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Indien und seine Wirtschaft: Nachrichten, Publikationen, Geschäftskalender, Links, Adressen, Handelsbeziehungen zu Deutschland

Gasreinigung für indisches Stahlwerk

ESSEN. Der zur Unternehmensgruppe TÜV NORD gehörende Essener Technologiedienstleister DMT GmbH & Co. KG baut eine Anlage zur Reinigung von Kokereigasen für die Steel...

Rekordergebnis und neue Produktionsstätte

WEINHEIM. Die Unternehmensgruppe Freudenberg hat im Geschäftsjahr 2010 neue Rekordzahlen in Indien erreicht. Gegenüber dem Vorjahr stieg der Umsatz um 42 Prozent auf umgerechnet mehr als zwölf Millionen Euro. Dieser Aufwärtstrend setzte sich im ersten Quartal 2011 mit einer weiteren Umsatzsteigerung um 25 Prozent im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum fort. Damit zählen die indischen Gruppen-Unternehmen, die gemeinsam mittlerweile mehr als 2.500 Mitarbeiter beschäftigen, wie bereits in den vergangenen Jahren zu den Wachstumstreibern bei Freudenberg. Im vergangenen Jahr sind die Indien-Aktivitäten verschiedener Gruppenunternehmen mit Investitionen von umgerechnet insgesamt mehr als 800.000 Euro kontinuierlich ausgebaut worden. Zu den größten Investitionen zählten die neue Produktion des Teilkonzerns EagleBurgmann in Pune sowie die Standorterweiterungen der Unternehmen Chem-Trend und Klüber im südindischen Mysore. Unternehmen der Freudenberg-Gruppe sind in Indien mit 27 Standorten in zehn Städten vertreten.

Daimlers Finanzierungsgesellschaft genehmigt

MUMBAI/STUTTGART. Die Reserve Bank of India (RBI) hat der Daimler AG die Gründung eines Unternehmens zur Finanzierung von Automobilkäufen genehmigt. Mit ersten Investitionen in Höhe von 50 Millionen US-Dollar wird die hundertprozentige Tochtergesellschaft Daimler Financial Services India ein Produtktportfolio mit Finanzierung, Leasing, Versicherung und Händlerfinanzierung für Mercedes-Benz- und Bharat-Benz-Fahrzeuge anbieten. Nach Unternehmensgaben wird jeder zweite Pkw und jeder vierte Lkw der Daimler-Gruppe weltweit von Daimler Financial Services finanziert oder geleast. Besonders starkes Wachstum sei aus den anderen BRIC-Ländern Brasilien, Russland und China zu berichten, heißt es aus der Stuttgarter Konzernzentrale. Die Mercedes-Benz India Pvt. Ltd. hat unterdessen damit begonnen, die Motoren der C- und E-Klasse komplett in ihrer neuen Fabrik in Pune zu montieren. Die Kunden der S-Klasse werden die Zollerhöhung für vormontierte Motorenteile zunächst allerdings komplett tragen müssen.

BMW reagiert auf neue Zollbestimmungen

CHENNAI. BMW hat angekündigt, dass die komplette Motorenmontage für die Modelle der Serien 3 und 5 sowie für das neue Modell X1 ab April in seiner Fabrik in Chennai vorgenommen wird. Damit reagiert das Unternehmen auf die neuen indischen Zollbestimmungen, die den alten Zollsatz von zehn Prozent nur noch für nicht vormontierte Motorenkomponenten vorsehen. Der bayerische Automobilhersteller hatte zunächst eine Zwei-Jahres-Frist für die Umsetzung der neuen Zollbestimmungen gefordert. „Wir sind der Ansicht, dass neue Regeln nicht von einem Tag auf den anderen in Kraft treten sollten“, erläuterte Andreas Schaaf, Präsident von BMW India. Nur eine zeitlich mit allen Herstellern abgestimmte Frist würde gleiche Bedingungen für alle schaffen. BMW ist seit einigen Jahren Marktführer im Luxussegment in Indien. Im vergangenen Jahr wurden 6.246 Fahrzeuge verkauft, nach Angaben von Schaaf liegen die Verkaufszahlen in den ersten vier Monaten dieses Jahres mit 80 Prozent über denen des Vorjahres. Allein im März 2011 wurden erstmals in Indien in einem Monat mehr als 1.000 Fahrzeuge verkauft. »In diesem Jahr wollen wir die 10.000er-Marke überschreiten«, kündigte er an. Das Unternehmen wird im Juni mit der Montage des Modells X3 in Chennai beginnen und denkt über die Einführung der 1er-Serie sowie des Mini auf dem indischen Markt nach.

Siemens stellt neue Windturbine für indischen Markt vor

CHENNAI. Auf der Wind Power India in Chennai hat Siemens seine neue Windturbine für den indischen Markt vorgestellt. Die direkt angetriebene Turbine ist besonders für geringe Windgeschwindigkeiten geeignet und mit einem einfachen Design versehen, bei dem 50 Prozent weniger Komponenten und 70 Prozent weniger Bewegungsteile zum Einsatz kommen. Damit wird die mechanische Komplexität zugunsten einer einfachen Wartung und Unterhaltung reduziert. Der Direktantrieb sowie der große Rotor mit optimierten Blättern liefern maximale Ergebnisse bei geringen bis mittleren Windgeschwindigkeiten. „Das Potenzial von Windkraft in Indien ist enorm. Wir sind davon überzeugt, dass die derzeitigen Bedingungen auf dem indischen Windmarkt optimal für unser neues Angebot sind“, sagte Armin Bruck, Geschäftsführer der Siemens Ltd. Die Windturbine soll ab 2013 in Vadodara produziert werden. Vorgesehen ist eine Kapazität von zunächst 250 Megawatt, die bis zum Jahr 2015 bis auf 500 Megawatt ausgebaut werden kann. Seit vergangenem Jahr arbeiten bereits 30 Mitarbeiter in der 2009 errichteten Fabrik für den Bereich der erneuerbaren Energien. Deren Zahl soll im Laufe dieses Jahres auf 100 wachsen.

Centrotherm gründet Tochtergesellschaft in Bangalore

BLAUBEUREN. Die Centrotherm Photovoltaics AG hat für den Vertrieb ihrer Produktionslinien für Solarzellen eine Tochtergesellschaft in Bangalore gegründet. Ein wichtiger Grund für die indische Tochtergesellschaft sei die in der indischen National Solar Mission verankerte Forderung, dass kristalline Solarzellen, die für den einheimischen Markt vorgesehen sind, auch in Indien hergestellt werden müssen, heißt es in einer Mitteilung des Unternehmens anlässlich der Gesellschaftsgründung. „Diese Local-Content-Vorschrift ist ein Wachstumstreiber“, erklärt der Finanzvorstand der AG, Thomas Riegler. Die Centrotherm Photovoltaics wolle deshalb eine wichtige Rolle vor Ort spielen, um von diesem Marktpotenzial zu profitieren. Eine Produktionsstätte sei nicht sofort vorgesehen. Centrotherm unterhält asiatische Tochtergesellschaften in China, Korea, Singapur und Taiwan. In Asien werden 80 Prozent der Umsätze generiert, 95 Prozent aller Centrotherm-Umsätze kommen aus dem Ausland.

Neu: Magazine des OWC-Verlags auch als E-Paper erhältlich

Ab sofort sind alle Wirtschaftsmagazine der OWC-Verlag für Außenwirtschaft GmbH auch als benutzerfreundliche E-Paper erhältlich. Abonnenten der Titel Ost-West-Contact, ChinaContact, IndienContact und Russland aktuell...