Japan: Praxisworkshop Japan – Wirtschaftspartnerschaftsabkommen mit der EU

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Praxisworkshop Japan – Wirtschaftspartnerschaftsabkommen mit der EU

Die eurpäischen Union (EU) und Japan haben die größte Handelszone der Welt beschlossen. Das Abkommen zwischen der EU und Japan über eine Wirtschaftspartnerschaft (EU-Japan-Wirtschaftspartnerschaftsabkommen bzw. Agreement between the European Union and Japan for an Economic Partnership, EU-Japan-EPA) wurde im Amtsblatt der Europäischen Union Nr. L 330 vom 27. Dezember 2018 veröffentlicht.
Das Abkommen tritt am 1. Februar 2019 in Kraft (Amtsblatt der Europäischen Union Nr. L 9 vom 11. Januar 2019).
Mit Inkrafttreten des Abkommens werden über 90% der EU-Ausfuhren nach Japan von Zöllen befreit sein. Nach Ablauf der für einige Bereiche, etwa den Agrarmarkt, geltenden Übergangsfristen, werden 99% aller EU-Exporte nach Japan zollfrei sein. Damit sparen europäische Produzenten etwa eine Milliarde Euro an Zollzahlungen beim Handel mit Japan.
Ein gesondertes „Ursprungsprotokoll“, wie dies aus anderen Freihandelsabkommen bekannt ist, enthält das Abkommen nicht. Vielmehr ergeben sich die präferenziellen Ursprungs- und Verfahrensregeln aus den Kapiteln des Abkommens.
Japan ist nach China der zweitwichtigste Handelspartner der EU in Asien. 2017 betrug das Handelsvolumen zwischen der EU und Japan rund 129 Milliarden Euro. Deutschland exportierte 2017 Waren im Wert von rund 19,5 Milliarden Euro in das asiatische Land. Umgekehrt lieferten Firmen von dort Güter im Wert von 22,9 Milliarden Euro nach Deutschland.

KONZEPT UND SEMINARZIELE:

Das Seminar informiert die Teilnehmer umfassend zum EU-Japan Wirtschaftspartnerschaftsabkommen. Das Workshop-Konzept sieht vor, dass die Teilnehmer detaillierte Informationen zum Inhalt und zur operativen Umsetzung des Abkommens beim Warenverkehr zwischen der EU und Japan erhalten. Ein weiteres Augenmerk wird auf der Anwendung des Ursprungsrechts liegen.

• Wirtschaftliche Bedeutung des Abkommens
• Inhalte des EU-Japan Wirtschaftsabkommen (EPA)
• Strategische und operative und Anwendung des Abkommens
• Präferenz als Wettbewerbs- und Zollvorteil
• Anwendung der Ursprungsregeln
– Listenregeln
– Wertregeln
– Berechnungsformeln
– Erklärung zum Ursprung und Ursprungsnachweise
– Lieferantenerklärungen
– Besonderheiten des Abkommens

In allgemeinen Vorträgen wird individuell auf spezielle Themengebiete eingegangen. Es werden die Erwartungen und Vorkenntnisse der Teilnehmer berücksichtigt, indem wir nach der Anmeldung einen speziellen Fragebogen an die Teilnehmern versenden, in welchen sie ihre Erwartungen definieren und ihre Fragen formulieren können. Diese werden von den Experten aufgenommen und in ihre Vorträge mit einbezogen. Auch das Arbeitsmaterial für die Teilnehmer wird entsprechend vorbereitet.

• Vermittlung von Grundlagen
• Vorträge entsprechend der Interessen sowie der Kenntnisse der Teilnehmer
• Individuelle Beratung durch Experten
• Praxisbeispiele und Erfahrungsberichte

TEILNEHMER

Der Workshop richtet sich sowohl an Mitarbeiter, die neu in die Thematik einsteigen wollen, als auch an Fortgeschrittene, die ihr Wissen vertiefen möchten.
• Projektleiter (Commercial und Engineering)
• Business Development Manager
• Export Manager und Logistiker sowie Sales-Mitarbeiter
• Compliance und Customs Manager
• Customer-Service-Mitarbeiter
• Area Sales Manager
• Firmen- / Hausjuristen
• Geschäftsführer, Geschäftsleitung

FACHGEBIETE

Es werden alle Branchen berücksichtigt vom Anlagen- und Maschinenbau über den Nahrungsmittelsektor bis zur Medizintechnik.

Ort

Frankfurt

Adresse

Frankfurt Airport Center 1
Hugo-Eckener-Ring
60549 Frankfurt
Deutschland

Datum

21.03.2019
09:00 bis 17:00

Anmeldung

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