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Iran: US-Sanktionen in Kraft getreten – was nun passiert

WASHINGTON/ TEHERAN/ BERLIN. Die erste Runde der US-Sanktionen gegen das Land am Persischen Golf hat begonnen. Die Bundesregierung hat bereits den Investoren, die sich für Geschäfte mit dem Iran interessieren, ihre Unterstützung zugesagt. "Die USA betreiben nur eine psychologische Kriegsführung", kritisierte der iranische Präsident Hassan Rohani.

Erste Reaktion: Daimler legt Projekte im Iran auf Eis

TEHERAN. Das US-Embargo, dessen erste Runde in Kraft getreten ist, zeigt eine erste Wirkung: Daimler will nicht mehr im Iran expandieren. „Die ohnehin schon eingeschränkten Aktivitäten sind bis auf weiteres eingestellt worden“, erklärte der Konzern.

Rial wieder frei handelbar

TEHERAN. Der Iran versucht mit einem neuen Währungsplan den US-Sanktionen und deren Folgen für die Wirtschaft die Stirn zu bieten.

Deutschland stärkt Iran-Investoren den Rücken

BERLIN. Deutschland will die Geschäfte deutscher Investoren im Iran finanziell absichern. „Exportgarantien sowie die Investitionsgarantien des Bundeswirtschaftsministeriums stehen den Unternehmen zur Verfügung“, erklärte das Ministerium am 6. August.

Bundesbank ändert AGB für Bargeldabhebungen

FRANKFURT AM MAIN. Die Bundesbank hat ihre Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) so geändert, dass sie grundsätzlich millionenschwere Bargeldabhebungen verhindern kann.

Rial erreicht neuen Tiefstand

TEHERAN. Die iranische Währung Rial hat am 29.7. seit der Einführung der Sanktionen durch die USA im Mai einen neuen Tiefstand erreicht. Wie Reuters berichtet, kostete ein Dollar inoffiziell 100.000 Rial.

Türkei wird US-Sanktionen gegen Iran nicht unterstützen

ISTANBUL. Die Türkei wird die Sanktionen der USA gegen den Iran nicht unterstützen. Das sagte der türkische Außenminister Mevlut Cavusoglu am Dienstag.

Iran tauscht Notenbankchef aus

TEHERAN. Die iranische Regierung hat den Chef der Zentralbank, Waliollah Seif, abgelöst.

Frankreich, Großbritannien und Deutschland garantieren Zahlungsverkehr mit Iran

PARIS. Frankreich, Großbritannien und Deutschland wollen Konten für die iranische Zentralbank aktivieren, um den Zahlungsverkehr zwischen diesen Ländern und dem Golfstaat aufrecht zu erhalten.

Investoren im Iran werden weiter gestärkt

WIEN. Der Streit um die Geschäfte des Westens mit dem Iran geht in eine weitere Runde: Die Länder, die sich noch an das Atomabkommen mit dem Iran halten, haben unterschiedliche wirtschaftliche Projekte ins Auge gefasst, um die Vereinbarung am Leben zu halten.