OstContact 1/2-2018

Sicher durch den Paragraphenwald

Die deutsche Wirtschaft blickt auf eine positive Bilanz für das Jahr 2017. Der Handel mit wichtigen Märkten in Osteuropa und Zentralasien hat teils wieder deutlich angezogen. Viele Länder in der Region glänzen mit anhaltendem oder neuem dynamischen Wachstum. Grundvoraussetzung dafür, dass ausländische Unternehmen diese Potenziale heben können, sind verlässliche Rahmenbedingungen in den Zielmärkten. Wie in jedem Jahr starten wir in der vorliegenden Ausgabe mit einem Überblick über die aktuellen Veränderungen in den Rechtssystemen unserer Schwerpunktländer und den wichtigsten Neuerungen, die Manager in den kommenden Monaten auf dem Schirm haben sollten (ab S. 12).

Politisch bleiben hingegen viele Spannungen und Ungewissheiten: Der Sieg bei der Präsidentschaftswahl in Russland scheint Wladimir Putin zwar fast sicher – was danach kommt und ob er die von der Wirtschaft ersehnten Reformen liefern wird, bleibt jedoch im Dunkeln (S. 24). Polen und Ungarn liegen weiterhin im Clinch mit der EU. In Warschau und Prag bleiben die Auswirkungen von Regierungsumbildungen abzuwarten. Wirtschaftlich aber darf man auch 2018 auf positive Ergebnisse hoffen. Raiffeisenbank-Volkswirt Gunter Deuber verweist im Wirtschaftsausblick für den Osteuropaverein der deutschen Wirtschaft auf erste Überhitzungserscheinungen in Zentral- und Südosteuropa (S. 62).

Viel Neues bringt 2018 auch für den OWC Verlag. Ab sofort erscheinen unsere Magazine OstContact und ChinaContact im Zweimonatsrhythmus – mit mehr Umfang und exklusiverem Inhalt. Gleichzeitig wollen wir Sie als Leser und Praktiker der Außenwirtschaft noch aktueller auf dem Laufenden halten und stärker in unsere Arbeit einbeziehen.

Das Team des OstContact wünscht Ihnen eine erkenntnisreiche Lektüre.

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