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Die VR China und ihre Wirtschaft: Nachrichten, Publikationen, Geschäftskalender, Links, Adressen, Handelsbeziehungen zu Deutschland

Nach Einkommenssteuerreform bleibt mehr übrig

Nach einer landesweiten Debatte wurde am 30. Juni 2011 in China über eine Neufassung des Einkommenssteuergesetztes entschieden, die am 1. September 2011 in Kraft trat. Der Steuerfreibetrag wird dadurch von bisher 2.000 auf 3.500 Yuan angehoben. Etwa 60 Millionen Chinesen brauchen somit keine Einkommensteuer zu zahlen. Die Regierung hofft, so große Teile der Bevölkerung steuerlich zu entlasten und damit die Binnennachfrage anzukurbeln. Die wichtigsten Änderungen betreffen den monatlichen Grundfreibetrag und den monatlichen Steuertarif.

Chinas Finanzsektor ist robust

WASHINGTON. Die chinesischen Banken erfreuen sich einer robusten Kapitaldecke und angemessener Rentabilität. Zu diesem Schluss kommt der jüngste Country Report des Internationalen Währungsfonds über Chinas Finanzsektor. Die IWF-Analysten stellen fest, dass die globale Finanzkrise nur einen geringen Einfluss auf die lokalen Banken hatte. Das Kreditrisiko stelle die größte Herausforderung da. Der Druck hier ist substantiellen Veränderungen auf dem Immobilienmarkt und dem Ende des Casino-Booms geschuldet.

Volkswagen startet Motoren-Aufbereitung in Dalian

WOLFSBURG/DALIAN. Volkswagen hat im ostchinesischen Dalian eine Aggregate-Aufbereitung eröffnet. Dort sollen pro Jahr 15.000 Motoren aufbereitet werden. Wie der Konzern Ende August mitteilte, könnten chinesische Autofahrer mit den Austauschmotoren bis zu 50 Prozent günstigere VW-Original-Teile erhalten. In die neue Aufbereitung hat die Volkswagen Group China gemeinsam mit dem Partner FAW bislang 10,9 Millionen Euro investiert. Bei der Eröffnung der Anlage sagte der VW-China-Chef, Karl-Thomas Neumann, dass es seinem Unternehmen dabei auch um das Thema Nachhaltigkeit gehe. Da 70 Prozent der Materialien bei Motoren wieder verwendbar sind, spare die Aufbereitung der Aggregate im großen Stil Rohstoffe wie Stahl. Mit dem Projekt in China startet der Konzern die erste Aufbereitungsanlage von Motoren außerhalb Deutschlands. Im nächsten Schritt ist am Standort Dalian die Ausweitung der Aufbereitung auf weitere Motorentypen sowie zusätzlich auf Getriebe geplant. Zudem soll ein Prüfzentrum entstehen, in dem künftig Getriebe und Motoren unter chinesischen Fahrgewohnheiten getestet werden.

Emissionsfreie Mietwagen in China

FRANKFURT/MAIN. Die Hertz Autovermietung hat Elektrofahrzeuge des chinesischen Herstellers Build Your Dreams in ihre Flotte aufgenommen. Wie das US-amerikanische Unternehmen Ende August erklärte, werde der emissionsfreie BYD E6 in Kürze zur Nutzung auf Chinas Straßen bereitstehen. Um die chinesische Infrastruktur für Elektrofahrzeuge auszubauen, kooperiere der Autovermieter mit dem Technologieunternehmen GE Energy China, das unter anderem Ladestationen entwickelt. Außerdem beteilige sich Hertz am Pilotprojekt „International EV Pilot City“ der Stadt Shanghai, bei dem es um die Förderung der Vermietung emissionsfreier Fahrzeuge geht. Das Branchenblatt China Car Times schreibt, dass die Autos zunächst im südchinesischen Shenzhen zum Einsatz kommen sollen. Dort ist das BYD-Werk beheimatet. Zudem subventioniere die Stadtregierung den Einsatz von Elektroautos. Noch seien die E6-Fahrzeuge für Hertz in der Produktion. Sie werden eine Reichweite von 200 Kilometer haben.

