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Greater China

Die VR China und ihre Wirtschaft: Nachrichten, Publikationen, Geschäftskalender, Links, Adressen, Handelsbeziehungen zu Deutschland

Deutsche und Chinesen wollen Städteentwicklung gemeinsam angehen

KANTON. Urbane Entwicklung für Mensch und Umwelt verträglich zu gestalten ist die Herausforderung der Zukunft. Deutschland und China haben in diesem Bereich großes Potenzial für künftige Kooperationen, so der Tenor auf dem Deutsch-Chinesischen Wirtschaftsforum 2012, das heute in Anwesenheit der Bundeskanzlerin Angela Merkel in Kanton stattfand. Peter Löscher, Vorstandsvorsitzender der Siemens AG und Vorsitzender des Asien-Pazifik-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft, hob in seiner Ansprache hervor, dass Deutschland und China starke Industrie- und Exportnationen sowie wichtige Wirtschaftspartner sind. Die Stärke der Partnerschaft zeige sich auch darin, dass beide Länder globale Herausforderungen, wie die Entwicklung von Megastädten gemeinsam anpacken. Dabei gehe es darum, mit nachhaltigen, ressourceneffizienten und klimaschonenden Technologien die künftige urbane Entwicklung zu sichern. Immerhin lebten schon heute mehr als 50 Prozent der chinesischen Bevölkerung in Städten. Urbanisierung sei ein globaler Trend, Lösungen für die Stadtentwicklung müssten gemeinsam gefunden und in die Tat umgesetzt werden.

Merkel zum Schulterschluss in Peking

PEKING. Deutschland und China wollen enger zusammenarbeiten. Anlässlich des Besuchs von Bundeskanzlerin Angela Merkel in Peking sehen beide Länder eine neue Qualität in ihren politischen und wirtschaftlichen Beziehungen. Ministerpräsident Wen Jiabao hob auf einer Pressekonferenz am Donnerstag in Peking die Bedeutung Deutschlands für sein Land auch im übergeordneten Zusammenhang hervor: „Sind die Beziehungen mit Deutschland gut, sind auch die Beziehungen mit Europa gut.“ Erst vor zwei Jahren waren Peking und Berlin eine sogenannte strategische Partnerschaft eingegangen. Im vergangenen Jahr fanden erstmals deutsch-chinesische Regierungskonsultationen statt. Wen sprach sich nun dafür aus, dass die ursprünglich für 2013 geplante nächste gemeinsame Kabinettsitzung bereits in der zweiten Hälfte dieses Jahres erfolgen soll. Er hoffe, so Wen, dass die deutsche Bundeskanzlerin dann ihren sechsten China-Besuch antrete. Er selbst nahm die Einladung zur Hannover-Messe im April an.

Blauer Himmel über Taiwan

Zehn Tage vor dem Beginn des Drachen-Jahres haben die Taiwaner ihre Entscheidung für die kommenden vier Jahre getroffen und Ma Ying-chiu als Präsidenten wiedergewählt. Die Reaktionen bei Taiwanern und deutschen Unternehmensvertretern in Taiwan sind eindeutig: Für die wirtschaftliche Zukunft der Insel ist dies...

Lufthansa mit zwei neuen Zielen in China

FRANKFURT. Die Lufthansa erweitert ihr Streckennetz in China und bietet ab März dieses Jahres zwei weitere wirtschaftlich interessante Ziele an – Shenyang und Qingdao. Geflogen wird dreimal pro Woche, immer montags, mittwochs und freitags. Shenyang, der wichtigste Wirtschaftsstandort in der Provinz Liaoning, zählt zu den großen Industriezentren Chinas. Vor allem Unternehmen des Automobil- und Flugzeugbaus, aber auch der Chemieindustrie und des IT-Sektors, prägen die wirtschaftliche Struktur der Region. Qingdao, in der Provinz Shandong gelegen, ist die drittgrößte Hafenstadt Chinas. Neben großen Fischereibetrieben sind dort vor allem Unternehmen der Textilindustrie, Haushaltselektronik sowie große Reifenhersteller ansässig. Insgesamt bietet die Lufthansa nun sechs Ziele in China an, dazu gehören neben Shenyang und Qingdao noch Hongkong, Nanjing, Peking und Schanghaix.

RBI finanziert Exportgeschäft von Andritz

WIEN. Die Raiffeisen Bank International (RBI) finanziert erstmals unter Deckung der Österreichischen Kontrollbank AG (OeKB) das Bauprojekt eines chinesischen Unternehmens. Der Papierkonzern Ganzhou Hwagain Paper investiert rund 92 Millionen Euro für...

