Neuregelung für Onlinekäufe würde vor allem Europäer treffen

Die zollfreie Einfuhr aus ausländischen Onlineshops soll schrittweise erschwert werden.

Die zollfreie Einfuhr aus ausländischen Onlineshops soll in Russland schrittweise erschwert werden. Foto: imago images / ITAR-TASS

Das russische Finanzministerium erhält von Ministerpräsident Medwedjew Rückendeckung für den Vorschlag, die Schwelle für die zollfreie Einfuhr von Paketen aus Onlineshops schrittweise zu reduzieren. Konkret geht es um eine Absenkung der Schwelle auf 100 Euro ab 1. Juli 2020, auf 50 Euro ab 1. Januar 2021 und auf 20 Euro ab 1. Januar 2022. Der Beschluss ist noch nicht gefasst und wird von der Eurasischen Wirtschaftskommission nochmal besprochen.

Sollte der Vorschlag angenommen werden, wären davon laut Experten in erster Linie europäische Anbieter betroffen: Während der durchschnittliche Auftragseingang aus China bei etwa acht bis neun US-Dollar pro Paket liegt, enthalten Bestellungen aus Europa vor allem Waren, die entweder in Russland unmöglich zu kaufen oder aber zwei- bis dreimal teurer sind, zum Beispiel Kleidung aus Italien. Der Bestellwert liegt hier in der Regel bei über 100 Euro.

Diese Artikel erschien in RusslandInsider Ausgabe 1/2020.

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