HOYER Group gibt Wissen weiter

Ende des Jahres 2019 besuchte eine Delegation von 25 wissenschaftlichen Mitarbeitern des Research Institutes of Highway, einer Unterbehörde des chinesischen Transportministeriums, die HOYER Group in Hamburg.

Die HOYER-Experten erläuterten das im Unternehmen angewendete Gefahrgut- und Wartungsmanagement zur Gefahrenprävention. Foto: HOYER

HAMBURG. Schwerpunktthema des Besuchs in der Firmenzentrale der HOYER Group war die Vermittlung des Gefahrgutmanagements, das das Logistikunternehmen international anwendet.

Der Besuch der Delegierten am Hamburger HOYER-Standort wurde von Evonik sowie der UMCO GmbH initiiert. Beide Unternehmen sind Projektpartner der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) im Projekt „Erhöhung der Sicherheit von Gefahrguttransporten in China“. Die GIZ führt dieses im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Entwicklung und Zusammenarbeit durch. Dabei wird die chinesische Regierung unter anderem bei der Einführung von Vorschriften für die Beförderung gefährlicher Güter am Beispiel der entsprechenden europäischen Vorschriften unterstützt. Gemeinsam mit der HOYER Group vermittelten die Initiatoren sicherheitsrelevante Themen.

„Gehobene und verlässliche Sicherheitsstandards sind im Umgang mit Gefahrgut unerlässlich. Besonders anspruchsvoll ist eine Transportkette, bei der diese Standards länderabhängig sind“, so Lutz Kahlen, Gefahrgutbeauftragter der HOYER Group. „Daher haben wir im Unternehmen eigene Sicherheitsstandards eingeführt, wodurch wir Anforderungen bewusst übererfüllen und so das Risiko minimieren.“

Besonderes Interesse zeigten die Gäste aus China für das Europäische Übereinkommen über die internationale Beförderung gefährlicher Güter (ADR) und dessen Umsetzung in einem großen Logistikunternehmen, um später die Anwendbarkeit derartiger  Regelungen auf Transportprozesse in China bewerten zu können.