forschung

GermanyContact China 02/2012
Die Zusammenarbeit zwischen Bremen und China steht im Fokus der neuen Ausgabe von GermanyContact China. Die Teilnahme der Freien Hansestadt Bremen an der Weltausstellung EXPO 2010 in Shanghai war ein Meilenstein in den Beziehungen zur Volksrepublik China. Für den Hafen- und Außenwirtschaftsstandort Bremen ist China traditionell ein Schwerpunktland, zu...
NÜRNBERG. Die TU Bergakademie Freiberg hat auf der 5. Deutsch-Russischen Rohstoff-Konferenz in Nürnberg Mitte April neue Kooperationen geschlossen. Mit dem Innovationszentrum für Technologietransfer aus dem russischen Gebiet Omsk unterschrieb die Universität eine Absichtserklärung über die Zusammenarbeit auf dem Gebiet der ganzheitlichen Rohstoffverarbeitung. Außerdem haben die Freiberger mit der ebenfalls aus Omsk stammenden Firma Titan Gespräche über eine Kooperation im Bereich der Herstellung von mono- und multikristallinem Silizium geführt und mit dem Unternehmen HF communication die Erprobung von Fernmeldetechnik unter Tage vereinbart. Geplant ist, dass eine Delegation aus Omsk in naher Zukunft nach Freiberg reist, um die Vereinbarungen mit Leben zu füllen. Nach Nürnberg kam der Gouverneur des russischen Gebietes Omsk ebenso wie seine Amtskollegin aus dem Autonomen Kreis der Chanten und Mansen, um Investoren in ihre Heimat einzuladen. Omsk bot besonders Betrieben aus den Bereichen Petrochemie, Energieeffizienz und Photovoltaik Sonderkonditionen an.
BERLIN. Russlands Innovationsprojekt Skolkowo arbeitet beim Aufbau des Technologieparks vor den Toren Moskaus mit drei Berliner Forschungseinrichtungen zusammen. Anfang März unterzeichneten die Technische Universität Berlin, der Wissenschafts- und Technologiepark Berlin Adlershof und der Wissenschafts-, Gesundheits- und BiotechPark Campus Berlin-Buch je eine Kooperationsvereinbarung mit der russischen Skolkowo-Stiftung, die für den Aufbau des Innovationszentrums Skolkowo zuständig ist. Die Vereinbarung sieht einen regelmäßigen Informationsaustausch zwischen den Berliner Einrichtungen und den russischen Wissenschaftlern vor, vorrangig in den Bereichen Biomedizin, Energie und Raumfahrt. Von Interesse auf russischer Seite seien zudem die Erfahrungen beim Aufbau und Betrieb eines Technologieparks an der Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Wirtschaft. Konkrete gemeinsame Projekte würden derzeit erarbeitet, sagte TU-Präsident Jörg Steinbach.
BONN/ESCHBORN. Deutsche Unternehmen engagieren sich bei der Berufsausbildung in China. Im Schuljahr 2011/2012 startete jetzt der erste Jahrgang die Ausbildung zum chinesischen Kfz-Mechatroniker nach deutschem Standard. Für die 150 Schüler an fünf Schulen hat je ein deutscher Automobilhersteller die Patenschaft übernommen. Audi, BMW, Daimler, Porsche und Volkswagen sind dafür mit dem Bildungsministerium der Volksrepublik China eine Kooperation eingegangen. Im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung koordiniert die Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) die Projektaktivitäten. Ziel ist es, eine einheitliche theoretische und praktische Ausbildung für Kfz-Mechatroniker zu entwickeln. Die dreijährige Lehre findet in kleinen Klassen statt und ist stark auf die Praxis ausgerichtet. Die Schüler arbeiten von Anfang an mit simulierten Kundenaufträgen – von der Wartung bis zur komplexen Diagnose. Das dritte Jahr verbringen sie überwiegend in einem Fachbetrieb. Die deutschen Hersteller bringen ihr Fachwissen ein und investieren in die Fortbildung von Lehrern. Bis 2013 sollen 25 Schulen in das Gemeinschaftsvorhaben integriert und ein landesweiter Standard etabliert sein.
BONN. Russische Bildungseinrichtungen stehen vor der Herausforderung, in Studium und beruflicher Aus- und Weiterbildung mehr praktische Fähigkeiten zu vermitteln. Eine Studie zum russischen Bildungsmarkt, herausgegeben von International Marketing of Vocational Education – einer Initiative des Bundesforschungsministeriums – in Kooperation mit Germany Trade and Invest, kommt zu dem Schluss, dass besonders im Bereich Betriebswirtschaftslehre der Nachholbedarf in Russland nach wie vor gewaltig ist. BWL- Studiengänge und berufsbegleitende MBA-Programme nach westlichem Vorbild seien sehr gefragt, professionelle Bildungspartner aus dem Ausland erwünscht. Ausgehend von den wirtschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen beleuchtet die Studie das Bildungssystem in der Russischen Föderation. Dabei konzentriert sie sich auf die berufliche Bildung, den Aus- und Weiterbildungsmarkt und Exportmöglichkeiten, speziell für Anbieter aus Deutschland. Pilotprojekte und Investitionsvorhaben veranschaulichen aktuelle Entwicklungen auf dem Bildungsmarkt.
KOLKATA. Das Deutsche Elektronen-Synchotron (DESY) in Hamburg hat mit dem Saha Institute of Nuclear Physics (SINP) in Kolkata einen Kooperationsvertrag geschlossen. Darin bekunden beide Partner, in Zukunft die Zusammenarbeit zwischen beiden Ländern im Bereich der großen Forschungsinfrastrukturen zu verstärken. Die Lichtquellen PETRA III und FLASH bieten einmalige Forschungsmöglichkeiten und ein...