Konflikt um Steuerbefreiung in Freihandelszonen

Wirtschaftskreise und das Finanzministerium vertreten unterschiedliche Ansätze.

Ein irakischer Arbeiter steht auf einem irakischen Frachtlaster im Südwesten des Arvand-Freihandelszone, die an den Irak grenzt. Foto: imago images / Xinhua (Ahmad Halabisaz)

TEHERAN. Das Parlament hat am 20. Januar die Mehrwertsteuerbefreiungen für die Freihandelszonen bestätigt. Einer ihrer führenden Vertreter warnte am 24. Januar jedoch davor, dass die Regierung dennoch eine neunprozentige Mehrwertsteuer für alle in den Freihandelszonen produzierten Waren anstrebe.

Ähnliche Kontroversen wurden bereits im Oktober 2019 geführt: Der stellvertretende Finanzminister erklärte damals, sein Haus wolle Steuerbefreiungen für Freihandelszonen auslaufen lassen. Dem widersprachen Vertreter dieser Sonderzonen. Weder die Exekutive noch die Legislative strebe dies an, hieß es in Wirtschaftskreisen.