BASF und Sibur rücken enger zusammen

Chemieriese BASF baut die Kooperation mit dem russischen Petrochemiekonzern Sibur aus. 

Produktionswerk der BASF in Ludwigshafen. Foto: iStock © Philiphotographer

Beide Unternehmen wollen ihre Kräfte bei der Umsetzung internationaler Umweltinitiativen bündeln und in den Bereichen Wassereffizienz, CO2-Bilanz sowie Chemikalienrecycling enger zusammenzuarbeiten. Dazu unterzeichneten Maxim Remchukow, Direktor für nachhaltige Entwicklung bei Sibur, und Christoph Roehrig, Leiter der BASF in Russland und der GUS, ein entsprechendes Memorandum.

„BASF verfügt über eine langjährige Expertise und Erfahrung im Bereich der Kreislaufwirtschaft, die sich sowohl durch wirtschaftlichen Erfolg als auch durch ökologische und soziale Verantwortung auszeichnet. Sibur bekennt sich zu nachhaltigen Geschäftspraktiken und ist bestrebt, die besten Initiativen und Projekte umzusetzen“, sagte Roehrig. Dabei wolle man vor allem die entstehenden Synergien besser nutzen.

Bereits seit Juni 2019 arbeiten die Unternehmen gemeinsam an der Erschließung digitaler Technologien in der Produktion und Forschung sowie an der Entwicklung innovative Produktpalette von Polymeren unter Verwendung der von BASF angebotenen Kunststoffadditive. Darüber hinaus unterstützt BASF mit ihrem technischen Know-how die Entwicklung neuer Technologietests im PolyLab, dem Hauptforschungszentrum der Sibur Niost, und den Produktionsstätten von Sibur.