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Deutsche erobern Anteile im russischen Automarkt

MOSKAU. Die deutsche Automobilindustrie profitiert vom Boom auf dem russischen Fahrzeugmarkt. Während in Europa die Absatzzahlen zurückgehen, vermelden die deutschen Hersteller und Zulieferer anlässlich der beiden Automessen MIMS und MIAS Ende August in Moskau ihre Erfolgszahlen aus Russland. Opel berichtet, von Januar bis Juli ein Absatzplus in Höhe von 29 Prozent verzeichnet zu haben. Im vergangenen Jahr konnten die Rüsselsheimer Autobauer, die in Moskau unter anderem ihr neues Astra-Modell vorstellten, gemeinsam mit der Schwestermarke Vauxhalle 67.600 Fahrzeuge in Russland verkaufen, am Ende dieses Jahres sollen es mindestens 80.000 sein. Bei der BMW Gruppe stand ein Plus von 30 Prozent mit rund 19.400 übergebenen Fahrzeugen, Mercedes-Benz setzte 19.900 Wagen ab und erreichte so einen Zuwachs von 27 Prozent.

WTO-Beitritt Russlands: EU besorgt aber zuversichtlich

BERLIN. Die Europäische Union zeigt sich besorgt über protektionistische Maßnahmen Russlands kurz vor seinem Beitritt in die Welthandelsorganisation (WTO). „Russland missbraucht die jetzige Übergangsphase für nach WTO-Maßstäben illegale Maßnahmen wie die geplante Auto-Abfrackgebühr“, sagte Peter Balas, EU-Verhandlungsführer in den WTO-Beitrittsverhandlungen mit Russland auf einer Konferenz im Bundeswirtschaftsministerium. Die Veranstaltung, die gemeinsam von der EU-Kommission, dem Ost-Ausschuss der deutschen Wirtschaft, dem Bundesverband der Deutschen Industrie und dem Ost- und Mitteleuropa Verein organisiert wurde, drehte sich um die wichtigsten Ergebnisse der knapp 18 Jahre andauernden Verhandlungen zwischen Russland und der WTO, die im Dezember vergangenen Jahres abgeschlossen worden waren. Nun muss die russische Staatsduma die Dokumente bis Juli ratifizieren, 30 Tage später – im August – soll Russland dem Handelsbündnis beitreten.

Energiekooperation: Neue deutsch-ukrainische Initiativen

KIEW. Der Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft hat dem ukrainischen Premierminister Mykola Azarow bei Gesprächen in Kiew Mitte Mai einen Projektvorschlag zur Teilrehabilitierung des ukrainischen Gastransportsystems unterbreitet. Das Projekt sieht die Modernisierung einer ersten Verdichterstation in der Ukraine durch ein deutsches Firmenkonsortium vor. Die Kompressorstationen des Gastransitnetzes waren bereits in den 1970er Jahren von einer deutschen Firmengruppe gebaut worden. Die eingebauten Gasturbinen und Kompressoren müssen nun dringend generalüberholt werden. „Die Erneuerung des teilweise überalterten Gastransitnetzes ist eines der wichtigsten wirtschaftlichen und politischen Projekte im Dreieck EU-Ukraine-Russland. Das Pilotprojekt könnte der Grundstein für das seit Jahren erwogene Gaskonsortium zwischen den drei Seiten sein.

Deutsche Unternehmen in Russland optimistisch

BERLIN/MOSKAU. Ost- und Mitteleuropa waren auch im Jahr 2011 verantwortlich für große Zuwächse bei der deutschen Exportwirtschaft. Während die deutschen Exporte insgesamt um 13 Prozent wuchsen, legten die Lieferungen gen Osten um 20 Prozent zu. Nach Russland wuchs der Export sogar um 30 Prozent. Damit haben die deutschen Warenlieferungen den Rekordwert von 2008 gebrochen. Zur Jahresauftakt-Pressekonferenz des Ost-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft und der Deutsch-Russischen Auslandshandelskammer 2012 in Berlin erklärte der Ost-Ausschuss-Vorsitzende Eckhard Cordes, dass man auch für dieses Jahr mit einer stärkeren Nachfrage nach deutschen Gütern in Ost- und Mitteleuropa rechne als weltweit. Allerdings werde sich das Exportwachstum auch in dieser Region abschwächen.

WTO-Beitritt auf breiter Front begrüßt

BERLIN/MOSKAU. Die Unterzeichnung des Beitrittsvertrages Russlands zur WTO Mitte Dezember traf bei deutschen Unternehmen, Verbänden und Politikern auf breite Zustimmung. Aus Sicht der deutschen...

Energieallianz stößt auf Skepsis

MOSKAU/BERLIN. Russland will eine engere Energiepartnerschaft mit Deutschland eingehen. Auf einem Treffen mit dem Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft vergangenen Mittwoch warb Ministerpräsident Wladimir Putin für eine Vertiefung der bilateralen Zusammenarbeit im Bereich der Energieversorgung. Zwei Tage zuvor hatte Energieminister Sergej Schmatko der Bundesregierung eine Allianz vorgeschlagen, innerhalb derer Russland Kraftwerke in Deutschland finanzieren will. In einem Interview mit der Süddeutschen Zeitung erklärt Schmatko, dass Russland Deutschland unterstützen möchte, die durch den Atomausstieg entstehende Versorgungslücke zu schließen. Errechnet hat die russische Seite eine Ersatzkapazität von zehn bis zwölf Gigawatt, was einer Leistung von zehn bis 15 Großkraftwerken entspreche. Es geht demnach um russische Investitionen in Milliardenhöhe. Dafür sei allerdings eine breite politische Zustimmung nötig, so Schmatko.

Sonderpublikation zur Deutsch-Russischen Mittelstandskonferenz 2008: Investieren in Russland – Chancen für den Mittelstand 2009

Am 3. November dieses Jahres erscheint anlässlich der Deutsch-Russischen Mittelstandskonferenz in Stuttgart die Publikation „Investieren in Russland - Chancen für den Mittelstand 2009“. Sie...