IndienContact 03/2015

Anfang August gab die Regierung in New Delhi die Vertagung der geplanten Wiederaufnahme von Freihandelsgesprächen mit der EU bekannt. Als Grund wurde das unlängst von der Kommission in Brüssel verhängte Verkaufsverbots indischer Pharmaerzeugnisse in der EU wegen des Verdachts auf gefälschte Untersuchungen genannt – ein weiterer (ungeplanter) Halt auf dem Weg zum Abschluss eines bilateralen Abkommens. Nahezu zeitgleich mit der Nachricht der Vertagung der Gespräche gab Brüssel die Einigung mit Vietnam für ein Freihandelsabkommen bekannt. Die Übereinkunft zeigt, dass die Gemeinschaft ein starkes Interesse am Abbau von Hemmnissen im Handel mit Asien hat. Bis die EU und Indien den Verhandlungsfaden wieder aufgenommen haben, wird abermals wertvolle Zeit verstreichen. Verlorene Zeit aufholen will die indische Regierung beim Ausbau der Hafen- und Schiffindustrie. Hier soll in den kommenden Jahren viel Geld investiert werden, um die großen Reedereien auf ihren Europa-Asien-Routen häufiger zu einem Zwischenstopp in einem indischen Hafen zu bewegen – nachzulesen in dieser Ausgabe. Ebenfalls in diesem Heft finden Sie eine aktualisierte Version der bewährten Reihe „100 Fragen & Antworten“ mit neuen Fakten und Tipps zum Indiengeschäft.

Anfang August gab die Regierung in New Delhi die Vertagung der geplanten Wiederaufnahme von Freihandelsgesprächen mit der EU bekannt. Als Grund wurde das unlängst von der Kommission in Brüssel verhängte Verkaufsverbots indischer Pharmaerzeugnisse in der ...
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