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Greater China

Die VR China und ihre Wirtschaft: Nachrichten, Publikationen, Geschäftskalender, Links, Adressen, Handelsbeziehungen zu Deutschland

Linde-Anlage für Chemiepark in Jilin

MÜNCHEN. Der Technologiekonzern Lindep wird im Jilin Chemical Industrial Park (JCIP) im Nordosten Chinas eine neue Wasserstoff-Anlage errichten, betreiben und hierfür in einem ersten...

Startschuss für deutsch-chinesische Industriezone

QINGDAO. Die Unternehmensberatung Far Eastern Consulting mit Hauptsitz in Ludwigshafen am Rhein hat im November einen Fünf-Jahres-Kooperationsvertrag mit der Entwicklungszone Qingdao in der Provinz...

Erster Mercedes-Benz GLK rollt in Peking vom Band

PEKING. Anfang Dezember ist am Produktionsstandort von Mercedes-Benz in Peking (BBAC, Beijing Benz Automotive Co., Ltd.) erstmals der kompakte Geländewagen GLK vom Band gelaufen. Daimler und sein chinesischer Joint Venture-Partner BAIC hatten im Juni 2011 vereinbart, ihre Zusammenarbeit in China mit verschiedenen Projekten – darunter dem GLK – weiter auszubauen. „Die Lokalisierung weiterer Baureihen ist ein wichtiges Element unserer Wachstumsstrategie für den chinesischen Markt. Schon 2015 wollen wir zwei Drittel aller in China verkauften Mercedes-Benz Pkw lokal fertigen“, sagte Ulrich Walker, Chairman & CEO Daimler North East Asia in Peking. 2011 wurden in China bereits über 20.000 Mercedes-Benz GLK abgesetzt. Insgesamt hat Mercedes-Benz in diesem Jahr in China (inklusive Hongkong) von Januar bis November 168.940 Fahrzeuge verkauft, im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ein Zuwachs von 29,9 Prozent.

Deutsche Designinitiative in Hongkong

HONGKONG. Deutschland präsentiert sich Anfang Dezember unter dem Motto „Brand New Germany“ als Gastland auf der Designmesse Business of Design Week (BoDW) in Hongkong. Anlässlich der Eröffnung erklärte Staatssekretär Stefan Kapferer, die Messe sei für die deutsche designorientierte Wirtschaft ein ideales Sprungbrett in den asiatischen Markt. Über 60 deutsche Unternehmen stellen in Hongkong aus. Neben Top-Designern sind auch kleine und mittelständische Designdienstleister sowie deutsche Nachwuchsdesigner auf dem deutschen Gemeinschaftsstand vertreten. Sieben deutsche Marken präsentieren in Hongkong erstmals ihre neu gegründete Initiative German Design Loft. In einer mobilen Ausstellung, die im kommenden Jahr auch auf der Mailänder Möbelmesse zu sehen sein wird, zeigen die Daimler-Designtochter Mercedes-Benz Style, die Möbelhersteller E15 und Walter Knoll, Textilspezialist Nya Nordiska, die Lichtmarke Occhio, Armaturenproduzent Dornbracht und der Bademöbelbauer Kaldewei ihre Erzeugnisse.

KSB weiht Armaturenwerk in China ein

FRANKENTHAL/ CHANGZHOU. Der deutsche Pumpen- und Armaturenhersteller KSB hat Anfang November im chinesischen Changzhou eine neue Fertigungsstätte für Absperrventile und -schieber feierlich eröffnet. Auf 45.000 Quadratmetern Fläche entstanden nach zehnmonatiger Bauzeit Werkshallen sowie ein Logistik- und Lagerzentrum. Bereits seit Oktober fertigen rund 100 Mitarbeiter der neu gegründeten Gesellschaft KSB Valves Co., Ltd. hier Armaturen für verschiedene Anwendungsbereiche. Das Werk befindet sich im sogenannten Hi-Tech-Distrikt von Changzhou, einer stark wachsenden Industriestadt an der Ostküste Chinas in der Provinz Jiangsu. KSB unterhält in China nun fünf Produktionswerke, sieben Vertriebsniederlassungen und vier Vertretungen sowie zwei Service-Zentren, in denen insgesamt mehr als 1.300 Menschen arbeiten.

Schweizer plant Solarzellenproduktion in China

SCHRAMBERG. Die Schweizer Electronic AG will eine Produktionsstätte für Solarzellen und -module mit bis zu vier 100-Megawatt-Produktionslinien in Nantong bauen. Der deutsche Hersteller von Leiterplatten und Industrieelektronik hat für die Errichtung der ersten Produktionslinie nach eigenen Angaben Investitionskosten von 50 bis 60 Millionen US-Dollar eingeplant. Zielmarkt für die Solarmodule sei vorwiegend der Raum Asien-Pazifik, insbesondere jedoch China. Die Tochtergesellschaft Schweizer Energy Pte. Ltd. mit Sitz in Singapur hat bereits eine Vereinbarungen mit der Entwicklungsagentur der Stadt Nantong abgeschlossen, die sich rund 100 Kilometer nordwestlich von Shanghai befindet, teilt das Unternehmen Ende November mit. Die Produktion soll im Jahr 2013 starten. Gleichzeitig möchte Schweizer einen eigenen Vertriebskanal in Asien aufbauen. Beratung, Projektierung und Installationsüberwachung von Solarparks stehen dabei im Vordergrund. Auch die Wartung und den Betrieb von Solarparks will Schweizer übernehmen.

