OstContact 5/6-2018

Liebe Leserinnen und Leser,

die „neue Seidenstraße“ ist in aller Munde, auch in Deutschland, wo sich Begeisterung und Skepsis mischen. Eine Strategie gibt es weder in Berlin noch Brüssel. Während zumindest viele Logistiker versuchen, sich ein Stück vom Kuchen abzuschneiden, bleibt vorerst nur zu beobachten, wie die Seidenstraße wächst, wie China in den rund 60 betroffenen Ländern Investitionen vorantreibt – und wie auf der Landroute über den eurasischen Kontinent die Transitländer in Zentralasien und Osteuropa mit Chinas Belt and Road Initiative umgehen.

In der aktuellen Ausgabe des OstContact beleuchten wir, wie die sich die BRI in den Transitländern zwischen EU und China entwickelt, wie die dortige Politik und Wirtschaft mit dem Thema umgeht und welche Chancen sich für deutsche Unternehmen ergeben.

Außerdem werfen wir einen Blick auf 18 Jahre Putin und fragen, wie der Präsident das Land geprägt hat und wie er sein Kabinett aufstellt, um den Herausforderungen der nächsten Jahre zu begegnen. Der Reformbedarf im Land bleibt nach wie vor hoch.

Das gilt auch für die Ukraine. Wir sprechen mit Andreas Lier, dem Präsidenten der AHK Ukraine, knapp zwei Jahre nach deren Gründung: über Reformen, das Geschäftsklima im Land, über Chancen für deutsche Unternehmen und warum die Ukraine so etwas wie ein Geheimtipp ist. Auch der ukrainische Top-Unternehmer Vasil Khmelnitskiy ist davon überzeugt, dass sein Land in einigen Bereichen „konkurrenzlos“ ist. Wir fragen ihn, welche Rolle deutsche Firmen bei deren Entwicklung spielen können.

Gefragt sind deutsche Investitionen, Know-how und Erfahrungen auch in Usbekistan. Nach seiner Öffnung seit Anfang 2017 buhlt Taschkent massiv um sie. Mitte Mai reiste eine Rekorddelegation aus 70 Unternehmern in das Land um sich einen Eindruck vom Geschäftsklima und der Ernsthaftigkeit der Reformen zu machen. Lesen Sie einige Eindrücke von der Reise sowie Auszüge zu Usbekistan aus unserer aktuellen Sonderpublikation Wachstumsmärkte Ost. Die Publikation erschien in Zusammenarbeit mit dem Ost-Ausschuss – Osteuropaverein der Deutschen Wirtschaft.

Leseproben:

Kein Ausruhen trotz besserer Stimmung
Kampf dem „Lebensmittel-Rassismus“
Aus der polnischen Provinz nach Deutschland

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Inhalt_OstContact_05-06-2018

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