OstContact 11/12-2019

Normen und Standards bestimmen unser Leben. Und das ist auch gut so. Denn wer einmal um den Globus gereist ist, der weiß, was das „Babylon der Neuzeit“ ist: ein Stecker. Bereits seit 1970 begehen wir jedes Jahr am 14. Oktober den Weltnormentag. Aber von einer Vereinheitlichung sind wir oft noch meilenweit entfernt. Oder kilometerweit?

Jedenfalls sind Normen und Standards im Export echte Handelserleichterungen. Das zeigen wir in diesem Heft mit anschaulichen Beispielen aus Russland, der Ukraine oder Südosteuropa. Auch in der Eurasischen Wirtschaftsunion erhofft man sich durch eine vereinheitlichte Normung einen kräftigen Aufschwung im Warenverkehr. Derweil leidet Russland massiv unter Produktfälschungen, und der illegale Handel boomt. Moderne Zertifikate könnte hier wie beschrieben gut Abhilfe schaffen.

Einen Blick werfen wir nach Zentralasien, wo in Kasachstan speziell genormte Loks für die „stählerne Seidenstraße“ entstehen, sowie nach Usbekistan, wo der fast ausgetrocknete Aralsee nach der Umweltkatastrophe neue Entwicklungsstandards setzen soll. Und der Beitrag eines Juristen, der anschaulich erklärt, wo beim Handel die Tücken mit möglichen Dual-use-Gütern liegen, dürfte so manchen deutschen Geschäftsführer erschreckt die Augen öffnen.

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