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Greater China

Die VR China und ihre Wirtschaft: Nachrichten, Publikationen, Geschäftskalender, Links, Adressen, Handelsbeziehungen zu Deutschland

Daimler stellt Elektroauto in China vor

PEKING. Auf der Messe Auto China 2012 präsentierte Daimler am Montag das erste Konzeptfahrzeug seines neuen Elektroautos, das mit dem chinesischen Batterie- und Autohersteller BYD entwickelt wurde. Die neu kreierte Marke Denza ist die erste reine Elektrofahrzeugmarke auf dem chinesischen Markt. Das deutsch-chinesische Gemeinschaftsunternehmen BYD Daimler New Technology Co. (BDNT) entwickelte den Wagen im südchinesischen Shenzhen. Dort soll er 2013 serienmäßig vom Band laufen. Der Denza sei speziell für China gedacht und wird auch nur dort vertrieben werden, heißt es in einer Daimler-Mitteilung. Angesichts der wachsenden Mittelklasse, zunehmender Urbanisierung, innovationsaffinen Kunden und der Unterstützung der Regierung, die sich darum bemühe, die Abhängigkeit von Erdöl zu reduzieren, erwarte China eine Zunahme beim Verkauf von Elektroautos von derzeit 10.000 auf fünf Millionen Wagen bis 2020.

Neues Gemeinschaftsunternehmen für Pumpen in Shanghai

SHANGHAI. Die zur deutschen KSPG Gruppe gehörende Pierburg Pump Technology hat mit dem japanischen Autozulieferer Mikuni ein Joint-Venture für den chinesischen Markt gegründet – Pierburg Mikuni Pump Technology (Shanghai). Gemeinsam wollen die Partner am KSPG-Standort Zhangjiang in der Region Shanghai elektrische Wasser- und variable Ölpumpen entwickeln, produzieren und vertreiben. Das neue Unternehmen ist eine 100-prozentige Tochter des 2010 ins Leben gerufenen Joint-Ventures Pierburg Mikuni Pump Technology Corporation, Tokio, mit dem die Partner ein gleiches Vorhaben in Japan umsetzen. Das Gemeinschaftsunternehmen, an dem die Deutschen über das Tokioer Joint Venture mittelbar 51 Prozent halten, will am Wachstum des chinesischen Automobilmarktes teilhaben. Variable elektrische Pumpen für Öl und Wasser kommen vor allem im Bereich Hybrid- oder Elektrofahrzeuge und beim Thema Verbrauchsreduzierung zur Anwendung. Aufträge chinesischer Hersteller liegen nach Unternehmensangaben bereits vor.

BRICS-Länder beschließen Handel in Nationalwährungen

NEU DELHI. Die BRICS-Länder rücken näher zusammen. Auf einem Gipfel in Neu Delhi vereinbarten die Staats- und Regierungschefs Russlands, Chinas, Indiens, Brasiliens und Südafrikas Ende März Handelserleichterungen und die Gründung einer gemeinsamen Investitionsbank. Unterzeichnet wurden zwei Abkommen, die den US-Dollar als Leitwährung in der Welt infrage stellen. Zukünftig wollen die Staaten im bilateralen Handel ihre jeweiligen eigenen Währungen verwenden. Auch die Vergabe von Krediten soll in den Nationalwährungen durchgeführt werden. Das erleichtere die Verrechnungen zwischen den Banken und bringe die Wirtschaftsbeziehungen zwischen den BRICS-Ländern auf ein qualitativ neues Niveau, hieß es in einem gemeinsamen Statement. Im Umfeld des Gipfels war die Rede von einer Verdopplung des Handelsvolumens auf 375 Milliarden Euro, was sich für die fünf Länder bis 2015 durch diese Abkommen ergeben könnte. Profitieren dürfte davon auch die internationale Stellung der chinesischen Währung Renminbi.

Standort Anhui: Besser als der Ruf

Die meisten Putzfrauen in Pekinger oder Shanghaier Haushalten stammen aus Anhui. Migranten aus der östlichsten der zentralchinesischen Provinzen verdanken die Küstenregionen Shanghai, Jiangsu oder Zhejiang den wirtschaftlichen Aufschwung der vergangenen Jahrzehnte. Das ist es, was den Ruf Anhuis...

