ChinaContact 05/2014

Xiamen war eine der vier Sonderwirtschaftszonen, in denen die chinesische Reform- und Öffnungspolitik vor mehr als 30 Jahren ihren Siegeszug begann. Im Blickpunkt der Öffentlichkeit stand allerdings vor allem das gegenüber Hongkong gelegene Shenzhen. Zu Unrecht. Der Stadt an der Taiwan-Straße gebührt mehr Aufmerksamkeit, das ist auch das Fazit von Chefredakteur Peter Tichauer, der in Vorbereitung dieser Ausgabe nach Xiamen reiste und mit Unternehmern und Wirtschaftsförderern sprach. Deutsche Investoren sind dort bisher jedoch kaum vertreten. Die Entwicklung von Linde zeigt aber: »Langfristigkeit zahlt sich aus.« Seit über 20 Jahren betreibt das Unternehmen erfolgreich eine Gabelstaplerfabrik in Xiamen und kann den Standort sehr empfehlen: Die Behörden sind weltoffen und unterstützen die ausländischen Investoren, egal wie groß oder klein deren Unternehmen ist. »Auf Wachstum eingestellt« in China sind auch mittelständische Unternehmen wie EWM aus Mündersbach oder Interpolymer aus Hassloch, die ebenfalls seit Jahren in China fertigen und von dort aus die regionalen Märkte beliefern. Und wenn vom 9. bis 11. Oktober dieses Jahres zum sechsten Mal der »Hamburg Summit: China meets Europe« stattfindet – genau ein Jahr, nachdem das 3. Plenum der Kommunistischen Partei den Weg für eine neue Reformetappe geebnet hat –  wird es wieder um Möglichkeiten der europäisch-chinesischen Zusammenarbeit gehen. Denn gerade die Reformbeschlüsse vom Herbst 2013  bieten auch deutschen Unternehmen neue Möglichkeiten der Kooperation, so Hans-Jörg Schmidt-Trenz, Hauptgeschäftsführer der Handelskammer Hamburg im Interview mit ChinaContact. Zusammen mit dieser Ausgabe erscheint das Rheinland-Pfalz-Special.

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