Start Iran

Iran

Acht Länder erhalten Ausnahmegenehmigungen von US-Sanktionen

WASHINGTON. Die USA werden offenbar acht Staaten Ausnahmen von den Sanktionen gegen den Iran gewähren, die am 5. November in Kraft treten. Wie die internationale Nachrichtenagentur Bloomberg am 2. November berichtet, handelt es sich wahrscheinlich um Japan, Südkorea und Indien, die auf die Ölgeschäfte mit dem Land am Persischen Golf angewiesen sind.

Zweite Stufe der Sanktionen: USA erwägen Ausnahmen für Verbündete

WASHINGTON. Die USA gehen wenige Tage, bevor die zweite Stufe der Sanktionen in Kraft tritt, auf die Verbündeten zu. Wie die Nachrichtenagenturen Reuters und dpa berichten, soll es einstweilige Ausnahmen für betroffene Länder geben, die auf das Ölgeschäft mit dem Land am Persischen Golf angewiesen sind.

Parlament bestätigt Rouhanis neue Minister

IRAN. Das iranische Parlament „Madschles“ hat am 27. Oktober der Neubesetzung von vier Ministerien zugestimmt, die für die Wirtschaft wichtig sind. Damit unterstützte das Abgeordnetenhaus den iranischen Präsidenten, bevor am 5. November weitere US-Sanktionen in Kraft treten.

Iran verkauft an private Kunden Öl

TEHERAN. Der Iran hat über seine Energiebörse zum ersten Mal privaten Kunden Öl verkauft, um die Verluste einzudämmen, die durch die US-Sanktionen entstanden sind. Wie die Nachrichtenagentur AFP berichtet, hat das Land insgesamt 280.000 Barrel zu einem Preis von 74,85 US-Dollar veräußert.

EU-Zweckgesellschaft gegen US-Sanktionen nimmt Konturen an

PARIS/ BRÜSSEL. Die EU unternimmt offenbar beim Konflikt mit den USA um die Sanktionen weitere Schritte, um die Geschäfte der internationalen Investoren mit dem Iran zu stärken. Das berichtet die Nachrichtenagentur Reuters und beruft sich auf drei EU-Diplomaten.

Reuters: Chinesische Bank Kunlun stoppt aufgrund von Sanktionen Zahlungsverkehr mit Iran

PEKING. Das chinesische Finanzinstitut Kunlun Co will aufgrund der US-Sanktionen den Zahlungsverkehr zwischen dem Iran und China stoppen.

Deutsche Exporte in den Iran um vier Prozent rückläufig

WIESBADEN. Von Januar bis August 2018 sind die deutschen Exporte im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um vier Prozent zurückgegangen.

„Der Wille ist da“

German Water Partnership will den Kontakt zum Iran nicht abreißen lassen und in einem gemeinsamen Zentrum eine echte deutsch-iranische Kooperation etablieren. Doch Geschäftsführerin Julia Braune und Iran-Experte und GWP-Vorstandsmitglied Sharooz Mohajeri haben auch Verständnis, wenn sich deutsche Unternehmen zurückhalten.

FATF gewährt Iran letzte Frist

PARIS. Die internationale Arbeitsgruppe für finanzielle Maßnahmen gegen Geldwäsche und Terrorfinanzierung (FATF) hat dem Iran eine letzte Frist bis Februar gesetzt, um von der schwarzen Liste der Gruppe zu verschwinden. Dort befinden sich Länder, die nach Einschätzung der FATF internationale Terror-Aktionen finanzieren.

Iran und Deutschland kooperieren im Bereich der Ausbildung

BERLIN. Iran und Deutschland arbeiten im Bereich der Ausbildung zusammen. GIZ und iranische Unternehmer-Vereinigung ISIPO haben am 18. Oktober eine Absichtserklärung unterzeichnet.