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SCHLAGWORTE: 2011

NEU DELHI. Indiens Regierung hat die geplante Öffnung des milliardenschweren Einzelhandelssektors für internationale Handelskonzerne vorerst wieder gestoppt. Der Widerstand der indischen Einzelhändler und der Opposition war zu stark, berichtete die Nachrichtenagentur dpa. Finanzminister Pranab Mukherjee informierte demnach die Opposition Anfang Dezember über die Kehrtwende der Regierung. Proteste gegen die geplante Öffnung des Marktes hatten mehrmals zu Unterbrechungen der Parlamentsdebatte geführt. Die Regierung von Ministerpräsident Manmohan Singh muss sich der Unterstützung ihrer Koalitionspartner versichern, um die Maßnahme noch zu retten. Doch auch in den Reihen des Regierungsbündnisses gibt es Gegner. Der indische Handelsminister Anand Sharma hatte Ende November Regierungspläne vorgestellt, wonach Einzelhandelsketten in Zukunft auch mehrheitlich ausländischen Konzernen gehören dürfen. Mehrheitseigentum war bisher bereits erlaubt, wenn die Anbieter nur eine Marke vertrieben. Ausländische Handelskonzerne durften hingegen nicht an Endverbraucher verkaufen und mussten sich auf den Großhandel beschränken. Man erwarte sich durch den Markteintritt von Konzernen wie der US-amerikanischen Walmart-Gruppe zehn Millionen neue Arbeitsplätze in den nächsten drei Jahren und logistische Verbesserungen bei den Lieferketten.
FRANKFURT. Die Messe Frankfurt übernimmt Russlands Leitmesse für dekorative und technische Beleuchtung sowie Gebäudeautomation – die Interlight Moscow. Verkäufer ist der in Nürnberg ansässige Messeveranstalter OWP Ost-West-Partner GmbH. Die entsprechenden Verträge wurden im November 2011 in Frankfurt unterzeichnet und die Übernahme wird zum 1. Januar des kommenden Jahres wirksam,...
ChinaContact 12/2011 – Special: Schweiz & China
Die Wirtschafts- und Handelsbeziehungen zwischen der Schweiz und China werden immer intensiver, trotz der Herausforderungen durch die aktuellen Turbulenzen an den europäischen Finanzmärkten, die auch für die Schweizer Exportwirtschaft nicht ohne Folgen bleiben. Über Trends in den bilateralen Wirtschaftsbeziehungen sprach ChinaContact mit dem Chefvolkswirt des Wirtschaftsdachverbandes economiesuisse, Rudolf Minsch. Thema im Schweiz-China-Spezial ist außerdem die bilaterale Zusammenarbeit im Bereich Maschinenbau. Für die Schweizer Maschinenbauer ist China im vergangenen Jahr zu dem Schlüssel- und Wachstumsmarkt aufgestiegen. Ein neues Freihandelsabkommen soll für noch mehr Impulse sorgen. Ein Blick auf die aktuellen M&A-Trends zeigt, dass Schokolade und Tee derzeit eine gefragte Kombination in China sind. Bei Übernahmen gilt es aufgrund der Sprach-, Kultur- und Rechtsordnungsunterschiede aber manche Hürde zu bewältigen. Wir zeigen worauf es ankommt.
PEKING. Anfang Dezember ist am Produktionsstandort von Mercedes-Benz in Peking (BBAC, Beijing Benz Automotive Co., Ltd.) erstmals der kompakte Geländewagen GLK vom Band gelaufen. Daimler und sein chinesischer Joint Venture-Partner BAIC hatten im Juni 2011 vereinbart, ihre Zusammenarbeit in China mit verschiedenen Projekten – darunter dem GLK – weiter auszubauen. „Die Lokalisierung weiterer Baureihen ist ein wichtiges Element unserer Wachstumsstrategie für den chinesischen Markt. Schon 2015 wollen wir zwei Drittel aller in China verkauften Mercedes-Benz Pkw lokal fertigen“, sagte Ulrich Walker, Chairman & CEO Daimler North East Asia in Peking. 2011 wurden in China bereits über 20.000 Mercedes-Benz GLK abgesetzt. Insgesamt hat Mercedes-Benz in diesem Jahr in China (inklusive Hongkong) von Januar bis November 168.940 Fahrzeuge verkauft, im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ein Zuwachs von 29,9 Prozent.
PEORIA. Der US-amerikanische Baumaschinenhersteller Caterpillar will seine Produktionskapazitäten in Indien weiter ausbauen und hat Ende November ein millionenschweres Investitionsprogramm angekündigt. Demnach werde man eine neue Produktionsniederlassung in Indien errichten, die vor allem auf die Herstellung von Motoren für die britische Caterpillar-Tochter Perkins ausgelegt sein wird. Allein für dieses Projekt...
TOGLIATTI. Russlands größter Automobilhersteller AvtoVAZ wird in Ostkasachstan eine Produktion aufbauen und dafür nach eigenen Angaben rund 500 Millionen US-Dollar investieren. Das Werk wird in Zusammenarbeit mit dem kasachischen Produzenten AsiaAwto entstehen. Die nächste Generation von Lada-Pkw soll dort gebaut werden sowie zwei Modelle des AvtoVAZ-Partners Renault-Nissan. Die neue...
BERLIN. Kurz vor dem Jahreswechsel zeigt sich die deutsche Wirtschaft bei ihrem Russlandengagement besonders aktiv. Der bilaterale Handelsumsatz könnte 2011 die Marke von 70 Milliarden Euro überschreiten, schätzt die Deutsch-Russische Auslandshandelskammer Ende November – das wären noch einmal zwölf Milliarden mehr als im Rekordjahr 2008. 54 Milliarden Euro waren nach den ersten drei Quartalen bereits erreicht. Zudem vermeldeten gleich drei Industrieunternehmen und ein Technik- und Serviceanbieter in den vergangenen Tagen bedeutende Vorhaben im Osten.