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Russland und seine Wirtschaft: Nachrichten, Publikationen, Geschäftskalender, Links, Adressen, Handelsbeziehungen zu Deutschland

Kapsch erhält Zuschlag für Betrieb eines Autobahnabschnitts

WIEN/MOSKAU. United Toll Systems (UTS), ein Joint Venture von Kapsch TrafficCom Russland und dem russischen Brückenbauer Mostotrest, hat von dem russischen Autobahnunternehmen Avtodor den Zuschlag für einen Großauftrag bekommen. UTS wird den mautbasierten Betrieb und die Instandhaltung eines rund 400-Kilometer-langen-Streckenabschnitts der M-4-Don-Autobahn zwischen Moskau und dem Schwarzen Meer übernehmen. Die Laufzeit beträgt zehn Jahre, eine Verlängerung um weitere drei Jahre ist möglich. Teil des Vertrages ist neben der Errichtung und dem Betrieb des Mautsystems auch der Aufbau des Intelligent Transportation Systems (ITS). Kapsch TrafficCom Russland hat einen Anteil von 33,3 Prozent am Joint Venture und wird voraussichtlich einen direkten Beitrag von 15 bis 20 Prozent zum Auftrag leisten.

Gazprom plant Bau von etwa fünf Kraftwerken in Bayern

MÜNCHEN. Gazprom plant den Bau von bis zu fünf Kraftwerken in Bayern und schließt sogar eine selbstständige Umsetzung dieser Projekte nicht aus. Bei einem Treffen...

WTO-Beitritt auf breiter Front begrüßt

BERLIN/MOSKAU. Die Unterzeichnung des Beitrittsvertrages Russlands zur WTO Mitte Dezember traf bei deutschen Unternehmen, Verbänden und Politikern auf breite Zustimmung. Aus Sicht der deutschen...

Russland zweitgrößter Waffenlieferant

MOSKAU. Russland hat im vergangenen Jahr Waffen im Wert von 11,29 Milliarden US-Dollar ins Ausland verkauft. Das sind 16,1 Prozent des globalen Waffenhandels. Russland...

Navigationssystem Glonass erstmals weltweit verfügbar

MOSKAU. Seit vergangener Woche sind 24 Navigationssatelliten des russischen Satellitennavigationssystems Glonass in Betrieb und sorgen damit erstmals für eine weltweite Abdeckung mit Ortungssignalen. Insgesamt befinden sich mittlerweile 31 funktionsfähige Satelliten in drei verschiedenen Umlaufbahnen, meldet die Raumfahrtbehörde Roskosmos. Einige davon werden gegenwärtig auf den regulären Betrieb vorbereitet, andere dienen als Reserve oder sind in einem Wartungsmodus. Mit 24 aktiven Satelliten aber können rund um die Uhr und rund um den Globus Signale von jeweils mindestens vier Satelliten empfangen werden. Dies ist erforderlich für die genaue Bestimmung der Position zu einem bestimmten Zeitpunkt.

Gasturbinen-Produktion in St. Petersburg

ERLANGEN. Siemens wird sein globales Fertigungsnetz für Gasturbinen ausbauen. Dazu hat der Konzern Anfang Dezember mit dem russischen Partner Power Machines ein Joint Venture...

Messe Frankfurt übernimmt Interlight Moscow

FRANKFURT. Die Messe Frankfurt übernimmt Russlands Leitmesse für dekorative und technische Beleuchtung sowie Gebäudeautomation – die Interlight Moscow. Verkäufer ist der in Nürnberg ansässige...

AvtoVAZ will in Ostkasachstan produzieren

TOGLIATTI. Russlands größter Automobilhersteller AvtoVAZ wird in Ostkasachstan eine Produktion aufbauen und dafür nach eigenen Angaben rund 500 Millionen US-Dollar investieren. Das Werk wird...

Deutsche Industrie setzt zum Jahresendspurt an

BERLIN. Kurz vor dem Jahreswechsel zeigt sich die deutsche Wirtschaft bei ihrem Russlandengagement besonders aktiv. Der bilaterale Handelsumsatz könnte 2011 die Marke von 70 Milliarden Euro überschreiten, schätzt die Deutsch-Russische Auslandshandelskammer Ende November – das wären noch einmal zwölf Milliarden mehr als im Rekordjahr 2008. 54 Milliarden Euro waren nach den ersten drei Quartalen bereits erreicht. Zudem vermeldeten gleich drei Industrieunternehmen und ein Technik- und Serviceanbieter in den vergangenen Tagen bedeutende Vorhaben im Osten.

Russischer Bankensektor auf dem Prüfstand

WASHINGTON/MOSKAU. Das russische Bankensystem ist im Großen und Ganzen resistent gegen eine Vielzahl von makroökonomischen und finanziellen Schocks. Zu diesem Ergebnis kommt der Internationale Währungsfonds (IWF), der Ende November gleich drei Berichte zum russischen Bankensektor veröffentlichte. Das System verfüge über ausreichend Kapital und Gewinnpuffer, obwohl große Verluste durch Kreditausfälle entstehen könnten, behauptet das erste Papier, das sich mit den Ergebnissen der Stresstests russischer Banken auseinandersetzt. Zudem hat der IWF die Einhaltung der Basler Grundsätze für eine wirksame Bankenaufsicht geprüft und gegenüber 2007 Verbesserungen festgestellt. Es fehle der Zentralbank aber immer noch der aufsichtsrechtliche Rahmen für die Durchsetzung der Empfehlungen, was die Umsetzung hemme. Was das Krisenmanagement angeht, hält der IWF fest, dass Russland auf die Erschütterungen der Weltwirtschaft im Jahr 2008 verzögert reagierte. In der Folge konnte aber durch ein breites Maßnahmenpaket die Stabilität des Bankensektors wieder hergestellt werden.