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Putin unterzeichnet WTO-Beitrittsprotokoll

MOSKAU. Nach 18 Jahren Verhandlungen ist Russlands Aufnahme in die Welthandelsorganisation (WTO) formell vollzogen. Am 21. Juli unterschrieb Präsident Wladimir Putin das Beitrittsprotokoll, das elf Tage zuvor vom russischen Parlament gebilligt worden war. Die WTO hatte ihre Zustimmung bereits im Dezember gegeben. Die oppositionellen Kommunisten und die Partei Gerechtes Russland hatten Ende Juni beim Verfassungsgericht noch Klage gegen den WTO-Beitritt wegen Verfahrensfehlern eingereicht, woraufhin die für den 4. Juli geplante Abstimmung in der Duma verschoben werden musste. Das Verfassungsgericht wies den Antrag jedoch zurück.

Russland wird WTO-Mitglied

MOSKAU. Nach 18 Jahren Verhandlungen ist Russlands Aufnahme in die Welthandelsorganisation (WTO) perfekt. Am Dienstag beschloss das russische Parlament die Ratifizierung des Beitrittsprotokolls, nachdem die WTO ihre Zustimmung bereits im Dezember gegeben hatte. Es war eine knappe Mehrheit in der durch die regierungstreue Partei Jedinaja Rossija dominierten Staatsduma: 238 Abgeordnete votieren dafür, nur zwölf mehr als nötig, berichtet die Nachrichtenagentur Interfax. Dagegen sprachen sich 208 Parlamentarier aus. Die oppositionellen Kommunisten und die Partei Gerechtes Russland hatten wegen Verfahrensfehlern Ende Juni beim Verfassungsgericht noch Klage gegen den Beitritt eingereicht.

Energiekooperation: Neue deutsch-ukrainische Initiativen

KIEW. Der Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft hat dem ukrainischen Premierminister Mykola Azarow bei Gesprächen in Kiew Mitte Mai einen Projektvorschlag zur Teilrehabilitierung des ukrainischen Gastransportsystems unterbreitet. Das Projekt sieht die Modernisierung einer ersten Verdichterstation in der Ukraine durch ein deutsches Firmenkonsortium vor. Die Kompressorstationen des Gastransitnetzes waren bereits in den 1970er Jahren von einer deutschen Firmengruppe gebaut worden. Die eingebauten Gasturbinen und Kompressoren müssen nun dringend generalüberholt werden. „Die Erneuerung des teilweise überalterten Gastransitnetzes ist eines der wichtigsten wirtschaftlichen und politischen Projekte im Dreieck EU-Ukraine-Russland. Das Pilotprojekt könnte der Grundstein für das seit Jahren erwogene Gaskonsortium zwischen den drei Seiten sein.

German Industry Park als Heimstatt in Yokohama

Yokohama bietet seinen Bewohnern eine hohe Lebensqualität. Gut ausgebildete Fachkräfte gibt es in ausreichender Zahl und auch die Infrastruktur lässt nichts zu wünschen übrig. Viele gute Gründe, die für die Wirtschafts- und Technologiemetropole sprechen, in der sich bereits über 300 Forschungsinstitute und mehr als 6.000 Technologieunternehmen angesiedelt haben. In diesem Umfeld entstand auch der heutige German Industry Park.
Russland Aktuell 15/2012

RUSSLAND aktuell 15/2012

Aus dem Inhalt: BASF verkauft seine Düngemittelsparte nach Russland, Russland baut Kernenergie aus, Herausforderungen und Grenzen der russischen Finanzwirtschaft, Interview mit einem Schweizer Immobilienentwickler, der das Hauptstadion Sotschi baut, Wirtschafts- und Unternehmensnachrichten, Veranstaltungs- und Lesetipps

Rainer Seele neuer Präsident der AHK Russland

MOKSAU. Rainer Seele, Vorstandsvorsitzender der BASF-Tochter Wintershall, wurde am 12. März von der ordentlichen Mitgliederversammlung der Deutsch-Russischen Auslandshandelskammer zum neuen Präsidenten gewählt. Den Posten des Vize-Präsidenten bekleidet zukünftig Alexej Mordaschow, Generaldirektor der OAO Severstal. Der bisherige Präsident, Heinrich Weiss, Vorsitzender der Geschäftsführung der SMS group, zog eine positive Bilanz seiner Tätigkeit für die AHK Russland: „Als ich vor vier Jahren die Präsidentschaft übernahm, hatten wir 500 Mitglieder. Heute hat die Deutsch-Russische AHK fast 800 Mitgliedsunternehmen.“

