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Greater China

Die VR China und ihre Wirtschaft: Nachrichten, Publikationen, Geschäftskalender, Links, Adressen, Handelsbeziehungen zu Deutschland

Deutsche Unternehmen in China optimistisch

PEKING. Trotz sinkenden Wirtschaftswachstums in China, sind die sich dort engagierenden deutschen Unternehmen weiter zuversichtlich, dass sich das Geschäft auch in Zukunft positiv entwickeln wird. Ulrich Walker, Präsident der Deutschen Handelskammer Nordchina und Geschäftsführer der Daimler Northeast China, sagte bei der Vorstellung der diesjährigen „German Business Confidence Study“ in Peking, China sei für deutsche Unternehmen die Region in der Welt, in der „Wachstum stattfindet“. Was sich bereits während der globalen Wirtschafts- und Finanzmarktkrise gezeigt habe, sei auch heute zu spüren: Vor allem für die deutsche Maschinenbau- und Automobilindustrie nehme die Bedeutung des chinesischen Marktes zu.

Ohne Flexibilität ist Erfolg nicht möglich

Jedesmal, wenn in Kanton eine Tunnelbohrmaschine zur Auslieferung bereit ist, lädt Bernd Leuthner die gesamte Belegschaft des Kantoner Herrenknecht-Werkes zu einer Grillparty ein. Am 15. Juni war es wieder soweit. Mit Stolz zeigt der Geschäftsführer der Herrenknecht (Guangzhou) Tunnelling Equipment Co., Ltd. die für einen Singapurer...

Die Chinesen sind selbstbewusster geworden

Dreizehn Jahre war Susanne Volpers als Bereichsleiterin Internationale Zusammenarbeit bei Baden-Württemberg International unter anderem für China verantwortlich. Ende 2011 ist sie in Pension gegangen. Zurückblickend meint sie, dass man sich in Europa noch stärker mit der chinesischen Denkweise auseinandersetzen müsse. Vieles hat sich verändert in den zurückliegenden Jahren. Chinesische Unternehmer sind selbstbewusster geworden und wissen heute genau, was sie wollen. Volpers wünscht sich, dass chinesische Aktivitäten in Deutschland positiver aufgenommen würden. Schließlich werden Übernahmen deutscher Unternehmen in Zukunft normal sein.

Suzhous Industrieparks hoffen auf mehr Deutsche

Keine 100 Kilometer westlich von Shanghai gelegen, ist Suzhou für ausländische Investoren längst kein Geheimtipp mehr. In den vergangenen 20 Jahren ist im Stadtgebiet eine Reihe von gut ausgebauten Industrieparks entstanden, die sich nunmehr zum Teil neu orientieren. Grund dafür ist auch die Veränderung in der Wirtschaftspolitik, die auf mehr Innovation und Nachhaltigkeit setzt. Diese Restrukturierung der chinesischen Wirtschaft kommt deutschen Unternehmen entgegen, verfügen sie doch über das notwendige Know-how für Innovation und Automatisierung. So ist es nicht verwunderlich, dass die Verantwortlichen in den Wirtschaftsentwicklungszonen unisono erklären, an mehr Investitionen aus Deutschland interessiert zu sein.

Für Daimler gelten Unternehmenstugenden auch in China

Im aktuellen Fünfjahresprogramm für die wirtschaftliche Entwicklung Chinas ist Nachhaltigkeit das übergreifende Thema. Internationale Unternehmen, für die seit Beginn der Reform- und Öffnungspolitik vor mehr als 30 Jahren China zu einem der wichtigsten globalen Märkte geworden ist, sind beispielhaft, wenn es darum geht, nachhaltig zu wirtschaften und Verantwortung für die Gesellschaft zu übernehmen. So auch Daimler. Die China-Einheit des baden-württembergischen Autobauers hat in diesem Jahr erstmalig einen Nachhaltigkeitsreport veröffentlicht, in dem das Engagement für ökonomische, ökologische und soziale Entwicklung dokumentiert wird.

