OstContact 3/4-2018

Den Parkschein lösen, das Kind bei der Kita anmelden, den Wohnsitz ummelden oder im Supermarkt mit dem Handy bezahlen – der moderne Moskauer steuert all die kleinen Aufgaben des Alltags bereits bequem von seinem Smartphone aus. In Sachen Digitales und ITK ist Russland Deutschland in einigen Bereichen deutlich voraus. Hinzu kommt ein großer Pool an jungen Entwicklern als Grundlage für eine starke IT-Industrie – ebenso wie in Belarus oder der Ukraine. Allerdings: Bei der Modernisierung und Digitalisierung der Industrie hakt es nach wie vor beträchtlich. Dabei ist Industrie 4.0 auch in Russland und im Rest Osteuropas sowie in Zentralasien mittlerweile Thema Nummer eins, bestätigt Natalja Kasperskaja. Die Gründerin des erfolgreichen IT-Unternehmens InfoWatch mahnt allerdings vor zu großen Erwartungen. Im aktuellen Heft prüfen wir, in welchen Bereichen die Digitalisierung im Osten bereits weiter vorangeschritten ist als oft angenommen – und wo nicht.

Außerdem: Wir unterhalten uns mit Frank Schauff, dem Leiter der Association of European Businesses in Russland über die Stimmung unter deutschen Unternehmern im Land. Wir hinterfragen, welche Auswirkungen eine drohende Reduzierung der EU-Gelder für einige ostmitteleuropäische Länder hat. Und wir sprechen exklusiv mit dem neuen Minister für wirtschaftliche Entwicklung Polens, Jerzy Kwieciński, über den Streit seiner Regierung mit Brüssel und die potenziellen Folgen (S. 54). Die seien zu vernachlässigen, meint Kwieciński, der kein besonderes Problembewusstsein entwickelt zu haben scheint und jegliche Vorwürfe zurückgibt.

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