Deutsche Industrie gründet Allianz zur Rohstoffsicherung

BERLIN. Die Rohstoffbeschaffung ist für deutsche Unternehmen in den zurückliegenden Jahren sehr viel komplexer und schwieriger geworden. Die Industrie befürchtet Engpässe und geht nun in die Offensive. Zwölf deutsche Konzerne haben mit dem Aufbau der „Allianz zur Rohstoffsicherung“ begonnnen und finanzieren deren Gründungsphase: Aurubis, BASF, Bayer, BMW, Chemetall, Daimler, Evonik Industries, Georgsmarienhütte Holding, Bosch, Stahl-Holding-Saar, ThyssenKrupp und Wacker Chemie. „Wir arbeiten gemeinsam an dem Aufbau eines schlagkräftigen Unternehmens, das die Rohstoffsicherheit Deutschlands nachhaltig verbessern soll“, sagte Ulrich Grillo, Vizepräsident des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI), Ende Januar in Berlin am Rande eines ersten Treffens der Unterstützerunternehmen. „Die Allianz hat den Aufbau von Beteiligungen an Rohstoffprojekten zum Ziel, um so die Versorgung der Industrie mit Rohstoffen langfristig zu verbessern. Sie steht weiteren Unternehmen offen“, so Grillo.

Wintershall und Gazprom bauen Gasförderung aus

KASSEL. Ende Oktober wurde in Ludwigshafen von Alexej Miller, Vorstandsvorsitzender von Gazprom, und Kurt Bock, Vorstandsvorsitzender der BASF SE, eine Rahmenvereinbarung unterzeichnet, die den geplanten Austausch von Beteiligungen festlegt. Demnach sollen zwei weitere Blöcke der Achimow-Formation des Urengoi-Feldes in Westsibirien gemeinsam erschlossen werden. Wintershall, eine 100-prozentige Tochter der BASF SE, wird sich zunächst mit 25 Prozent plus einem Anteil an der Entwicklung der Blöcke IV und V beteiligen. Weiterhin erhält Wintershall eine Option, diese Beteiligung auf 50 Prozent aufzustocken. Die Rahmenvereinbarung sieht vor, dass Gazprom im Gegenzug wertgleiche Beteiligungen an einigen ausgewählten Explorations- und Produktionsprojekten der Wintershall in der Nordsee (Niederlande, Großbritannien) erhalten soll. Hier wird Gazprom im Ergebnis an der Hälfte der jeweiligen Wintershall-Anteile in den Konzessionen beteiligt.

Ostseepipeline kurz vor Start

WYBORG/ZUG. Das Pipelineprojekt Nord Stream steht kurz vor der Inbetriebnahme. Anfang September startete Premierminister Wladimir Putin per Mausklick die Befüllung des ersten Leitungsstrangs mit technischem Gas. Zu der Zeremonie ohne großes Aufheben war auch Ex-Bundeskanzler Gerhard Schröder in die Gaspumpstation Portowaja im Gebiet Leningrad gereist. Er hatte das Vorhaben Ostseepipeline gemeinsam mit Wladimir Putin vorangetrieben und ist heute Aufsichtsratsvorsitzender des Konsortiums Nord Stream AG, an dem der russische Gasmonopolist Gazprom 51 Prozent und die beiden deutschen Energiekonzerne Wintershall und Eon Ruhrgas jeweils 15,5 Prozent halten. Mit jeweils neun Prozent sind zudem die niederländische Gasunie und die französische GDF Suez beteiligt. Die Befüllung mit technischem Gas, die in etwa vier Wochen dauert, ist der letzte Schritt vor der vollständigen Inbetriebnahme. Dann sollen jährlich 27,5 Milliarden Kubikmeter russisches Gas an Verbraucher in Deutschland, Dänemark, Frankreich, Großbritannien, Belgien und den Niederlanden fließen.

Milliardenverträge in Berlin

BERLIN. Deutschland und China vertiefen ihre Zusammenarbeit. Anlässlich der ersten deutsch-chinesischen Regierungskonsultationen zu denen Chinas Ministerpräsident Wen Jiabao mit 13 seiner Minister nach Berlin gekommen war, wurden zehn bilaterale Abkommen unterzeichnet – unter anderem eine Erklärung, die wechselseitige Investitionen erleichtern soll. Noch im Vorfeld der Konsultationen war Deutschland von chinesischer Seite zum bevorzugten Verbündeten in Europa ernannt worden. Auf der Pressekonferenz im Anschluss der Konsultationen konnte Bundeskanzlerin Angela Merkel nur einige der zahlreichen gemeinsamen Projekte benennen, darunter die Gründung einer Plattform für Elektromobilität, Pläne im Bereich Wohnungsbau und Energieeffizienz, Kooperationen im Bereich Normung und Verbraucherschutz und die Einrichtung jeweils drei Modellregionen für die Zusammenarbeit in China und in Deutschland. Die Volksrepublik gab ein klares Bekenntnis zur Beteiligung von kleinen und mittelständischen Unternehmen bei diesen Kooperationen ab.