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Neue Krim-Krise: Wirtschaft erneut Leidtragender?

Die Aufklärung des Sachverhalts bei den Zwischenfällen in der Meeresenge von Kertsch gestaltet sich schwierig, aber die Kommentierungen und teils Meinungsmache nehmen ihren freien Lauf.

Deutsche und Russen geteilter Meinung zur russischen Wirtschaft

Ergebnisse einer Studie des Beratungshauses Deloitte zeigen eine verschlechterte Stimmung von Unternehmern in Russland bezüglich ihres Geschäfts, vor allem gegenüber dem ersten Halbjahr 2018. Die deutsche Wirtschaft bleibt dagegen weiter zuversichtlich, wie auch schon Ende 2017.

Zwischen Stabilitätspolitik und Sanktionsrisiken

Russlands Wirtschaft zeigt auch 2018 nur eine moderate Dynamik. Das Wachstum der Konsumausgaben hinkt der realen Einkommensdynamik hinterher. Die Investitionen nehmen allerdings weiter zu. Die Rentenreform und die kommende Mehrwertsteuererhöhung dürften das Wachstum durch eine Schwächung der Kaufkraft der Konsumenten unter Druck setzen. Die Anzeichen einer leichten Abkühlung mehren sich.

„New Holland“: Sanierung mit deutschem Know-how

Mitten im historischen Stadtzentrum St. Petersburgs befindet sich mit dem Gebäude-Komplex „New Holland” eine echte Sehenswürdigkeit. Im Rahmen umfangreicher Restaurierungsmaßnahmen werden die denkmalgeschützten Fassaden und Mauerwerke restauriert – auch mit deutschen Baustoffen und Know-how.

EAWU-Konferenz: Neues Niveau der Zusammenarbeit

In Minsk fand Anfang November eine gemeinsame Jahreskonferenz der Repräsentanz der Deutschen Wirtschaft in Belarus, der AHK Russland und der Delegation der Deutschen Wirtschaft in Zentralasien mit Fokus auf die Zusammenarbeit zwischen EU und EAWU statt. Mit ihrer Politik der kleine Schritte haben die Außenwirtschaftsvertretungen durchaus Fortschritte erzielt.

Doing Business: Russland steigt weiter auf

Russland ist im renommierten Weltbank-Index „Ease of Doing Business“ weiter aufgestiegen und belegt nun Platz 31. Im vergangenen Jahr hatte es das Land bereits auf Platz 35 geschafft. Damit kommt es seinem Ziel immer näher.

Was Kramp-Karrenbauer, Spahn und Merz zu Russland sagen

Mit der Erklärung der Bundeskanzlerin Angela Merkel, nicht mehr für einen weiteren CDU-Bundesvorsitz zu kandidieren, kommen neue Kandidaten ins Spiel: Annegret Kramp-Karrenbauer, Jens Spahn und Friedrich Merz sind bisher jedoch nicht durch ihre Russland-Erfahrung aufgefallen.

Step by Step statt Strategie

Osteuropa bietet viele Chancen – ob als Produktionsstandort oder Absatzmarkt. Insgesamt dürfte sich die Region weiter dynamisch entwickeln. Doch aufgrund ihrer hohen Komplexität ist der Zugang gerade für kleinere Mittelständler nicht einfach.

Russische Presse bewertet Bayern-Wahl

Mitte Oktober haben die Bayern gewählt. Die CSU verzeichnete ihr schlechtestes Ergebnis seit 1950 und die SPD ihr schlechtestes überhaupt bei einer Landtagswahl. Das ging auch an der russischen Presse nicht vorbei. Den Einzug der AfD und FDP in den Landtag nahm die Presse in Russland jedoch nicht unter die Lupe.

Petersburger Dialog erstmals wieder mit Bundesminister

Das zivilgesellschaftliche Forum Petersburger Dialog fand Anfang Oktober in Moskau statt. Mit der Teilnahme von Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier konnte es einen Erfolg verbuchen. Dennoch bleiben die politischen Seiten weiter festgefahren.