ChinaContact 04/2014

Im Wettbewerb mit seinen Nachbarn braucht Taiwan immer wieder neue Ideen, um weiter für Investoren interessant zu bleiben. Das Zauberwort heißt auch hier „Liberalisierung“. Taiwan will zu einer „Frei-Insel“ werden. Bereits im Sommer 2013 wurden acht freie Pilot-Wirtschaftszonen gegründet. Damit will die Regierung testen, welche Impulse der Freihandel für die künftige wirtschaftliche Entwicklung Taiwans geben kann. Dass die Reaktionen der Wirtschaft, aber auch aus der taiwanischen Bevölkerung zu diesem Thema durchaus widersprüchlich sind, erfuhr Chefredakteur Peter Tichauer, als er in Vorbereitung der April-Ausgabe eine knappe Woche auf Taiwan verbrachte. Taiwan muss aber nicht nur die rechtlichen Rahmenbedingungen für die weitere Liberalisierung schaffen, sondern auch „grüner“ denken. Zwar wachse die Bedeutung des Themas Energieeffizienz, sagt Siemens-Taiwan-Präsident Erdal Elver im ChinaContact-Interview, aber oftmals fehle noch die Bereitschaft, die hohen Anfangskosten für notwendige Investitionen bei der Umrüstung der Produktion zu tragen. Nichtsdestotrotz gibt es bereits taiwanische Unternehmen, für die grün nicht nur eine Farbe ist – nachzulesen in „Der Baum in der Flasche“. Letztlich gibt es viele Möglichkeiten, insbesondere auch für mittelständische Unternehmen, gemeinsam Lösungen zu finden und auch voneinander zu lernen. Dass in China eine „’Grüne’ Wirtschaft kein Traum“ bleiben wird, davon sind nicht nur die Fachleute von GIZ China überzeugt.
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