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Greater China

Die VR China und ihre Wirtschaft: Nachrichten, Publikationen, Geschäftskalender, Links, Adressen, Handelsbeziehungen zu Deutschland

Deutsch-chinesisches Joint Venture baut Wolframproduktion auf

GANZHOU. Der deutsche Technologiemetall-Hersteller H.C. Starck und der chinesische Wolfram-Minenbetreiber Jiangxi Rare Metals Tungsten haben Mitte August in Ganzhou den Grundstein für eine gemeinsame Produktionsstätte gelegt. Mit ihrem Joint Venture wollen die Unternehmen ab Ende 2013 Wolframmetallpulver und Wolframkarbid für den chinesischen Markt herstellen. Für H.C. Starck ist es nach eigener Aussage das bislang größte Projekt in China. Bis zu 400 neue Arbeitsplätze sind geplant. Die Verträge mit den Chinesen, die im Mai 2011 geschlossen wurden, sehen eine gemeinsame Investitionssumme von 85 Millionen Euro zur Gründung von zwei Gemeinschaftsunternehmen in Ganzhou vor. Das zweite Joint Venture soll sich auf die Herstellung von Ammonium Parawolframat und Wolframoxid konzentrieren.

BASF erweitert Serienlackproduktion in China

SHANGHAI/MÜNSTER. Die BASF AG dehnt ihr Engagement in China aus. BASF Shanghai Coatings investiert in eine neue Basislackanlage im Shanghai Chemical Industry Park in Shanghai, erklärte der deutsche Chemiekonzern Mitte August. Die neue Anlage soll die lokale Produktionskapazität für Basislacke um 13.500 Tonnen pro Jahr erhöhen. BASF Shanghai Coatings, ein seit 15 Jahren bestehendes Gemeinschaftsunternehmen zwischen BASF und Shanghai Coatings, betreibt bereits eine Produktionsstätte im Bezirk Minhang in Shanghai. Die neue Lackfabrik soll die Produktion im ersten Halbjahr 2014 aufnehmen. Basislacke bestimmen die Farbe des Autos und den visuellen Eindruck der lackierten Karosserie. BASF beliefert damit internationale und lokale Automobilhersteller in China.

Bosch gründet Joint Venture mit chinesischem Motorhersteller

SHANGHAI/NINGBO. Die Bosch-Gruppe plant die Gründung eines Gemeinschaftsunternehmens mit Ningbo Polaris Technology Co. Ltd. Wie der deutsche Konzern mitteilte, soll die Mehrheitsbeteiligung bei Bosch liegen. Ningbo Polaris ist ein chinesischer Anbieter von Motoren für elektrisch angetriebene Motorroller, sogenannte E-Scooter, die in China unter der Marke POLTM vertrieben werden. Das Gemeinschaftsunternehmen wird verschiedene E-Scooter-Motoren entwickeln, herstellen und verkaufen. Der Vertrag wurde Mitte August unterzeichnet. Über die Details der Transaktion, die noch von den Kartellbehörden genehmigt werden muss, wurde Stillschweigen vereinbart.

Chinesisches Business-Center in Potsdam eröffnet

POTSDAM. In der brandenburgischen Landeshauptstadt eröffnete am Freitag das Potsdam-Shanghai Business Center. In das ehemalige Gebäude der „Roten Kaserne“ sind bereits zehn chinesische Firmen eingezogen. Insgesamt 21 Arbeits- und Wohneinheiten sind auf 2.500 Quadratmeter untergebracht. Die Shanghaier Geschäftsleute haben dafür gut drei Millionen Euro investiert. Bei der Ansiedlung unterstützt wurden sie von der ZukunftsAgentur Brandenburg (ZAB), der Stadt Potsdam und der Industrie- und Handelskammer Potsdam. Die denkmalgeschützten Räume sind Anlaufpunkt für chinesische Investoren, die in Brandenburg eine Firma gründen wollen. Geschäftsführer Zhiqi Fan bietet nicht nur Büro- und Wohnräume an sondern auch Dienstleistungen wie Behördengängen. Grundsätzlich ist das Haus offen für alle Investoren, die Herkunft spielt keine Rolle.