China bleibt Motor für Maschinenbauer

Anfang dieses Jahres hat der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau VDMA seine Wachstumsprognose für die Branche nach unten korrigiert – von ursprünglich vier auf null Prozent. Allerdings dürften die deutschen Maschinen- und Anlagen-Exporte nach China nach einem Plus von 23,2 Prozent 2011 auch dieses Jahr weiter zulegen: Mit rund 15 Prozent rechnet der Verband. Deutschland bleibt damit für China nach Japan das zweitwichtigste Lieferland, vor den USA, Korea, Taiwan und Italien. Beim Verkauf sind die Firmen im Vorteil, die auch guten Service garantieren. Dafür steht ein Standort im Land.

Funke expandiert in Changzhou

Ab Mai baut die Funke Wärmeaustauscher Apparatebau GmbH eine neue Fertigungshalle an ihrem Standort in der ostchinesischen Provinz Jiangsu. Seit 2004 ist das mittelständische Unternehmen aus Gronau in China präsent. In Changzhou startete es zunächst mit einem Joint-Venture-Partner. Vier Jahre später entstand daraus die 100-prozentige Tochtergesellschaft Funke Heat Exchanger Systems. Nach dem Aufbau der Produktion folgte die massive Erweiterung der Vertriebsstruktur. Nun wird in Changzhou nicht mehr nur für den chinesischen Markt gefertigt. Als Erfolgsfaktor benennen die Niedersachsen vor allem das Personal: Es entscheide maßgeblich über die Qualität. Vor einem Know-how-Transfer dürfe man daher keine Angst haben.

OWC-Directory im Netz

Seit März ist unter owc.de/directory das OWC-Directory im Internet abrufbar. Die umfangreiche Adresssammlung des OWC-Verlages beinhaltet rund 2.000 Einträge aus Mittel- und Osteuropa sowie China, Japan und Indien. Es finden sich Ansprechpartner aus Unternehmen und Institutionen, die mit den genannten Länderschwerpunkten arbeiten oder ihr Serviceangebot auf diese Wirtschaftsräume ausgerichtet haben.

Linde übernimmt Produktionsgasversorgung für Dahua

MÜNCHEN. Die Linde Group wird an einem Standort des chinesischen Chemieunternehmens Dahua die Bereitstellung von Gasen für den Produktionsprozess übernehmen und hierfür rund 70 Millionen Euro investieren. Eine kürzlich geschlossene Vereinbarung hält laut Linde Group fest, dass der deutsche Mischkonzern zwei bestehende Luftzerlegungsanlagen des zu den zehn größten Natriumkarbonat-Produzenten Chinas zählenden Unternehmen erwerben und betreiben will. Sie gehören zum Dahua-Standort auf Songmu Island im nordostchinesischen Dalian. Außerdem errichtet Lindes Engineering Division Dalian eine neue Luftzerlegungsanlage mit einer Produktionskapazität von 38.000 Normkubikmetern Sauerstoff pro Stunde. Die neue Anlage soll im Jahr 2014 in Betrieb gehen und die beiden alten ersetzen. Der neue Luftzerleger soll auch Flüssiggase für den regionalen Markt produzieren. Deshalb haben beide Unternehmen die Gründung eines 50:50 Joint Ventures vereinbart, das unter dem Namen Linde-Dahua (Dalian) die lokale Gaseversorgung übernehmen wird. Es ist nach dem bestehenden Joint Venture für das CO2-Geschäft das zweite Gemeinschaftsunternehmen der beiden Unternehmen in Dalian.

Zwei deutsche Unternehmen im C-BPI-Markenindex

PEKING. Das China Brand Research Center hat den China Brand Power Index (C-BPI) 2012 veröffentlicht, der als die verlässlichste Umfrage zur Markenkenntnis in China gilt. 13.500 Konsumenten im Alter von 15 bis 60 Jahren wurden in 30 chinesischen Städten zu mehr als 6.800 Marken befragt. 68 Prozent der 152 bekanntesten Marken kommen aus China (Festland, Hongkong, Macao und Taiwan), 32 Prozent aus dem Ausland. Hier liegen Marken aus den USA an der Spitze, gefolgt von Marken aus Großbritannien und Südkorea. Mit BMW (SUV) und Bayer (Grippemittel) waren zwei deutsche Unternehmen an vorderster Stelle vertreten.

Pilotprojekt: Medizintechnik für Krankenhaus in Yangzhou

Die Verbesserung der medizinischen Versorgung der Bevölkerung hat in den aktuellen Wirtschaftsplänen der Volksrepublik China eine hohe Priorität. Gerade bei der Ausstattung von Krankenhäusern bieten sich für deutsche Anbieter von moderner Medizin- und Diagnosetechnik gute Geschäftsmöglichkeiten. Bestes Beispiel ist das Volkskrankenhaus Nummer eins in Yangzhou.