IranContact 02/2018

Mit dem Rückzug der USA aus dem Atom-Abkommen ist das Iran-Geschäft für viele von einer Chance zum Risiko geworden. Diverse große Unternehmen haben bereits ihren Rückzug angekündigt. Verantwortungsbewusste Experten raten auch Mittelständlern, die Geschäfte in den USA oder mit Amerikanern machen, sich ein Iran-Engagement jetzt sehr gut zu überlegen. Aber es gibt eben auch jene, die keine direkten Auswirkungen auf ihre Geschäfte befürchten und sich zwar Sorgen über die momentane Lage machen, den Iran aber nicht aufgeben. Zu groß sind die Potenziale, die in vielen Bereichen schlummern, wie der Geschäftsführer eines mittelständischen Handelshauses im Interview unterstreicht.

Seitens Politik und Wirtschaftsverbänden gab es in den vergangenen Wochen konkrete Stellungnahmen zuhauf. Die wichtigsten Aussagen können Sie in unserem Rückblick nachlesen. Wie viel und mit welchem Nachdruck diese Forderungen durchgesetzt werden, muss sich allerding noch zeigen.

Auf der Seite der Unternehmen sind nun hingegen noch weniger Firmen bereit, sich öffentlich zum Iran-Geschäft zu äußern, als das ohnehin schon der Fall war. Gleiches gilt für Banken. Eine Einschätzung der Lage bietet der Stellvertretende Geschäftsführer der AHK Iran, Amir Alizadeh.

Zwar hat sich die Wirtschaft in den vergangenen zwei Jahren nicht so entwickelt. Dennoch bieten sich in vielen Branchen Chancen, selbst in Nischenmärkten wie bei Schreibwaren, wo keine Produkte so beliebt sind wie deutsche.

Lesen Sie dies und vieles mehr in der aktuellen Ausgabe des IranContact. Leseproben:

Schreibwaren: Nischenmarkt mit Faible für Faber und Co.

Zwei Jahre Atomabkommen – was nun?

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Inhalstverzeichnis IranContact 02/2018

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