DEUTZ und SANY: Gemeinsamer Motorenproduktion steht nichts mehr im Weg

KÖLN. Der Hersteller von Antriebssystemen DEUTZ und sein Joint-Venture-Partner SANY haben das zum Jahresende 2019 vollzogene Closing des geschlossenen Joint-Venture-Vertrags bekanntgegeben, auf dessen Basis beide Unternehmen eine gemeinsame Motorenproduktion in China aufbauen.

Chinas größter Baumaschinenhersteller SANY setzt auf Motoren-Know-how aus Köln. Im Rahmen eines gemeinsamen Joint Ventures entsteht aktuell ein neuer Produktionsstandort in Changsha. Foto: DEUTZ
Chinas größter Baumaschinenhersteller SANY setzt auf Motoren-Know-how aus Köln. Im Rahmen eines gemeinsamen Joint Ventures entsteht aktuell ein neuer Produktionsstandort in Changsha. Foto: DEUTZ

Die erforderlichen Freigaben der zuständigen Wettbewerbsbehörden wurden zum Jahresende 2019 vollumfänglich erteilt. Die Vertragsunterzeichnung hatte Anfang Juni 2019 stattgefunden, die Grundsteinlegung erfolgte in Changsha, Hauptstadt der Provinz Hunan, im September des vorigen Jahres. Ebenfalls im September wurde auch ein Vertrag mit Vertretern der Stadtregierung von Changsha unterzeichnet. Die Provinz Hunan unterstützt die Gründung des Gemeinschaftsunternehmens und beteiligt sich mit einer Finanzierung im mittleren zweistelligen Millionen-USD-Bereich zusätzlich an dem Joint Venture.

Im Rahmen des Joint Ventures übernimmt DEUTZ – zusätzlich zu verschiedenen Off-Highway-Anwendungen – die Motorenfertigung im Bereich Heavy Trucks für SANY. In einem ersten Schritt sollen in 2022 rund 75.000 neue Motoren in dem neuen Werk in Changsha produziert werden. Der Produktionsstart ist für 2021 geplant.

„Der Aufbau des Joint Ventures im Rahmen unserer neuen China-Strategie schreitet planmäßig voran. Wir sind froh mit SANY einen starken Partner an unserer Seite zu haben, der dieses wichtige Projekt mit uns zielstrebig umsetzt“, erklärt DEUTZ-Vorstandsvorsitzender Dr. Frank Hiller.