GlobalContact 1/2018

Selten wurde über das internationale Handelssystem so viel gesprochen und geschrieben wie heute. Die Gründe dafür sind wenig erfreulich: Brexit, Sanktionen, ein Handelskrieg zwischen China und den USA, die sich aus pluri- und multilateralen Rahmenwerken zurückziehen und den Protektionismus massiv vorantreiben. Der ist allerdings schon viel länger auf dem Vormarsch, auch wenn dies vor Trump selten so öffentlich thematisiert wurde wie derzeit. Die Zahl nichttarifärer Handelshemmnisse etwa nimmt nicht erst seit zwei Jahren kontinuierlich zu.

Noch sind die großen negativen Effekte der Risse im weltweiten Handelssystem ausgeblieben. Doch zahlreiche Experten warnen, dass sich dies bald ändern könnte. Das stellt auch die EU vor die Frage, wie sie sich positionieren soll und welche Rolle sie langfristig einnehmen will. Die des vorsichtigen Kritikers, der großen Wert auf diplomatische Töne setzt? Oder die eines selbstbewussteren Europas, das sich seiner Stärken bewusst ist, damit vielleicht aber auch Gefahr läuft, Konflikte noch weiter zu schüren?

Mit diesen Themen befassen wir uns in der vorliegenden Ausgabe von GlobalContact mit freundlicher Unterstützung des Außenhandelsverbands NRW e. V. und von NRW International. Sie ist anlässlich des 10. IHK-Außenwirtschaftstags NRW erschienen, der unter dem Motto „Welthandel im Weltwandel“ stattfand.

GlobalContact 1/2018 Inhalt

 

Selten wurde über das internationale Handelssystem so viel gesprochen und geschrieben wie heute. Die Gründe dafür sind wenig erfreulich: Brexit, Sanktionen, ein Handelskrieg zwischen China und den USA, die sich aus pluri- und multilateralen Rahmenwerken zurückziehen und den Protektionismus massiv vorantreiben. Der ist allerdings schon viel länger auf dem Vormarsch, auch wenn dies vor Trump selten so öffentlich thematisiert wurde wie derzeit. Die Zahl nichttarifärer Handelshemmnisse etwa nimmt nicht erst seit zwei Jahren kontinuierlich zu.
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