Knauf investiert Millionen in neue Produktionslinie

Das deutsche Familienunternehmen Knauf hat in seiner Kartonfabrik in der Oblast Leningrad eine neue Produktionslinie eröffnet.

Gipsplattenproduktion im KNAUF-Werk in St. Petersburg. Foto: imago images / ITAR-TASS

Knauf hat für etwa 3,5 Milliarden Rubel oder umgerechnet rund 50 Millionen Euro seine Karton-Produktion im Leningrader Gebiet erweitert und modernisiert. Rund ein Drittel der Summe floss den Angaben zufolge in Maßnahmen zur Verbesserung der Umweltsicherheit, etwa in den Umbau der Reinigungsanlagen und den Einbau spezieller Filter in die beiden Kartonmaschinen. Laut Janis Kraulis, Vorstandsvorsitzender von Knauf Petroboard und Mitglied der Knauf-Gruppengeschäftsführung Region Osten, ist die Fabrik in der Nähe von Sankt Petersburg durch die Modernisierung zu einem der modernsten derartigen Unternehmen in Russland geworden.

Knauf Petroboard ist russlandweit einer der größten Produzenten von Karton aus Altpapier. Jedes Jahr verarbeitet das Unternehmen bis zu 250.000 Tonnen Sekundärrohstoffe. Die Kapazität einer Kartonmaschine liegt nach der Modernisierung bei rund 860 Millionen Quadratmeter Deckpappe pro Jahr, die zur Produktion von Gipsbauplatten genutzt wird. Die Produkte werden an Kunden in Russland geliefert sowie in die GUS-Staaten und die Europäische Union exportiert.

Diese Artikel erschien in RusslandInsider Ausgabe 1/2020.

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