Provinz Hubei: Reisebeschränkungen aufgehoben

PEKING. Die Reisebeschränkungen in der Provinz Hubei sind unter Auflagen und mit Ausnahme der Provinzhauptstadt Wuhan ab dem 25. März aufgehoben, teilte Chinas Nachrichtenagentur Xinhua mit. Der Lockdown in Wuhan soll am 8. April enden. Dann dürfen gesunde Menschen die Stadt nach zwei Monaten erstmals wieder verlassen.

In Wuhan, der am stärksten vom COVID-19-Ausbruch in China betroffenen Stadt, sind seit dem 25. März wieder 117 Buslinien in Betrieb, das sind etwa 30 Prozent der gesamten Busverkehrskapazität der Stadt. Foto: Imago-Bilder / Xinhua (Shen Bohan)
In Wuhan, der am stärksten vom COVID-19-Ausbruch in China betroffenen Stadt, sind seit dem 25. März wieder 117 Buslinien in Betrieb, das sind etwa 30 Prozent der gesamten Busverkehrskapazität der Stadt. Foto: Imago-Bilder / Xinhua (Shen Bohan)

Die Erleichterungen wurden bekanntgegeben, nachdem fünf Tage lang keine COVID-19-Neuerkrankungen in der Provinz Hubei gemeldet wurden. Das Leben in der vom COVID-19-Ausbruch am stärksten betroffenen chinesischen Metropole fängt an sich zu normalisieren. Laut Angaben des Amts für Transport und Verkehr der Stadt Wuhan stehen seit heute (25. März) rund 30 Prozent der Buskapazitäten wieder zur Verfügung. Wer öffentliche Verkehrsmittel nutzen will, muss allerdings eine Atemschutzmaske tragen, sich mit seinem Namen registrieren lassen und seinen „Health Tracking Code“ scannen. Wer kein Smartphone nutzt, muss ein amtliches Gesundheitszeugnis vorweisen. Dazu kommt das obligatorische Fiebermessen vor dem Einstieg in Busse und U-Bahnen.

Zahlreiche Unternehmen in Wuhan hatten bereits Mitte März die Genehmigung der Behörden erhalten, ihre Produktion langsam wieder hochzufahren.

Vor dem Hintergrund, dass mit der Wiederaufnahme von Produktion und öffentlichem Leben auch die Gefahr zunimmt, dass es zu Neuinfektionen kommt, will Chinas Nationale Gesundheitskommission an strikten Maßnahmen zur COVID-19-Prävention und -bekämpfung festhalten. Mit der verstärkten Rückkehr von Reisenden aus dem Ausland steigt auch die Anzahl der Neuerkrankungen. So wurden am 23. März 2020 78 neue Fälle registriert, berichtet die South China Morning Post, davon waren 74 „importiert“.