IranContact 03/2017

Die USA verhängen neue Sanktionen, Teheran droht mit der Wiederaufnahme des Raketenprogramms – ein Rückfall in alte Muster. Politische Instabilität ist für viele deutsche Unternehmen im Außenwirtschaftsgeschäft nichts Neues – aber sie kann immer wieder zu einem überraschend großen Faktor werden.

Im Fall Iran schlägt sich die angespannte Lage vor allem indirekt auf Exporte und Investitionen nieder, weil europäische Banken aus Angst vor US-amerikanischen Repressionen maximale Vorsicht walten oder vorübergehend ganz die Finger vom Iran-Geschäft lassen. In unserem Titelthema widmen wir uns daher in dieser Ausgabe der Frage, wie problematisch die Lage bei Finanzierung und Zahlungsverkehr im Iran-Geschäft tatsächlich ist und welche Alternativen es gibt (ab S.10).

Einen Ausblick zu wagen, ob und wann mit Besserung zu rechnen ist, bleibt jedoch pure Vermutung. Allein der Faktor Trump ist derzeit zu unberechenbar. Ali Fathollah-Nejad, Iran-Experte der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik, blickt für uns hinter die Kulissen Washingtons. Er ist der Ansicht, dass vor allem die EU und die USA in Sachen Iran jetzt einen Mittelweg zwischen „europäischer Glorifizierung und der US-amerikanischen Dämonisierung“ finden müssten. Dies können Sie auf S. 26 nachlesen.

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