Abzug der Vorsteuer für Reklamematerial zulässig

In seinem Beschluss vom 13. Dezember 2019 Nr. 301-ЭС19-14748 hat das Oberste Gericht der Russischen Föderation – entgegen der Sicht der Steuerbehörde und der Vorinstanzen – einem Unternehmen den Abzug der Vorsteuer für den Einkauf von Werbematerial zugestanden. Die Steuerbehörde und die Vorinstanzen hatten den Vorsteuerabzug abgelehnt, da die Verteilung des Werbematerials an mögliche Kunden nicht der russischen Mehrwertsteuer unterlag. Das Oberste Gericht wies diese Sicht zurück und stellte stattdessen darauf ab, dass das Werbematerial für die Gewinnung von Kunden für die Erbringung mehrwertsteuerpflichtiger Lieferungen und Leistungen verwendet worden sei.

Diese Artikel erschien in RusslandInsider Ausgabe 1/2020.

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