GlobalContact 04/2015

Die Wirtschaftsbeziehungen zwischen Deutschland und Lateinamerika haben eine lange Tradition. Deutsche Unternehmen sind seit über 100 Jahren in der Region aktiv. In der jüngeren Vergangenheit haben viele Länder in der Region von der weltweit kräftigen Rohstoffnachfrage wirtschaftlich profitiert. Doch die mittlerweile deutlich gesunkenen Rohstoffpreise stellen diese Länder nun vor große Herausforderungen. Das aktuelle Konjunkturbild in der Region zeigt sich uneinheitlich. Während Brasilien oder Argentinien eine schwierige Zeit durchlaufen, können Länder wie Bolivien, Paraguay oder Mexiko weiter mit vergleichsweise robusten BIP-Zuwächsen rechnen. Brasilien als größter Markt der Region kann sich auch künftig der besonderen Aufmerksamkeit der deutschen Wirtschaft und Politik sicher sein. Die im August erstmals durchgeführten Deutsch-Brasilianischen Regierungskonsultationen unterstreichen dies. Ein anderes Land, dessen Konjunktur von der Entwicklung der Rohstoffpreise beeinflusst wird, ist Kanada. Deshalb setzt das Land, dem nach den Wahlen nun ein Regierungswechsel bevorsteht, künftig auf eine noch stärkere Diversifizierung seiner Wirtschaft.
Weiterhin finden Sie in dieser Ausgabe von GlobalContact einen Beitrag zum Thema Landwirtschaft und Ernährung in Marokko. Das nordafrikanische Land wird im Januar 2016 das erste außereuropäische Partnerland der Grünen Woche in Berlin sein. Dazu gibt es viele weitere Artikel und Informationen zum globalen Wirtschaftsgeschehen.

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