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Greater China

Die VR China und ihre Wirtschaft: Nachrichten, Publikationen, Geschäftskalender, Links, Adressen, Handelsbeziehungen zu Deutschland

Bitzer erhält Großauftrag von Songzhi

SINDELFINGEN. Die Bitzer Kühlmaschinenbau GmbH hat einen Großauftrag aus China bekommen. Wie das Unternehmen jetzt mitteilte, hat es im April dieses Jahres mit dem chinesischen City-Bus-Hersteller Songzhi aus Shanghai einen Vertrag unterschrieben. Die Spezialisten aus Sindelfingen werden 30.000 vier- und sechszylindrige Fahrzeugverdichter nach China liefern. Die Hubkolbenverdichter sollen vornehmlich in Bussen der Firmen Beijing Bus Company und Golden Dragon zum Einsatz kommen. Über den Auftragswert wurde nichts bekannt. Songzhi ist mit rund 1.000 Mitarbeitern und einem Anteil von 75 Prozent Marktführer unter den Stadtbusherstellern. Bereits seit mehr als zehn Jahren arbeiten Bitzer und das chinesische Unternehmen im Bereich der Busklimatisierung zusammen.

Zoll beschlagnahmt immer mehr gefälschte Waren

BRÜSSEL. Im vergangenen Jahr stoppten die europäischen Zollbehörden Waren im Wert von 1,3 Milliarden Euro an den Außengrenzen der EU. Die Zöllner beschlagnahmten fast 115 Millionen Artikel, bei denen ein Verstoß gegen Rechte des geistigen Eigentums vermutet wurde – das sind 15 Prozent mehr als 2010. Laut des Ende Juli vorgestellten Berichts der Europäischen Kommission fanden sich darunter am häufigsten Fälschungen von Arzneimitteln (24 Prozent), Verpackungsmaterial (21 Prozent) und Zigaretten (18 Prozent). Produkte des täglichen Bedarfs und Produkte, die für Verbraucher gesundheitsgefährdend sein können, machten insgesamt 28,6 Prozent der zurückgehaltenen Waren aus, gegenüber 14,5 Prozent vor zwei Jahren.

Chinesen wollen kanadischen Rohstofflieferanten kaufen

HONGKONG. Der chinesische Ölkonzern CNOOC will das Rohstoffunternehmen Nexen aus Kanada übernehmen. Ende Juli teilte der Staatskonzern an der Hongkonger Börse mit, er habe je Nexen-Aktie 27,50 US-Dollar in bar geboten und verfüge über die Zusage für 64,5 Prozent aller Anteile. Die Verwaltungsräte beider Unternehmen hätten die Transaktion abgesegnet, vollzogen werden soll sie im vierten Quartal dieses Jahres. Die Kartellbehörde muss noch zustimmen.

Smartphones auf dem Vormarsch in China

BERLIN. Smartphones erobern den chinesischen Markt im Sturm. Wie eine Untersuchung des Beratungsinstituts Research2guidance aus Berlin zeigt, wird sich die Anzahl von Smartphones im Reich der Mitte bis 2017 verdoppeln. Ihr Marktanteil soll dann 80 Prozent erreichen. Die Studie geht davon aus, dass in fünf Jahren 80 Prozent der chinesischen Bevölkerung zum Mittelstand gehören. Dies sei ein großer Markt für Handyfabrikanten. Zurzeit haben Smartphones in China einen Marktanteil von 59 Prozent, der Großteil davon arbeitet mit dem Betriebssystem Googles Android. Eine aktuelle Studie der Weltbank besagt, dass inzwischen drei Viertel der Weltbevölkerung Zugang zu einem Mobiltelefon haben. Die Anzahl von Handyverträgen hat sich demnach in zwölf Jahren um fünf Milliarden auf insgesamt sechs Milliarden erhöht. Davon befinden sich allein fünf Milliarden in Entwicklungsländern. Der Trend setzt sich auch in der Software fort. Mehr als 30 Milliarden mobile Applikationen wurden alleine im Vorjahr heruntergeladen.

