ChinaContact 09/2017

Es ist soweit: Die September-Ausgabe von ChinaContact, gefüllt mit Beiträgen zu vielen spannenden Themen, ist erschienen. Bereits vor zehn Jahren stattete Chefredakteur Peter Tichauer dem im Zentrum des Jangtsedeltas gelegenen Changzhou einen Besuch ab. Jetzt reiste er erneut in die Stadt, die auf dem Sprung von der dritten in die zweite Reihe ist. Ein Jahrzehnt – in China gleicht es einer Entwicklung von Jahrzehnten, so sein Fazit. Im Standort-Beitrag „Changzhous Zukunft auf Innovation gebaut“ lesen Sie, wie die 4,7-Millionen-Einwohner-Stadt ihren strukturellen Wandel vorangetrieben und damit beste Möglichkeiten für innovative Unternehmen geschaffen hat – einheimische wie ausländische.

Beste Möglichkeiten finden chinesische Unternehmen auch in Europa vor. Die Investitionen chinesischer Unternehmen in Deutschland erreichten die 2016 ein Rekordniveau. Das hat allerdings auch zu einer Diskussion über chinesische Übernahmen geführt, ausgelöst durch die Übernahme von Kuka durch Midea. Die Antwort der Politik war die Verschärfung der deutschen Außenwirtschaftsverordnung, die vor allem gegen chinesische Investoren gerichtet zu sein scheint, wie unsere Autorin Yun Schüler-Zhou, Associate Research Fellow beim Hamburger GIGA Institut für Asienstudien feststellt. Und sie fragt, ob das Ende der deutschen Liberalität erreicht ist. Zur Außenwirtschaftsverordnung äußerte sich auch Stefan Mair, Mitglied der Hauptgeschäftsführung im BDI, im Interview für diese Ausgabe und sein Fazit lautet: Wer für offene Märkte eintritt, darf sich nicht selbst abschotten.

Diesen Standpunkt vertritt ebenso unser „Manager im Gespräch“, Feng Xingliang. Der Chefrepräsentant von NRW.Invest in Peking glaubt nicht, dass damit Innovation in Deutschland gesichert werden kann. Und überhaupt: Was Innovation betreffe, müsse sich Deutschland warm anziehen. Feng Xianliang und seinem Team ist zu verdanken, dass bei chinesischen Ansiedlungen in Nordrhein-Westfalen in den vergangenen Jahren Rekorde geschrieben wurden. In der Ausgabe betrachten wir ausführliche aktuelle Trends in den Wirtschaftsbeziehungen zwischen NRW und China. Und anlässlich des 20-jährigen Bestehens der Städtepartnerschaft zwischen Köln und Peking stand Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker ChinaContact Rede und Antwort. Sie stellt unter anderem fest: Auch wir können von Peking etwas lernen.

Außerdem gehen wir in der Ausgabe der Frage nach, wie Unternehmen die chinesischen sozialen Medien, Foren und Suchmaschinen besser für ein erfolgreiches Marketing nutzen können. Dazu Nachrichten aus Nord-, und Südchina, Neues aus Gesellschaft und Kultur.

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