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Die Ukraine und ihre Wirtschaft: Nachrichten, Publikationen, Geschäftskalender, Links, Adressen, Handelsbeziehungen zu Deutschland

OWC – Gefällt mir!

Von A wie Albanien über C wie China bis U wie Usbekistan – die Mitarbeiter des OWC Verlages sind in zahlreichen Ländern Asiens sowie Ost- und Mitteleuropas unterwegs. Mit unserer neuen Homepage wagen wir uns nun in neue Gefilde: soziale Netzwerke. Seit kurzem haben wir auch bei Facebook eine Unternehmensseite. Ein kleiner „Gefällt mir“-Klick unter www.facebook.com/OWCverlag und schon erfahren Sie, wo die Redakteure gerade neue Geschichten ausgraben oder unser Anzeigenleiter seinen Messestand hat. Die neuesten Publikationen werden ebenso präsentiert wie die schönsten Reiseitbringsel der Redaktion. So wird der Draht vom Leser zum Schreiber noch kürzer.

Für die Ostbanken verziehen sich die Schatten der Eurokrise

Die Schuldenkrise im Euroraum macht auch den Volkswirtschaften Mittel- und Osteuropas zu schaffen. Manche Analysten befürchten eine Kreditklemme im Osten, wenn klamme westeuropäische Banken weniger Kapital für ihre osteuropäischen Töchter zur Verfügung stellen. Zuletzt deuteten die Indikatoren allerdings auf eine leichte Entspannung der Situation – zumindest vorerst. Die Banken setzen künftig stärker auf lokale Einlagen.

Schweizer Exportwirtschaft justiert sich neu

ZÜRICH. Der überbewertete Franken hat bei der Schweizer Exportwirtschaft im vergangenen Jahr teils tiefe Spuren hinterlassen. Im Sommer 2011 erreichte die Franken-Stärke ein derart bedrohliches Ausmaß, dass die Schweizer Nationalbank eine Wechselkurs-Untergrenze von 1,20 CHF/Euro festlegte, um die Exporteure vor größeren Schäden zu schützen. Um ihre Risiken zu diversifizieren und neue Kunden zu finden, wenden sich Schweizer Unternehmen nun vermehrt dem Osten zu. Während die Nachfrage nach Schweizer Produkten aus Europa stagnierte, zeigte die Außenhandelsstatistik für 2011 einen 13-prozentigen Zuwachs der Ausfuhren nach Russland. Auch die Exporte in andere GUS-Staaten legten zu: Ein Plus von 57 Prozent vermeldet die Eidgenössische Zollverwaltung (EVZ) bei den Güterströmen nach Kasachstan, um 47 Prozent legte die Warenausfuhr nach Aserbaidschan zu, für die Ukraine werden 22 Prozent vermeldet. „Ich schätze die Bedeutung der Region als hoch ein und auch als wachsend“, bestätigt Regula Spalinger, die mit ihrer Wirtschaftsberatung Kommunikation Ost-West seit 15 Jahren Firmen auf ihrem Weg nach Osteuropa unterstützt. „In der Anfangszeit unserer Firmengründung waren wirklich nur die großen Konzerne im Osten aktiv. Das hat sich jetzt sehr stark gedreht“, berichtet Spalinger. „Es sind jetzt immer mehr auch die kleineren Unternehmen, KMU, bis hin zu Kleinstfirmen mit zehn Mitarbeitern, die über den Export nach Osteuropa nachdenken.“

Kiew will russisches Gas in Westeuropa kaufen

KIEW. Die Ukraine will in Westeuropa Gas einkaufen, teilte der Chef des staatlichen Gasversorgers Naftogas Ukrainy, Jewgenij Bakulin, am Samstag mit. Mit dem deutschen Energieriesen RWE und mit anderen Anbietern würden dazu Konsultationen über den Kauf von zehn Milliarden Kubikmetern Gas auf dem europäischen Spotmarkt geführt, die sich aber noch „im Vorbereitungsstadium“ befänden. Der ukrainische Ministerpräsident Mykola Azarow hatte bereits in einem vergangene Woche veröffentlichten Interview mit der Zeitung „Die Welt“ bestätigt, dass Kiew Gaseinkäufe beim deutschen Konzern RWE erwäge: „Unser Gaskonzern Naftogas will von der deutschen RWE im sogenannten Reverse-Flow-Verfahren russisches Gas zurückkaufen“, sagte Azarow. Die ukrainische Zeitung „Serkalo Nedeli“ (Wochenspiegel) hatte zuvor gemeldet, dass sie über den Entwurf eines Rahmenabkommens und entsprechender Verträge zwischen dem ukrainischen Gasversorger und RWE verfüge. Eine Sprecherin von RWE Supply & Trading wollte den Vorgang gegenüber OST-WEST-CONTACT nicht kommentieren. Moskau und Kiew streiten seit Monaten über eine Reduzierung der Abnahmemenge und des Gaspreises, den die Ukraine als im internationalen Vergleich zu hoch kritisiert. Zurzeit beträgt der durchschnittliche Preis für russisches Erdgas für die Ukraine 416 Dollar pro 1.000 Kubikmeter.

OWC-Directory im Netz

Seit März ist unter owc.de/directory das OWC-Directory im Internet abrufbar. Die umfangreiche Adresssammlung des OWC-Verlages beinhaltet rund 2.000 Einträge aus Mittel- und Osteuropa sowie China, Japan und Indien. Es finden sich Ansprechpartner aus Unternehmen und Institutionen, die mit den genannten Länderschwerpunkten arbeiten oder ihr Serviceangebot auf diese Wirtschaftsräume ausgerichtet haben.

Neuer Wirbel ums Gas

MOSKAU/KIEW. Zwischen Russland und der Ukraine zeichnet sich ein neuer Gas-Disput ab, nachdem bei jüngsten Verhandlungen am Dienstag in Kiew keine Einigung über offene...

Neu: Magazine des OWC-Verlags auch als E-Paper erhältlich

Ab sofort sind alle Wirtschaftsmagazine der OWC-Verlag für Außenwirtschaft GmbH auch als benutzerfreundliche E-Paper erhältlich. Abonnenten der Titel Ost-West-Contact, ChinaContact, IndienContact und Russland aktuell...