Hongkong zeigt sich erholt

WASHINGTON. Hongkong hat sich von den Folgen der globalen Finanzkrise erholt. Laut Prognose des Internationalen Währungsfonds (IWF) wird die Sonderverwaltungszone in diesem Jahr um 5,75 Prozent wachsen. 2012 könnte das Bruttoinlandsprodukt um vier Prozent steigen. Für den Aufschwung machen die IWF-Experten in ihrer jüngsten Untersuchung die gezielten politischen Anstrengungen, das flexible Wirtschaftssystem Hongkongs und die positiven Einflüsse des chinesischen Festlands verantwortlich. Auch der Lebensstandard der Bewohner habe sich verbessert. Die Realeinkommen sind gestiegen, die Arbeitslosigkeit auf ein sehr niedriges Niveau gefallen. Besorgniserregend sei allerdings die Inflation. Der Anstieg der Lebensmittel- und Immobilienpreise führt zu einer Erhöhung der Lebenshaltungskosten. Ende des Jahres rechnet der IWF mit einer Inflation von 5,5 Prozent. Im kommenden Jahr soll die Rate zwischen vier und fünf Prozent liegen.

Leica entwickelt Traktorensteuerung mit Chinesen

HEERBRUGG. Der Messinstrumentehersteller Leica Geosystems entwickelt gemeinsam mit dem chinesischen Landmaschinenbauer YTO ein Steuerungssystem für Traktoren. Das schweizerische Unternehmen, das zur schwedischen Hexagon Gruppe gehört, gab Anfang November bekannt, dass es eine Forschungs- und Entwicklungsvereinbarung mit YTO unterschrieben habe. Entstehen soll ein Spurführungs- und Lenksystem, das auf Satellitentechnik zurückgreift. YTO-Traktoren mit der neuen Steuerung sind für den chinesischen und für Exportmärkte gedacht. Gleichzeitig kündigte Leica Geosystems chinesische Sprachpakete für die Benutzeroberfläche seines eigenen Steuerungsystems Leica mojo3D an, um die Anforderungen des lokalen Marktes zu erfüllen.

Bayerns Wirtschaftsminister Zeil in China

KUNSHAN. Im Rahmen seines Chinabesuchs vom 31. Oktober bis zum 5. November nahm Bayerns Wirtschaftsminister Martin Zeil an der Eröffnung der „Startup Factory“ in Kunshan teil. Die Stadt Kunshan liegt 40 Kilometer westlich von Shanghai. „Die ‚Startup Factory’ bietet kleinen und mittelständischen Unternehmen einen leichten Einstieg in den chinesischen Markt. Zulieferer können hier mit geringen Investitionen ihre Produktion aufbauen“, erklärte Zeil. Im Beisein des Wirtschaftsministers eröffneten unter anderen die bayerischen Unternehmen Sturm, Hamberger, MIAS, Berger und SKZ ihre Niederlassungen in Kunshan. Zeil nutzt die Reise auch für politische Gespräche, um die Beziehungen zu der Provinz Guangdong weiter zu vertiefen. Mit einem Anteil von rund 26 Prozent am chinesischen Außenhandelsvolumen und rund 19 Prozent aller ausländischen Direktinvestitionen in China ist Guangdong die wirtschaftlich stärkste Provinz der Volksrepublik. Sie erwirtschaftet mehr als elf Prozent des chinesischen Bruttoinlandsprodukts.

Russland und China zahlen die meisten Schmiergelder

BERLIN. Russische und chinesische Unternehmen setzen besonders oft Schmiergelder bei Geschäften im Ausland ein. Auf der jährlich erscheinenden Bestechungszahlerliste der Antikorruptionsorganisation Transparency International, die Anfang November wieder veröffentlich wurde, belegt China den vorletzten und Russland den letzten Platz. Die wenigsten Bestechungsgelder bezahlen niederländische und schweizerische Unternehmen im Ausland, Deutschland rangiert hinter Belgien auf Platz vier der Liste. Indien konnte seine Bewertung im Vergleich zum Vorjahr am deutlichsten verbessern und liegt nun zusammen mit der Türkei und Taiwan auf Platz 19, der insgesamt 28 untersuchten Länder. Zu den Bereichen, in denen laut der Befragung unter 3.000 Geschäftsleuten am meisten bestochen wird, gehören Bauarbeiten und öffentliche Aufträge. Weniger Schmiergeld fließt in der Landwirtschaft.