Deutsche Industrie gründet Allianz zur Rohstoffsicherung

BERLIN. Die Rohstoffbeschaffung ist für deutsche Unternehmen in den zurückliegenden Jahren sehr viel komplexer und schwieriger geworden. Die Industrie befürchtet Engpässe und geht nun in die Offensive. Zwölf deutsche Konzerne haben mit dem Aufbau der „Allianz zur Rohstoffsicherung“ begonnnen und finanzieren deren Gründungsphase: Aurubis, BASF, Bayer, BMW, Chemetall, Daimler, Evonik Industries, Georgsmarienhütte Holding, Bosch, Stahl-Holding-Saar, ThyssenKrupp und Wacker Chemie. „Wir arbeiten gemeinsam an dem Aufbau eines schlagkräftigen Unternehmens, das die Rohstoffsicherheit Deutschlands nachhaltig verbessern soll“, sagte Ulrich Grillo, Vizepräsident des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI), Ende Januar in Berlin am Rande eines ersten Treffens der Unterstützerunternehmen. „Die Allianz hat den Aufbau von Beteiligungen an Rohstoffprojekten zum Ziel, um so die Versorgung der Industrie mit Rohstoffen langfristig zu verbessern. Sie steht weiteren Unternehmen offen“, so Grillo.

WTO zwingt China zum Rohstoffexport

PEKING. China muss die Ausfuhrbeschränkungen für begehrte Rohstoffe wie Zink, Bauxit oder Magnesium aufheben. Das Land hatte bei der Welthandelsorganisation (WTO) gegen ein im Juni 2011 verhängtes Exportbeschränkungsverbot für insgesamt neun Rohstoffe geklagt. Am Montag wies die WTO diesen Einspruch zurück, und bestätigte ihren Beschluss. In einer Erklärung des chinesischen Handelsministeriums hieß es, China bedauere diese Entscheidung, werde sie aber akzeptieren. Für die Unternehmen der Europäischen Union erleichtert sich damit der Zugang zu dringend benötigten Rohstoffen. Die sogenannten Seltenen Erden sind allerdings nicht einbegriffen. EU-Handelskommissar Karel De Gucht forderte, dass das Urteil auch für diese Rohstoffklasse gelten müsste.

Asstra mit neuer Route von China nach Kasachstan

ZÜRICH. Die Asstra Associated Traffic AG hat im Januar eine neue Transportroute von China nach Kasachstan über den westchinesischen Grenzpunkt Chorgos gestartet. Der Schweizer Transport- und Logistikdienstleister reduziert damit die Transitzeit für Verkehre zwischen China und Kasachstan und beschleunigt die Distribution in weitere Länder Europas. Die neue Route ergänzt das Logistikportfolio der Asstra AG, die nun den Transport von Waren aus Peking, Tianjin, Shanghai, Ningbo, Guangzhou und Shenzhen in alle Städte Kasachstans, aber auch weiter nach Russland, Belarus, Polen sowie andere ost- und westeuropäische Staaten anbieten kann. Die Transportroute wird künftig einmal wöchentlich von China nach Kasachstan verkehren. Der erste Probelauf führte von Shanghai nach Almaty. Die Ladung bestand aus sieben Tonnen Heptafluorpropan, einem flüssigen Gas, das als Löschmittel eingesetzt wird. „Diese neue Lkw-Route ist besonders für Teilladungen mit kurzen Vorlaufzeiten geeignet“, sagt Sergej Lukscha, Geschäftsführer der Niederlassung der Asstra Logistics AG in China. Die reine Transportzeit von Schanghai nach Almaty beträgt ungefähr zehn Tage.


Kulturjahr Chinas in Deutschland 2012 eröffnet

BERLIN. Das China Philharmonic Orchestra eröffnete am 30. Januar mit einem Konzert in Berlin das Kulturjahr Chinas in Deutschland 2012, bei dem sich das Land erstmals so umfassend wie nie zuvor in Deutschland präsentiert. Anlass ist das 40-jährige Jubiläum der Aufnahme diplomatischer Beziehungen beider Länder. Die rund 500 Veranstaltungen aus den Bereichen Musik, Tanz, Theater, Film sowie Ausstellungen und Diskussionsreihen, die – teilweise eingebunden in bedeutende Festivals – bis zum Jahresende in mehr als 30 deutschen Städten stattfinden, bieten Gelegenheit, Chinas traditionelle und zeitgenössische Kunst und Kultur kennenzulernen und mit Künstlern und Kulturschaffenden in einen Dialog zu treten. Zudem sollen der direkte Kontakt zwischen deutschen und chinesischen Künstlern sowie zwischen den mittlerweile 66 Partnerstädten beziehungsweise -provinzen gefördert und der Weg für eine langfristige und nachhaltige Zusammenarbeit geebnet werden.

ChinaContact beim Deutsch-Chinesischen Wirtschaftstag

ChinaContact und GermanyContact China unterstützen den Deutsch-Chinesischen Wirtschaftstag (DCWT) als exklusive Medienpartner. Am 1. Februar 2012 kommt die Deutsch-Chinesische Wirtschaftsvereinigung (DCW) bei der IHK Hannover zu ihrer jährlichen Hauptveranstaltung zusammen. Der Tag dient deutschen Unternehmen mit China-Vorhaben und chinesischen Unternehmen in Deutschland als gemeinsame Plattform zur Diskussion von Chancen und Herausforderungen in den bilateralen Wirtschaftsbeziehungen. Im Dialog mit Politik, Wissenschaft und Medien möchte der DCWT auch zu einem besseren Verständnis der Vorteile und Hindernisse bei der Intensivierung von Investitionen und Handel zwischen China und Europa beitragen. ChinaContact und die Deutsch-Chinesische Wirtschaftsvereinigung freuen sich, Sie auf dem Deutsch-Chinesischen Wirtschaftstag begrüßen zu dürfen.