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Greater China

Die VR China und ihre Wirtschaft: Nachrichten, Publikationen, Geschäftskalender, Links, Adressen, Handelsbeziehungen zu Deutschland

Continental stockt chinesische Mitarbeiterschaft auf

SHANGHAI. Angesichts hoher Wachstumszahlen und der steigenden Kundennachfrage plant der Automobilzulieferer Continental, die Zahl seiner Mitarbeiter in China bis Ende 2012 von 16.000 auf 20.000 aufzustocken. Der deutsche Hersteller kündigte Anfang Mai an, unter anderem in den Bereichen Engineering, Fertigung und zentrale Funktionen einstellen zu wollen. Um dieses Ziel zu erreichen, erweitert das Unternehmen seine Rekrutierungsprogramme. Continental hat 2011 eine Reihe großer Investitionen getätigt. Im Mai vergangenen Jahres eröffnete in Hefei ein neues Reifenwerk. Zudem wurde in Jinan eine Fertigungsstätte für Lkw-Elektronikkomponenten in Betreib genommen und das Werk in Wuhu erweitert. Insgesamt verfügt Continental in China derzeit über 18 Produktionsstätten und zehn Forschungs- und Entwicklungszentren. 2012 plant der Automobilzulieferer die Eröffnung eines Reifenwerks für Zweiräder, eine zweite Betriebsstätte für Fahrzeugelektronik in Changchun und ein neues ContiTech F&E-Center an seinem Standort Changshu.

Vier Milliarden Dollar für chinesisch-russischen Fonds

MOSKAU. Russland intensiviert die wirtschaftliche Zusammenarbeit mit der Volksrepublik China. Bei einem chinesisch-russischen Wirtschaftsforum anlässlich des Moskau-Besuches des stellvertretenden chinesischen Regierungschefs Li Keqiang wurden Anfang Mai 27 Verträge mit einem Gesamtwert von 15 Milliarden US-Dollar geschlossen. Gegenüber dem designierten Präsidenten Wladimir Putin betonte Li, die Handelskooperation sei das Fundament der strategischen Partnerschaft beider Länder. Im vergangenen Jahr lag das bilaterale Handelsvolumen bei rund 83 Milliarden US-Dollar. Das sind etwa zehn Prozent des Gesamtumsatzes im russischen Außenhandel. Damit ist China der wichtigste Handelspartner für Moskau. Die neuen Abkommen betreffen vor allem den Energie-, Finanz- und Informationstechnologiesektor sowie den Maschinen- und Anlagenbau.

Neue Trends in Macaos MICE-Sektor

Was nach Mäusen klingt, dreht sich um Menschen. MICE steht für Meetings, Incentives, Conventions und Events. Das gegenüber von Hongkong gelegene Sonderverwaltungsgebiet Macao ist für das Glücksspiel bekannt. Aber auch in anderen Fragen kommen die Chinesen in der ehemaligen portugiesischen Kolonie zusammen. Rund 28 Millionen Besucher reisten 2011 nach Macao, das entspricht einem Plus von 12,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Das Gros sind Touristen, die das mit zahlreichen Attraktionen aufwartende Gebiet besuchen. Die Zahl der Besucher, die zu Tagungen, Kongressen, Messen und Incentive-Veranstaltungen anreisten, stieg im Vergleich zu 2010 um satte 36 Prozent auf 1,26 Millionen.

Hohe Erwartungen an die Brücke von Zhuhai

Sie ist eines der größten Infrastrukturvorhaben am Dreieck zwischen Hongkong, Macao und Zhuhai. In vier Jahren soll die etwa 50 Kilometer lange Hongkong-Zhuhai-Macao-Brücke eingeweiht werden. Das im westlichen Perlflussdelta gelegene Zhuhai verbindet mit der Brücke die Erwartung, als logistisches Tor in den...

Shenzhen definiert Hightech neu

Groß geworden ist die südchinesische Sonderwirtschaftszone an der Grenze zu Hongkong durch hochtechnologische Massenfertigung, insbesondere für die Global Player der internationalen Elektronikindustrie. Spätestens mit der Verabschiedung des laufenden...

