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Greater China

Die VR China und ihre Wirtschaft: Nachrichten, Publikationen, Geschäftskalender, Links, Adressen, Handelsbeziehungen zu Deutschland

Manager im Gespräch: Öfter mal um die Ecke denken

Wolfgang Luan hat einen Traum: In Düsseldorf möchte er ein chinesisches Handelszentrum bauen, so etwas wie die German Centres in Peking oder Shanghai. Das Zentrum soll nicht nur chinesische Firmenvertretungen beherbergen. Es soll nach Luans Vorstellung ein...

Standort Chongqing: Hohes Tempo, strenge Normen

Knapp 30 Millionen registrierte Bewohner zählt das am Zusammenfluss von Jangtse und Jialing gelegene Chongqing. Vor 15 Jahren ist die 82.000 Quadratkilometer große Verwaltungseinheit aus der Provinz Sichuan ausgegliedert worden. Seitdem hat Chongqing eine bemerkenswerte...

Westerwelle zu Besuch in Astana

BERLIN. Außenminister Guido Westerwelle wird heute Abend zu einem offiziellen Besuch nach Kasachstan aufbrechen. In Astana wird er am Mittwoch sowohl Präsident Nursultan Nasarbajew als auch Außenminister Jerschan Kasychanow treffen. Auch ein Rundtischgespräch mit Industrieminister Asset Issekeschew und deutschen Wirtschaftsvertretern ist geplant. Nach Angaben eines Sprechers des kasachischen Außenministeriums steht dabei die Umsetzung der im Februar getroffenen bilateralen Vereinbarungen auf der Tagesordnung. Neben rund 50 Vereinbarungen auf Firmenebene wurde beim Staatsbesuch des kasachischen Präsidenten Nasarbajew in Berlin Anfang 2012 das Regierungsabkommen über die Partnerschaft im Rohstoff-, Industrie- und Technologiebereich unterzeichnet. Bei seinem Kasachstan-Besuch wird der deutsche Außenminister außerdem die Keynote-Rede auf der Konferenz „Welt ohne Atomwaffen“ halten. Das Auswärtige Amt teilte mit, Westerwelles Rede sei eine Gelegenheit, das kasachische Engagement für nukleare Abrüstung zu würdigen. Am Donnerstag reist Westerwelle weiter nach Peking, um an den deutsch-chinesischen Regierungskonsultationen teilzunehmen.

Franzosen liefern Ausflugsbahn für chinesischen Freizeitpark

VEYRINS. Der französische Kabinenhersteller Sigma wird im Freizeitpark von Shenzhen an der Küste des chinesischen Perlflussdeltas eine neue Zahnradbahn errichten. Wie Sigma Ende August mitteilte, soll die neue Bahn das 2004 installierte Fahrzeugsystem zwischen den beiden Stationen im Park ersetzen und den Passagieren besseren Komfort, mehr Sicherheit und günstigere Aussicht bieten. Der Bau sei eine richtige Herausforderung, denn das gesamte Projekt soll in sechs Monaten realisiert werden – von den Vorstudien über die Montage, die im Sigma-Werk in Frankreich durchgeführt wird, bis hin zur Installation. Die zweiwagige Zahnradbahn wird über voll verglaste Panoramakabinen und angepasste Beleuchtung verfügen und den Passagieren mittels eines Musik- und Lautsprechersystem auch mit Informationen versorgen. Der Gesamtwert des Auftrags wurde nicht bekannt.

Philips baut neues Werk in Chengdu

CHENGDU. Der niederländische Elektronikkonzern Philips setzte Mitte August den ersten Spatenstich für ein neues LED-Leuchten-Werk in der Chengdu High-Tech Zone in der chinesischen Provinz Sichuan. Die Produktion soll voraussichtlich schon im kommenden Jahr beginnen. Über die Investitionssumme teilte das Unternehmen nichts mit. In Chengdu befindet sich der zweite Hauptsitz von Philips in China. Die neue Produktionsstätte soll neben der Herstellung auch Lagerhaltung und Logistik umfassen. Philips will hier mit maßgeschneiderten Produkten auf Kundenwünsche eingehen und die Reaktionsfähigkeit gegenüber seinen Abnehmern erhöhen.

