Schwere Zeiten im Außenhandel

Handel mit den großen Wirtschaftsmächten bricht weiter ein, der mit den Nachbarn gewinnt an Bedeutung.

Ein Basar in der nordirakischen Stadt Erbil, einer Hochburg der Kurden. Foto: imago images / ZUMA Press, Morteza Nikoubazl

TEHERAN. Zwischen Januar und Oktober sind die deutschen Exporte um 48 Prozent gesunken, diejenigen aller 28 EU-Staaten gingen um 51 Prozent zurück. Die chinesischen Ausfuhren in den Iran sahen mit einem Minus von 39 Prozent nur wenig besser aus als die deutschen Exporte.

Der Handel des Iran mit einigen Nachbarn ist derweil im Großen und Ganzen stabil geblieben. Interessant dabei ist, dass allein der Handel mit dem autonomen Kurdengebiet im Nordirak mittlerweile etwa ebenso umfangreich sein dürfte wie der Handel mit allen EU-Staaten zusammen genommen. Er soll jährlich etwa sechs Milliarden US-Dollar betragen.