Daimler stellt Elektroauto in China vor

PEKING. Auf der Messe Auto China 2012 präsentierte Daimler am Montag das erste Konzeptfahrzeug seines neuen Elektroautos, das mit dem chinesischen Batterie- und Autohersteller BYD entwickelt wurde. Die neu kreierte Marke Denza ist die erste reine Elektrofahrzeugmarke auf dem chinesischen Markt. Das deutsch-chinesische Gemeinschaftsunternehmen BYD Daimler New Technology Co. (BDNT) entwickelte den Wagen im südchinesischen Shenzhen. Dort soll er 2013 serienmäßig vom Band laufen. Der Denza sei speziell für China gedacht und wird auch nur dort vertrieben werden, heißt es in einer Daimler-Mitteilung. Angesichts der wachsenden Mittelklasse, zunehmender Urbanisierung, innovationsaffinen Kunden und der Unterstützung der Regierung, die sich darum bemühe, die Abhängigkeit von Erdöl zu reduzieren, erwarte China eine Zunahme beim Verkauf von Elektroautos von derzeit 10.000 auf fünf Millionen Wagen bis 2020.

Neues Gemeinschaftsunternehmen für Pumpen in Shanghai

SHANGHAI. Die zur deutschen KSPG Gruppe gehörende Pierburg Pump Technology hat mit dem japanischen Autozulieferer Mikuni ein Joint-Venture für den chinesischen Markt gegründet – Pierburg Mikuni Pump Technology (Shanghai). Gemeinsam wollen die Partner am KSPG-Standort Zhangjiang in der Region Shanghai elektrische Wasser- und variable Ölpumpen entwickeln, produzieren und vertreiben. Das neue Unternehmen ist eine 100-prozentige Tochter des 2010 ins Leben gerufenen Joint-Ventures Pierburg Mikuni Pump Technology Corporation, Tokio, mit dem die Partner ein gleiches Vorhaben in Japan umsetzen. Das Gemeinschaftsunternehmen, an dem die Deutschen über das Tokioer Joint Venture mittelbar 51 Prozent halten, will am Wachstum des chinesischen Automobilmarktes teilhaben. Variable elektrische Pumpen für Öl und Wasser kommen vor allem im Bereich Hybrid- oder Elektrofahrzeuge und beim Thema Verbrauchsreduzierung zur Anwendung. Aufträge chinesischer Hersteller liegen nach Unternehmensangaben bereits vor.

BRICS-Länder beschließen Handel in Nationalwährungen

NEU DELHI. Die BRICS-Länder rücken näher zusammen. Auf einem Gipfel in Neu Delhi vereinbarten die Staats- und Regierungschefs Russlands, Chinas, Indiens, Brasiliens und Südafrikas Ende März Handelserleichterungen und die Gründung einer gemeinsamen Investitionsbank. Unterzeichnet wurden zwei Abkommen, die den US-Dollar als Leitwährung in der Welt infrage stellen. Zukünftig wollen die Staaten im bilateralen Handel ihre jeweiligen eigenen Währungen verwenden. Auch die Vergabe von Krediten soll in den Nationalwährungen durchgeführt werden. Das erleichtere die Verrechnungen zwischen den Banken und bringe die Wirtschaftsbeziehungen zwischen den BRICS-Ländern auf ein qualitativ neues Niveau, hieß es in einem gemeinsamen Statement. Im Umfeld des Gipfels war die Rede von einer Verdopplung des Handelsvolumens auf 375 Milliarden Euro, was sich für die fünf Länder bis 2015 durch diese Abkommen ergeben könnte. Profitieren dürfte davon auch die internationale Stellung der chinesischen Währung Renminbi.

Standort Anhui: Besser als der Ruf

Die meisten Putzfrauen in Pekinger oder Shanghaier Haushalten stammen aus Anhui. Migranten aus der östlichsten der zentralchinesischen Provinzen verdanken die Küstenregionen Shanghai, Jiangsu oder Zhejiang den wirtschaftlichen Aufschwung der vergangenen Jahrzehnte. Das ist es, was den Ruf Anhuis...

China bleibt Motor für Maschinenbauer

Anfang dieses Jahres hat der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau VDMA seine Wachstumsprognose für die Branche nach unten korrigiert – von ursprünglich vier auf null Prozent. Allerdings dürften die deutschen Maschinen- und Anlagen-Exporte nach China nach einem Plus von 23,2 Prozent 2011 auch dieses Jahr weiter zulegen: Mit rund 15 Prozent rechnet der Verband. Deutschland bleibt damit für China nach Japan das zweitwichtigste Lieferland, vor den USA, Korea, Taiwan und Italien. Beim Verkauf sind die Firmen im Vorteil, die auch guten Service garantieren. Dafür steht ein Standort im Land.