GlobalContact 03/2015

Dass die globale Konjunktur aktuell nicht so recht in Schwung kommt, hat sicherlich mehrere Gründe. Vor allem die Emerging Markets müssen derzeit Dämpfer einstecken. Allen voran die Länder, die sich angesichts der niedrigen Weltmarktpreise für Rohstoffe mit einer verringerten Dynamik konfrontiert sehen und in der Vergangenheit Struktur- und Diversifizierungsmaßnahmen versäumt haben. Die erwartete Anhebung der Leitzinsen durch die Federal Reserve (Fed) könnte zu einer weiteren Belastung für diese Länder werden. Nach der Zinsanhebung könnte es zu einem Kapitalabzug aus den Schwellenländern mit entsprechend negativen Auswirkungen auf die Wirtschaft kommen.
Wie so häufig ist auch im Hinblick auf die globale Konjunkturentwicklung eine differenzierte Betrachtung ratsam. Alternativen zu den aktuell schwächelnden BRIC-Ländern gibt es – darunter sowohl „alte“ als auch vergleichsweise „neue“ Wirtschaftsstandorte. Zur ersten Gruppe gehören die USA, die mit einer robusten Konjunktur und einem „Comeback“ ihrer Industrie aufwarten können. Ein anderes Beispiel findet sich auf dem afrikanischen Kontinent: Namibia unternimmt große Anstrengungen, sich zu einer „neuen“ Destination für Investitionen zu entwickeln – beides nachzulesen in der aktuellen Ausgabe von GlobalContact.

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