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Ost-Ausschuss - Suchergebnisse

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Diplomatie in Moskau: Deutschland wichtigster Wirtschaftspartner

MOSKAU. Partnerschaft und Freundschaft zwischen Russland und Deutschland beschwor Bundeskanzlerin Angela Merkel zu den Regierungskonsultationen am 16. November in Moskau. „Wir wollen, dass es Russland gut geht“, sagte Merkel zur Abschlussveranstaltung des Petersburger Dialogs, wobei sie einräumte, dass es hier unterschiedliche Auffassungen gebe, was das bedeutet. Sie begrüßte die gegenwärtigen Diskussionen, da sie die ersten Schritte zur Veränderung sein könnten. Sie bat die russische Seite, nicht jede Kritik als destruktiv aufzunehmen und in Betracht zu ziehen, dass die deutschen Medien nicht nur gegenüber Russland kritisch berichten.
GermanyContact Russia 04/2012

GermanyContact Russia 04/2012

Während sich die politischen Beziehungen kurz vor den 14. Regierungskonsultationen Mitte November abgekühlt haben, erwärmen die stetig steigenden Russlandexporte die Herzen der deutschen Unternehmer. Welche Bedeutung Russland für die hiesige Wirtschaft hat, unterstreicht auch Eckhard Cordes, Vorsitzender des Ost-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft, in unserem Interview anlässlich des 60-jährigen Bestehens seines Verbandes. In unserer vierten Ausgabe von GermanyContact Russia in diesem Jahr beschreiben wir, wie sich die deutsch-russischen Wirtschaftsbeziehungen derzeit entwickeln, warum der deutsche Mittelstand einen immer wichtiger werdenden Beitrag dazu leistet und wie die Zusammenarbeit im Bereich Energieeffizienz läuft. In dem im Heft enthaltenen GermanyContacter finden sich Ansprechpartner in Deutschland und in Russland, die einen Geschäftserfolg tatkräftig unterstützen können.

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Russland Aktuell 42/2012

RUSSLAND aktuell 42/2012

Aus dem Inhalt: Monographie des Ost-Ausschusses zum 60. Jahrestag erschienen, Wirtschafts- und Unternehmensmachrichten, Rohstoffabkommen hat nicht allerhöchste Priorität, Russischer Reklamemarkt wächst überraschend stark, Road Map für die Baubranche, Branchen- und Personalmeldungen, Veranstaltungs- und Lesetipps
Ost-West-Contact 10/2012

Ost-West-Contact 10/2012

Anlässlich des 60-jährigen Jubiläums des Ost-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft machen wir unsere Oktober-Ausgabe mit einem Interview des Vorsitzenden der Interessensvertretung auf: Eckhard Cordes. Im Schwerpunkt Transport und Logistik berichten wir über die Finanzierungsschwierigkeiten großer Infrastrukturprojekte in Russland. Das Türkei-Special thematisiert aktuelle Entwicklungen auf dem Nutzfahrzeugmarkt und im Maschinenbau und beinhaltet auch ein Standortporträt zur Zentraltürkei. Ein Branchenreport über den Automobilsektor Rumäniens ist Teil unseres zweiten Länderschwerpunktes. Außerdem werfen wir einen Blick nach Ungarn und beobachten wie sich Kasachstan zum Logistik-Hub entwickelt.

Vom Klub zum Verband

ALMATY. Zum 14. Tag der Deutschen Wirtschaft in Kasachstan am 28. September machte Jörg Hetsch, Delegierter der Deutschen Wirtschaft in Zentralasien, es offiziell: Vor einigen Wochen wurde in Kasachstan der Verband der Deutschen Wirtschaft gegründet. Der Deutsche Wirtschaftsklub, in dem sich die deutschen Unternehmen bisher organisiert hatten, geht in diesem Verband auf. Themen des diesjährigen Wirtschaftstages, an dem etwa 300 deutsche und kasachische Firmen teilnahmen, waren die Rohstoff- und Technologiepartnerschaft sowie die Aus- und Weiterbildung. Dr. Albert Rau, Erster Stellvertretender Minister für Industrie und neue Technologien, zog eine positive Bilanz der bisherigen Aktivitäten bezüglich der Rohstoff- und Technologiepartnerschaft. 21 Projekte stünden auf einer Prioritätenliste der deutsch-kasachischen Zusammenarbeit, davon acht im Rohstoffbereich. Gegenwärtig würden die Lagerstätten von der Bundesanstalt für Geologie und Rohstoffe bewertet. Allerdings hätten deutsche Unternehmen wenig Interesse an den Lagerstätten, so Rau. Dabei würden die Inhaber der Minen – staatliche wie private – dringend Investitionen brauchen. „Es gibt kein Risiko, in diesem Bereich zu investieren“, stellte der Minister fest.