Chinesen ordern Stranggießanlagen bei SMS

DÜSSELDORF. Die chinesische Tongling Nonferrous Metals Group aus Tongling in der Provinz Anhui hat den deutschen Maschinebauer SMS Meer mit der Lieferung von zwei horizontalen Stranggießanlagen der Marke Technica beauftragt. Die Anlagen produzieren kaltwalzfähige Kupferlegierungsbänder, die für Anwendungen in der Elektroindustrie eingesetzt werden, beispielsweise bei der Herstellung von Platinen. Die Anlagen sind im Einsatz sehr flexibel und eignen sich daher besonders für kleinere bis mittlere Produktionskapazitäten. Die Gießrate beträgt bis zu 1.000 Kilogramm pro Stunde. Tongling Nonferrous plant mit den neuen Maschinen die Produktion von speziellen Kupferlegierungen. Die Inbetriebnahme ist für Sommer 2013 geplant. Den Kaufpreis teilte die SMS Gruppe nicht mit.

Voith liefert Pumpspeicherwerk nach China

HEIDENHEIM. Der Maschinenbauer Voith hat einen Großauftrag aus China erhalten. Für das Pumpspeicherwerk Hongping in der Provinz Jiangxi im Südosten Chinas werden die Heidenheimer vier Pumpspeichereinheiten mit einer Leistung von je 300 Megawatt liefern. Voith erhielt den Auftrag vom größten Energieversorger des Landes, der State Grid Corporation of China. Das Auftragsvolumen liegt bei über 70 Millionen Euro. In der ersten Ausbaustufe, die 2015 abgeschlossen sein wird, soll das Pumpspeicherwerk über eine Leistung von 1.200 Megawatt verfügen. Voll ausgebaut, wird Hongping 2.400 Megawatt Leistung haben und damit zu den größten Pumpspeicherwerken der Welt gehören.

Bundesregierung will Außenwirtschaftsrecht vereinfachen

BERLIN. Das Kabinett hat heute die Novelle zur Modernisierung des Außenwirtschaftsgesetzes verabschiedet. Ziel ist es, die etwa 50 Jahre alte Rechtssprechung zu modernisieren und damit die Exporte für deutsche Unternehmen zu vereinfachen, heißt es in einer Mitteilung des Wirtschaftsministeriums. Dafür werde das Gesetz neu strukturiert, von 50 auf 28 Paragrafen verschlankt und an die europarechtliche Terminologie angepasst.

Deutsch-chinesisches Joint Venture baut Wolframproduktion auf

GANZHOU. Der deutsche Technologiemetall-Hersteller H.C. Starck und der chinesische Wolfram-Minenbetreiber Jiangxi Rare Metals Tungsten haben Mitte August in Ganzhou den Grundstein für eine gemeinsame Produktionsstätte gelegt. Mit ihrem Joint Venture wollen die Unternehmen ab Ende 2013 Wolframmetallpulver und Wolframkarbid für den chinesischen Markt herstellen. Für H.C. Starck ist es nach eigener Aussage das bislang größte Projekt in China. Bis zu 400 neue Arbeitsplätze sind geplant. Die Verträge mit den Chinesen, die im Mai 2011 geschlossen wurden, sehen eine gemeinsame Investitionssumme von 85 Millionen Euro zur Gründung von zwei Gemeinschaftsunternehmen in Ganzhou vor. Das zweite Joint Venture soll sich auf die Herstellung von Ammonium Parawolframat und Wolframoxid konzentrieren.

BASF erweitert Serienlackproduktion in China

SHANGHAI/MÜNSTER. Die BASF AG dehnt ihr Engagement in China aus. BASF Shanghai Coatings investiert in eine neue Basislackanlage im Shanghai Chemical Industry Park in Shanghai, erklärte der deutsche Chemiekonzern Mitte August. Die neue Anlage soll die lokale Produktionskapazität für Basislacke um 13.500 Tonnen pro Jahr erhöhen. BASF Shanghai Coatings, ein seit 15 Jahren bestehendes Gemeinschaftsunternehmen zwischen BASF und Shanghai Coatings, betreibt bereits eine Produktionsstätte im Bezirk Minhang in Shanghai. Die neue Lackfabrik soll die Produktion im ersten Halbjahr 2014 aufnehmen. Basislacke bestimmen die Farbe des Autos und den visuellen Eindruck der lackierten Karosserie. BASF beliefert damit internationale und lokale Automobilhersteller in China.