BRIC-Staaten stützen Quartalsergebnis von Coca-Cola

ATLANTA. Vor allem den BRIC-Staaten verdankt Coca-Cola das positive Quartalsergebnis, das der Konzern Mitte Juli in Atlanta vorstellte. Weltweit setzte der US-amerikanische Getränkehersteller von April bis Juni vier Prozent mehr um. In Russland stieg der Absatz um neun, in Indien sogar um 20 Prozent. Das Plus in China betrug sieben Prozent, und auch Brasilien legte mit immerhin noch sechs Prozent deutlich zu. Der Gesamtumsatz verbesserte sich im zweiten Quartal um drei Prozent auf 13 Milliarden US-Dollar, der Gewinn blieb mit 2,8 Milliarden US-Dollar auf dem Vorjahresniveau. Den durch Preiserhöhungen gestiegenen Einnahmen hätten auf der anderen Seite erhöhte (Rohstoff-)Kosten gegenüber gestanden, hieß es seitens Coca-Cola. In den USA und in Deutschland stieg der Absatz der Getränke um nur ein Prozent. Die Schuldenkrisen geplagten Ländern Südeuropas meldeten zurückgehende Verkäufe. In Nordeuropa macht dem Konzern zudem das schlechte Wetter zu schaffen.

Chinas Maschinenbauer beeinflussen deutsche Exportwirtschaft

FRANKFURT. Chinas Vormarsch im Bereich Maschinenbau wird auch Auswirkungen auf die deutsche Exportwirtschaft haben, behauptet eine neue Studie des Verbands Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA). Die Verfasser schließen aus der Tatsache, dass China laut Plan bis 2015 nicht mehr nur Maschinen im unteren Preissegment anbieten, sondern auch „State of the art“-Technologie liefern will, auf starke Verschiebungen in den Weltmärkten. „Auf dem Weg zu diesem neuen Niveau wird China, wie in der Vergangenheit, Überkapazitäten und landesinternen Wettbewerb schaffen“, hieß es bei der Vorstellung der Untersuchung mit dem Titel „Implications of the 12th Five-Year-Plan for German Machinery Manufactures“.

Compliance in China – Berichte aus der Praxis

Ausländischen Investoren winken in China vielfältige Chancen. Das Land birgt aber auch erhebliche rechtliche und finanzielle Risiken – zum Beispiel wenn es zu Compliance-Verstößen kommt. Wolfgang Haselberger, geschäftsführender Gesellschafter der Beratungsesellschaft arsa consulting GmbH, führt in seinem Beitrag exemplarisch einige Vorkommnisse an, die ihm bei seiner Arbeit in China begegnet sind. Gleichzeit weist er darauf hin, dass mit den geschilderten Fällen nicht der Eindruck erweckt werden soll, dass China im Vergleich zu anderen Ländern besonders auffällig im Bezug auf Compliance-Verstöße sei.

Deutsche Hochschule feiert Jubiläum in China

PEKING. Anlässlich des zehnjährigen Bestehens der Zusammenarbeit der Essener Hochschule für Oekonomie und Management (FOM) mit China wurde heute in Peking eine weitere Kooperationsvereinbarung unterzeichnet. Angefangen hatte alles 2002 mit einer Kooperation mit der Shanxi University of Finance & Economics. Inzwischen arbeitet die FOM mit Universitäten in Peking, Chongqing oder Tai’an in der Provinz Shandong zusammen – und nun auch mit der Hubei University of Science and Engineering. Mit ihrem China-Engagement leistet die FOM einen entscheidenden Beitrag zur Erhöhung des Niveaus im chinesischen Bildungswesen und zur Ausbildung von dringend benötigtem Personal in Unternehmen, die in China engagiert sind. Gerade für mittelständische Firmen dürfte dabei von Wert sein, dass die Absolventen nicht nur eine praxisnahe Ausbildung erhalten und sich durch Kreativität auszeichnen, sondern auch über hervorragende Deutschkenntnisse verfügen.

Deutsche Unternehmen in China optimistisch

PEKING. Trotz sinkenden Wirtschaftswachstums in China, sind die sich dort engagierenden deutschen Unternehmen weiter zuversichtlich, dass sich das Geschäft auch in Zukunft positiv entwickeln wird. Ulrich Walker, Präsident der Deutschen Handelskammer Nordchina und Geschäftsführer der Daimler Northeast China, sagte bei der Vorstellung der diesjährigen „German Business Confidence Study“ in Peking, China sei für deutsche Unternehmen die Region in der Welt, in der „Wachstum stattfindet“. Was sich bereits während der globalen Wirtschafts- und Finanzmarktkrise gezeigt habe, sei auch heute zu spüren: Vor allem für die deutsche Maschinenbau- und Automobilindustrie nehme die Bedeutung des chinesischen Marktes zu.

Ohne Flexibilität ist Erfolg nicht möglich

Jedesmal, wenn in Kanton eine Tunnelbohrmaschine zur Auslieferung bereit ist, lädt Bernd Leuthner die gesamte Belegschaft des Kantoner Herrenknecht-Werkes zu einer Grillparty ein. Am 15. Juni war es wieder soweit. Mit Stolz zeigt der Geschäftsführer der Herrenknecht (Guangzhou) Tunnelling Equipment Co., Ltd. die für einen Singapurer...