Deutsche erobern Anteile im russischen Automarkt

MOSKAU. Die deutsche Automobilindustrie profitiert vom Boom auf dem russischen Fahrzeugmarkt. Während in Europa die Absatzzahlen zurückgehen, vermelden die deutschen Hersteller und Zulieferer anlässlich der beiden Automessen MIMS und MIAS Ende August in Moskau ihre Erfolgszahlen aus Russland. Opel berichtet, von Januar bis Juli ein Absatzplus in Höhe von 29 Prozent verzeichnet zu haben. Im vergangenen Jahr konnten die Rüsselsheimer Autobauer, die in Moskau unter anderem ihr neues Astra-Modell vorstellten, gemeinsam mit der Schwestermarke Vauxhalle 67.600 Fahrzeuge in Russland verkaufen, am Ende dieses Jahres sollen es mindestens 80.000 sein. Bei der BMW Gruppe stand ein Plus von 30 Prozent mit rund 19.400 übergebenen Fahrzeugen, Mercedes-Benz setzte 19.900 Wagen ab und erreichte so einen Zuwachs von 27 Prozent.

WTO-Beitritt Russlands: EU besorgt aber zuversichtlich

BERLIN. Die Europäische Union zeigt sich besorgt über protektionistische Maßnahmen Russlands kurz vor seinem Beitritt in die Welthandelsorganisation (WTO). „Russland missbraucht die jetzige Übergangsphase für nach WTO-Maßstäben illegale Maßnahmen wie die geplante Auto-Abfrackgebühr“, sagte Peter Balas, EU-Verhandlungsführer in den WTO-Beitrittsverhandlungen mit Russland auf einer Konferenz im Bundeswirtschaftsministerium. Die Veranstaltung, die gemeinsam von der EU-Kommission, dem Ost-Ausschuss der deutschen Wirtschaft, dem Bundesverband der Deutschen Industrie und dem Ost- und Mitteleuropa Verein organisiert wurde, drehte sich um die wichtigsten Ergebnisse der knapp 18 Jahre andauernden Verhandlungen zwischen Russland und der WTO, die im Dezember vergangenen Jahres abgeschlossen worden waren. Nun muss die russische Staatsduma die Dokumente bis Juli ratifizieren, 30 Tage später – im August – soll Russland dem Handelsbündnis beitreten.

Energiekooperation: Neue deutsch-ukrainische Initiativen

KIEW. Der Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft hat dem ukrainischen Premierminister Mykola Azarow bei Gesprächen in Kiew Mitte Mai einen Projektvorschlag zur Teilrehabilitierung des ukrainischen Gastransportsystems unterbreitet. Das Projekt sieht die Modernisierung einer ersten Verdichterstation in der Ukraine durch ein deutsches Firmenkonsortium vor. Die Kompressorstationen des Gastransitnetzes waren bereits in den 1970er Jahren von einer deutschen Firmengruppe gebaut worden. Die eingebauten Gasturbinen und Kompressoren müssen nun dringend generalüberholt werden. „Die Erneuerung des teilweise überalterten Gastransitnetzes ist eines der wichtigsten wirtschaftlichen und politischen Projekte im Dreieck EU-Ukraine-Russland. Das Pilotprojekt könnte der Grundstein für das seit Jahren erwogene Gaskonsortium zwischen den drei Seiten sein.

Deutsche Unternehmen in Russland optimistisch

BERLIN/MOSKAU. Ost- und Mitteleuropa waren auch im Jahr 2011 verantwortlich für große Zuwächse bei der deutschen Exportwirtschaft. Während die deutschen Exporte insgesamt um 13 Prozent wuchsen, legten die Lieferungen gen Osten um 20 Prozent zu. Nach Russland wuchs der Export sogar um 30 Prozent. Damit haben die deutschen Warenlieferungen den Rekordwert von 2008 gebrochen. Zur Jahresauftakt-Pressekonferenz des Ost-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft und der Deutsch-Russischen Auslandshandelskammer 2012 in Berlin erklärte der Ost-Ausschuss-Vorsitzende Eckhard Cordes, dass man auch für dieses Jahr mit einer stärkeren Nachfrage nach deutschen Gütern in Ost- und Mitteleuropa rechne als weltweit. Allerdings werde sich das Exportwachstum auch in dieser Region abschwächen.