Diese Maßnahmen sollten Unternehmen jetzt treffen

Arbeitsfreie Woche steht vor Russland. Foto: imago images / ITAR-TASS (Sergei Fadeichev)

Wegen der Coronakrise hat Wladimir Putin dem Land eine Woche arbeitsfrei verordnet. Für viele russische Arbeitgeber ist das keine einfache Situation. Vier Tipps, die Ihnen sicherlich helfen werden.

Was muss aus arbeitsrechtlicher Sicht unbedingt beachtet werden?

  • Zahlen Sie spätestens am 27. März die Gehälter für den laufenden Monat aus.
  • Bereiten Sie die Abschlussdokumente für den März vor.
  • Kümmern Sie sich um regelmäßige Zahlungen, insbesondere wenn Ihre Aktivitäten davon abhängen (Mobilfunkanbieter, Ausgaben für Geschäftsreisen).
  • Reichen Sie möglichst viele Erklärungen und Berichtsformulare elektronisch oder in Papierform ein.

Wahrscheinlich wird die Regierung die offizielle Verschiebung der Fristen für die Berichterstattung gemäß Art. 193 des Zivilgesetzbuches der Russischen Föderation und Abschnitt 7, Artikel 6.1 des Steuergesetzbuches der Russischen Föderation bekanntgeben. Dennoch empfehlen Experten, die Strafen für die Nichtvorlage einer Meldung nachträglich zu klären und nicht anzufechten, wenn sie aufgrund eines Systemfehlers aufgedeckt werden.

Und noch ein Hinweis: Der Zeitraum vom 30. März bis zum 3. April 2020 ist laut Putin landesweit arbeitsfrei. Innerhalb dieses Zeitraums sollen die Beschäftigten zugleich ihre Gehälter weiterhin erhalten. Sollten Sie oder Ihre Mitarbeiter innerhalb dieses Zeitraums weiterhin arbeiten wollen, müssen Sie die arbeitsrechtlichen Bestimmungen der Russischen Föderation beachten. Laut dem russischen Arbeitsgesetzbuch ist die Tätigkeit an arbeitsfreien Tagen formaljuristisch nur mit Zustimmung des Arbeitnehmers möglich, wobei eine erhöhte Vergütung zu entrichten ist.

Den entsprechenden Artikel des Arbeitsgesetzbuchs finden Sie hier (in Russisch).