Henkel baut neue Klebstofffabrik in China

DÜSSELDORF. Henkel hat den Grundstein für den Bau seines weltweit größten Klebstoffwerks gelegt. Die neue Anlage in Shanghai umfasst 150.000 Quadratmeter und wird zentrale Produktionsstätte für Industrie-Klebstoffe in China und in der Region Asien/Pazifik. Jährlich sollen dort 428.000 Tonnen Klebstoffe produziert werden, teilte der Konzern mit Sitz in Düsseldorf Ende August mit. Henkel investiert in das Werk rund 50 Millionen Euro und wird dort etwa 600 Mitarbeiter beschäftigen. Produktionsbeginn ist für Ende 2012 geplant. Mit der neuen Fabrik erweitert das Unternehmen seine Produktionskapazitäten und reagiert auf die steigende Nachfrage in China und in der gesamten Region Asien/Pazifik. Die derzeitige Klebstoffproduktion in China wird Henkel in Zukunft am neuen Standort im Shanghai Chemical Industry Park bündeln.

Joyou baut Filialnetz und Kooperation mit Grohe aus

FRANKFURT/MAIN. Der chinesische Badezimmerausstatter Joyou AG hat im zweiten Quartal 2011 weitere 96 Geschäfte der Marke Joyou eröffnet. Das in Frankfurt börsenotierte Unternehmen weitet sein Vertriebsnetz damit auf 3.773 Verkaufsstellen in zum überwiegenden Teil kleinen und mittelgroßen chinesischen Städten aus. Bis Ende des Jahres sollen noch etwa 200 neue Filialen folgen. Zudem meldet die Joyou AG Anfang August, dass die Kooperation mit dem deutschen Badausstatter Grohe ausgebaut werden konnte. Im ersten Halbjahr 2011 hat Grohe seine bestehenden 144 Filialen mit der Asien-Produktlinie ausgestattet, für welche Joyou der Hauptvertriebspartner ist. Mit der Unterstützung von Joyou eröffneten die Deutschen im zweiten Quartal 2011 weitere 147 Filialen. Die chinesische Familie Cai, Großaktionär bei Joyou, übernahm Anteile an der Grohe Asia AG. Damit einher ging die Umfirmierung in Joyou Grohe Holding AG, an der Jianshe und Jilin Cai nun gemeinsam 49,9 Prozent halten, während die Grohe Holding GmbH mit 50,1 Prozent die Mehrheit bewahrt. Dem neu strukturierten Unternehmen gehört wiederum mehr als die Hälfte der Joyou AG, weitere Anteile sind im Besitz der Grohe Holding GmbH.

Neue Kontaktstellen für Investoren

BERLIN. Bei den ersten Deutsch-Chinesischen Regierungskonsultationen Ende Juni in Berlin vereinbarten China und Deutschland mit der Unterzeichnung einer „Gemeinsamen Erklärung über die gegenseitige Erleichterung von Investitionen“ die Einrichtung von Anlaufstellen für Investitionsfragen. Wie das Bundeswirtschaftsministerium (BMWi) Anfang August mitteilt, sind nun die Kontaktstellen eingerichtet, an die sich Investoren beider Länder bei Fragen zu Investitionen in Deutschland oder China wenden können. Auf deutscher Seite sind die Anlaufpunkte bei der Germany Trade and Invest (gtai) und der Deutschen Auslandshandelskammer in Peking angesiedelt, auf chinesischer Seite beim Handelsministerium sowie der Investment Promotion Agency des Handelsministeriums. Die konkreten Ansprechpartner mit Kontaktdaten sind jeweils in deutscher und chinesischer Sprache auf der Website des BMWi sowie auf der Website des Chinesischen Handelsministeriums zu finden.

China Eastern Airlines: Neue Strecke Hamburg-Shanghai

HAMBURG. Ab dem 30. August fliegt China Eastern Airlines von Hamburg nach Shanghai mit einem kurzen Zwischenstopp in Frankfurt. Die Maschinen vom Typ Airbus...

Siemens liefert acht Kohlevergaser nach China

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Linde rüstet Chemiekonzern Yantai Wanhua aus

MÜNCHEN. Der Münchner Technologiekonzern Linde wird zwei große Luftzerlegungs-Anlagen zur Versorgung des chinesischen Chemieunternehmens Yantai Wanhua in Shandong errichten und betreiben. Ein entsprechender Vertrag,...