Mittel- und Osteuropäer verstärken Präsenz auf deutschen Messen

BERLIN. Die europäischen Nicht-EU-Staaten setzten 2011 verstärkt auf den Messeplatz Deutschland. So steigerte Russland im vergangenen Jahr seine Ausstellerpräsenz um zwölf Prozent, die Türkei um 13 Prozent und Kroatien um gut 30 Prozent. Das ergab eine aktuelle Untersuchung des Ausstellungs- und Messe-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft (AUMA). Insgesamt beteiligten sich im vergangenen Jahr knapp 160.000 Aussteller an den 134 internationalen Messen in Deutschland. Von diesen kamen 88.600 aus dem Ausland, das waren fünf Prozent mehr als bei den jeweiligen Vorjahresveranstaltungen.

Exporte außerhalb der EU stützen Außenhandelsergebnis

WIESBADEN. Der deutsche Außenhandel leidet unter der Eurokrise. Von Mai auf Juni sanken die Ausfuhren um 1,5 Prozent, die Einfuhren fielen um drei Prozent. Insgesamt wurden im Juni Waren im Wert von 94,6 Milliarden Euro exportiert und Waren im Wert von 76,7 Milliarden Euro importiert. Wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mitteilte, lagen die Ausfuhren damit um 7,4 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats, die Einfuhren stiegen um 1,5 Prozent im Vergleich zu Juni 2011. Angeschlagen zeigt sich vor allem der Handel mit den EU-Ländern. Positiv entwickelt sich dagegen der Austausch mit den Ländern außerhalb der Europäischen Union.

Logistiker verstärken China-Angebot

FUZHOU/SHANGHAI. Über den Sommer haben europäische Logistikdienstleister ihre Angebote in China verbessert. In Fuzhou (Provinz Fujian) eröffnete Logwin ein neues Büro und bietet dort ab sofort Full-Service-Logistik, insbesondere für die Branchen Elektronik, Automotive, Textilien und Leichtgüter. Seit Juni 2012 bietet zudem der Logistikdienstleister Weiss-Röhlig eine direkte Seeverbindung von Shanghai nach Santos/Brasilien an.

Fünfter deutsch-chinesischer Ingenieurslehrgang verabschiedet

LÜBECK. Mitte Juli verabschiedeten die Fachhochschule Lübeck und die East China University of Science and Technology (ECUST) die Studenten des fünften Jahrgangs aus dem deutsch-chinesischen Studienmodell in einer feierlichen Stunde im Audienzsaal des Lübecker Rathauses. 66 junge chinesische Studenten waren vor gut einem Jahr zum Studium der Informationstechnologie und des Umweltingenieurwesens nach Lübeck gekommen. Nun haben sie das Diplom der FH Lübeck in Empfang genommen. Im September dieses Jahres erhalten sie das Zertifikat der ECUST in einer zweiten Graduierungsfeier in China. Im Rahmen der Zusammenarbeit der beiden Hochschulen werden in den zwei Studiengängen jeweils bis zu 40 chinesische Studenten ausgebildet. Die ersten 2,5 Jahre absolvieren sie an der ECUST in China, bevor sie für die letzten zwei Semester und zur Abschlussarbeit nach Lübeck kommen. Seit Bestehen des Programms haben in fünf Jahrgängen insgesamt 324 Studenten erfolgreich abgeschlossenen und ein Doppeldiplom erworben.

Mit Tempo zu neuem Personal

„Speed Dating” ist für China nichts Neues. Was bei der Partnersuche seit langem funktioniert, sollte auch beim Zusammentreffen von Absolventen mit Unternehmen möglich sein,...

Volkswagen eröffnet neues Werk in China

WOLFSBURG/YIZHENG. Der Volkswagen Konzern eröffnete Ende Juli eine neue Produktion in der ostchinesischen Provinz Jiangsu. Das Werk von Shanghai Volkswagen (SVW) in Yizheng ist auf eine jährliche Kapazität von rund 300.000 Fahrzeugen ausgelegt. Zunächst wird der neue VW Polo hier vom Band rollen, später sollen Modelle der Marke Skoda dazukommen. Für den Polo ist es bereits die zweite Fertigungsstätte im Land. Das etwa 300 Kilometer nordwestlich von Shanghai gelegene Werk schafft laut Konzernangaben rund 3.700 Arbeitsplätze in der Region. Presswerk, Karosseriebau, Lackiererei und Endmontagereihen befinden sich auf dem 1,3 Millionen Quadratmeter großen Fabrikgelände. Außerdem wurden ein Technisches Prüfzentrum, eine Trainingsakademie zur Aus- und Fortbildung der Mitarbeiter sowie ein Energiezentrum errichtet.