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Russland und seine Wirtschaft: Nachrichten, Publikationen, Geschäftskalender, Links, Adressen, Handelsbeziehungen zu Deutschland

Bremer unterstützen Ust-Luga

BREMEN. Das Institut für Seeverkehrswirtschaft und Logistik (ISL) beteiligt sich an den Planungsarbeiten für den „Ust-Luga Multimodal Complex“ in Russland. Die multimodale Logistikzone soll...

VW besiegelt Fertigung in Nishnij Nowgorod

WOLFSBURG/NISHNIJ NOWGOROD. Die Volkswagen AG hat die Auftragsfertigung von Volkswagen und Škoda Modellen im GAZ-Werk in Nishnij Nowgorod vertraglich besiegelt. Bereits im Februar...

Moskau und Brüssel wollen Barrieren abbauen

NISHNIJ NOWGOROD. Starten wollen die EU und Russland mit Gemüse: Moskau wird das Einfuhrverbot für Frischgemüse aus der Europäischen Union aufheben, wenn die EU für deren Sicherheit garantiert, erklärte der russische Präsident Dmitrij Medwedjew auf dem EU-Russland-Gipfel Ende vergangener Woche in Nishnij Nowgorod. EU-Kommissions-Präsident José Manuel Barroso versicherte, dass die EU entsprechende Zertifikate innerhalb der nächsten Tage vorlegen werde. Damit konnte der Streit um das Importverbot beigelegt werden, das Russland vor einer Woche verhängt hatte, nachdem es in Deutschland durch EHEC-Infektionen zu Todesfällen gekommen war. Zeitgleich kam aus der Bundesrepublik die Entwarnung für den Großteil frischen Gemüses: Gurken, Tomaten und Salat sollen nicht Träger des gefährlichen Darmkeims sein – sondern Bohnensprossen. Die EHEC-Debatte überschattete den EU-Russland-Gipfel, dessen zentrales Thema die Verhandlungen über ein neues Partnerschaftsabkommen sein sollten. Die Gespräche drehten sich weiterhin um Fragen der europäisch-russischen Modernisierungspartnerschaft, die Abschaffung der Visapflicht, die Energiezusammenarbeit und den Beitritt Russlands zur Welthandelsorganisation (WTO).

Non-stop-Arbeiten für Olympia

Baukräne, Sand- und Schutthaufen prägen die Gegend um Sotschi in den Jahren vor den Olympischen Winterspielen 2014. Reges Treiben herrscht nahezu 24 Stunden am Tag, sieben Tage die Woche auf allen Baustellen. Die Bauherren sehen sich im Zeitplan. Ab dem kommenden Jahr sollen erste Testwettkämpfe stattfinden. Auch deutsche Firmen profitieren vom Großprojekt Olympia. OWC machte sich Ende Mai selbst ein Bild von der Großbaustelle Sotschi.

BIC statt BRIC

WIEN. Russland droht aus dem Kreis der BRIC-Länder zu fallen. Zu diesem Schluss kommt der „Russia Competitiveness Report 2011“, den das World Economic Forum Anfang Juni in Wien vorstellte. Da Russland nicht in der Lage sei, die Produktivität seiner Wirtschaft maßgeblich zu steigern, falle es hinter die anderen Transformationsländer Brasilien, Indien und China zurück.

Großbrand in Munitionsdepot in Udmurtien

ISCHEWSK. Am Wochenende konnten alle Brandherde im Munitionslager nahe Pugatschjowo gelöscht werden, erklärte das Zivilschutzzentrum der Wolga-Region. In dem Depot in der Teilrepublik Udmurtien war am Donnerstag ein Feuer ausgebrochen und hatte eine stundenlange Munitions-Explosionsserie ausgelöst. Dabei wurden 91 Menschen verletzt.

Deutsch-Russische Auslandshandelskammer

Die Deutsch-Russische Auslandshandelskammer (AHK) hat sich besonders jetzt – in Krisenzeiten – als maßgebliches Instrument der Interessenvertretung für die deutsche Wirtschaft profiliert. Die über...

Deutsch-Russische Auslandshandelskammer – Jahresbericht 2011

Unter dem Titel "Russland 2011: Zwischen Aufbruch und Wirklichkeit" berichtet die Kammer über die Wirtschaftsentwicklung der Russischen Föderation im zurückliegenden Jahr. Bernd Hones von...

Russland hebt Getreideexportverbot auf

MOSKAU. Die russische Regierung beendet das Exportverbot für Getreide zum 1. Juli. Das ordnete Premierminister Wladimir Putin Ende Mai bei einem Gespräch mit seinem Stellvertreter Viktor Subkow an. Das Ausfuhrverbot für Weizen, Gerste, Roggen, Mais und Mehl war im vergangenen Jahr verhängt worden, nachdem Russland wegen Brand- und Dürrewellen 37 Prozent weniger als im Vorjahr erntete.

Inseln der Modernisierung vorgestellt

Mit einer Präsentation seiner Sonderwirtschaftszonen (SWZ) versuchte Russland Ende Mai in Berlin und Stuttgart deutsche Unternehmen zu gewinnen, die sich in einer der 24 Regionen ansiedeln. Die SWZ sind ein relativ junger Versuch der russischen Regierung, frischen Wind in alte Wirtschaftsstrukturen zu bekommen. Unter den bisherigen 260 Residenten befinden sich schon etliche ausländische Firmen, die von Präferenzen profitieren. Vor kurzem neu eingerichtet wurden die Zonen in Togliatti und im Titanium-Tal.