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SCHLAGWORTE: Automobilindustrie

CHONGQING. In Chongqing hat Mitte Juni der Spatenstich für das neue Ford-Motorenwerk in China stattgefunden, berichtet der US-amerikanische Autohersteller. Im Zentrum des Landes errichtet das Pkw-Joint-Venture Changan Ford Mazda Automobile (CFMA) für 500 Millionen US-Dollar eine neue Produktionsstätte, nach deren Inbetriebnahme CFMA seine jetzige Kapazität auf 750.000 Einheiten jährlich...
ST. PETERSBURG. Der russische Präsident Dmitrij Medwedjew will die Privatisierung beschleunigen und hat die Regierung beauftragt, bis zum 1. August Programmkorrekturen am Privatisierungsplan für die Jahre 2011 bis 2013 vorzunehmen. „Der Staat braucht kein so großes Eigentum“, betonte Medwedjew bei der Eröffnung des St. Petersburger Wirtschaftsforums in der vergangenen Woche. Die bisherigen Privatisierungspläne seien „zu bescheiden“, so der Staatschef. „Vorsichtiger soll man nur bei den Infrastrukturmonopolen und bei der Gewährleistung der militärischen Sicherheit des Landes sein.“ Der Präsident kündigte an, dass Russland weitere Anreize für internationale Investoren schaffen werde. So soll die Kontrolle über strategische ausländische Investitionen verringert werden. Bereits gegründet sei eine Verwaltungsgesellschaft für den früher angekündigten Direktinvestitionsfonds. Als Startkapital habe der Staat rund zwei Milliarden US-Dollar vorgesehen. Zudem machte sich Medwedjew für eine Dezentralisierung wirtschaftspolitischer Entscheidungen stark und bekräftigte die Pläne, bis Herbst alle Staatsfunktionäre in den Aufsichtsräten von Unternehmen durch unabhängige Personen ersetzen zu lassen.
WOLFSBURG/NISHNIJ NOWGOROD. Die Volkswagen AG hat die Auftragsfertigung von Volkswagen und Škoda Modellen im GAZ-Werk in Nishnij Nowgorod vertraglich besiegelt. Bereits im Februar 2011 hatte die Deutschen mit der GAZ-Gruppe eine entsprechende Absichtserklärung zur gemeinsamen Automobilproduktion in Russland unterzeichnet. Das geplante Produktionsvolumen wird bei 110.000 Fahrzeugen pro Jahr...
MUMBAI/STUTTGART. Die Reserve Bank of India (RBI) hat der Daimler AG die Gründung eines Unternehmens zur Finanzierung von Automobilkäufen genehmigt. Mit ersten Investitionen in Höhe von 50 Millionen US-Dollar wird die hundertprozentige Tochtergesellschaft Daimler Financial Services India ein Produtktportfolio mit Finanzierung, Leasing, Versicherung und Händlerfinanzierung für Mercedes-Benz- und Bharat-Benz-Fahrzeuge anbieten. Nach Unternehmensgaben wird jeder zweite Pkw und jeder vierte Lkw der Daimler-Gruppe weltweit von Daimler Financial Services finanziert oder geleast. Besonders starkes Wachstum sei aus den anderen BRIC-Ländern Brasilien, Russland und China zu berichten, heißt es aus der Stuttgarter Konzernzentrale. Die Mercedes-Benz India Pvt. Ltd. hat unterdessen damit begonnen, die Motoren der C- und E-Klasse komplett in ihrer neuen Fabrik in Pune zu montieren. Die Kunden der S-Klasse werden die Zollerhöhung für vormontierte Motorenteile zunächst allerdings komplett tragen müssen.
CHENNAI. BMW hat angekündigt, dass die komplette Motorenmontage für die Modelle der Serien 3 und 5 sowie für das neue Modell X1 ab April in seiner Fabrik in Chennai vorgenommen wird. Damit reagiert das Unternehmen auf die neuen indischen Zollbestimmungen, die den alten Zollsatz von zehn Prozent nur noch für nicht vormontierte Motorenkomponenten vorsehen. Der bayerische Automobilhersteller hatte zunächst eine Zwei-Jahres-Frist für die Umsetzung der neuen Zollbestimmungen gefordert. „Wir sind der Ansicht, dass neue Regeln nicht von einem Tag auf den anderen in Kraft treten sollten“, erläuterte Andreas Schaaf, Präsident von BMW India. Nur eine zeitlich mit allen Herstellern abgestimmte Frist würde gleiche Bedingungen für alle schaffen. BMW ist seit einigen Jahren Marktführer im Luxussegment in Indien. Im vergangenen Jahr wurden 6.246 Fahrzeuge verkauft, nach Angaben von Schaaf liegen die Verkaufszahlen in den ersten vier Monaten dieses Jahres mit 80 Prozent über denen des Vorjahres. Allein im März 2011 wurden erstmals in Indien in einem Monat mehr als 1.000 Fahrzeuge verkauft. »In diesem Jahr wollen wir die 10.000er-Marke überschreiten«, kündigte er an. Das Unternehmen wird im Juni mit der Montage des Modells X3 in Chennai beginnen und denkt über die Einführung der 1er-Serie sowie des Mini auf dem indischen Markt nach.

Schaeffler Group

Die Schaeffler Automotive Aftermarket ist für das weltweite Ersatzteilegeschäft der drei Schaeffler Produktmarken LuK, INA und FAG sowie der Handelsmarke Ruville zuständig. Mit rund 11.500 Vertriebspartnern ist das Unternehmen seit über 30 Jahren nah bei seinen Kunden. Das weltweite Servicenetz ergänzen 27 Vertriebsbüros und Niederlassungen.