Niedersächsischer Ökopark in Shandong geplant

HANNOVER. Niedersachsen und die chinesische Stadt Weifang in der Provinz Shandong planen den Aufbau eines Niedersächsischen Wirtschafts- und Ökoparks in Weifang. Das vereinbarten beide Seiten während des Besuchs einer Delegation von 25 Unternehmern unter Leitung von Oliver Liersch, Staatssekretär im Niedersächsischen Wirtschaftsministerium, Mitte Juni in der chinesischen Millionenstadt. Die Schaffung des Ökoparks hielten Vertreter der Stadt Weifang und des Niedersächsischen Wirtschaftsministerium neben anderen Projekten in einer gemeinsamen Absichtserklärung über die Intensivierung und den Ausbau der Zusammenarbeit in den Bereichen Wirtschaft und Handel fest. Als Projektkoordinator wird das Deutsch-Asiatische Institut für Ansiedlungsmanagement (deasia) eingesetzt. „Angesprochen sind Unternehmer aus den Bereichen Umwelttechnologie, Energieeffizienz, Solar- und Windenergie und umweltschonenden Produktionstechnologien“, sagte Torge Brandenburg, Geschäftsführer des privatwirtschaftlich geführten deasia-Instituts.

Chinesische Investoren lieben Deutschland

FRANKFURT. China will nicht länger nur die größte Fabrik der Welt sein und Waren exportieren. Stattdessen wollen immer mehr Unternehmen aus dem Reich der Mitte weltweit präsent sein, indem sie Firmen übernehmen und Auslandsstandorte aufbauen. Weit oben auf der Liste der attraktivsten Investitionsstandorte chinesischer Unternehmen steht Deutschland: Für 25 Prozent der befragten chinesischen Manager ist Deutschland eines der drei attraktivsten Investitionsziele der Welt. Als noch attraktiver gelten nur China selbst (61 Prozent) sowie die USA (29 Prozent). Im Maschinenbau und der Automobilindustrie sehen Chinesen dabei die attraktivsten Branchen der deutschen Wirtschaft. Zu diesen Ergebnissen kommt eine Studie der Wirtschaftprüfungsgesellschaft Ernst & Young, für die chinesische Investoren zur Attraktivität von Wirtschaftsstandorten befragt wurden. Von April bis Mai 2012 antworteten Führungskräfte von 400 chinesischen Großunternehmen und mittelständischen Unternehmen.

SMS Group spürt deutliche Belebung in Russland

DÜSSELDORF. Heinrich Weiss, Vorsitzender der SMS Group, sieht für den metallurgischen Anlagen- und Maschinenbau eine deutliche Belebung in Russland. Wie Weiss auf der Jahrespressekonferenz des Konzerns in Düsseldorf sagte, entwickelten sich die Märkte in Indien und China dagegen eher schwach. Russische Kunden würden viel Wert auf hochwertige deutsche Qualität legen. Dadurch würden die Werkstätten der SMS Group in Deutschland gut ausgelastet. Während in China durch den Staat Druck gemacht werde, möglichst große Teile der Anlagen aus China zu beziehen, verfüge Russland nicht über einen entsprechenden Maschinenbau für Zulieferungen. Mit der Modernisierung komme Russland nicht voran, so der ehemalige Präsident der Deutsch-Russischen AHK. Auch mit der neuen Führung sei nicht mit tief greifenden Reformen zu rechnen. Hauptabsatzmärkte des Unternehmens sind nach wie vor China, Indien und Südostasien. Der Anteil des China-Geschäfts liegt seit vielen Jahren bei rund 20 Prozent des Gesamtvolumens der SMS Group.

Neustart für Russlands Beziehungen zu China

PEKING. Russland und China wollen ihre strategische Partnerschaft auf eine neue Ebene heben. Beim Antrittsbesuch des russischen Präsidenten Wladimir Putin in Peking in der vergangenen Woche unterzeichneten er und sein chinesischer Amtskollege Hu Jintao eine gemeinsame Erklärung über die Erweiterung der bilateralen Beziehungen und der umfassenden, gleichberechtigten und auf Vertrauen beruhenden Partnerschaft. Die Beziehungen zwischen Russland und China seien bereits jetzt besser denn je, betonten die Staatschefs.

Chinesen beleben die bulgarische Autoindustrie wieder

Europäische Hersteller produzieren seit mehreren Jahren erfolgreich Fahrzeuge in der Volksrepublik. Nun haben die Chinesen ihr erstes Werk in Europa eröffnet. Die nahe der nordbulgarischen Stadt Lowetsch gelegene Fabrik wurde Ende Februar eingeweiht. Mit der Eröffnung erscheint Bulgarien nach längerer Pause wieder auf der Karte der europäischen Pkw-Produktionsstandorte. Für die chinesischen Investoren ist das Land Sprungbrett nach Europa. Sie haben ehrgeizige Pläne über Bulgarien hinaus.